Einnistung

Es hat geklappt!

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Auf dem Weg zur Einnistung


Etwa vier Tage wandert die befruchtet Zelle durch den Eileiter, bis sie in der Gebärmutter ankommt. Dabei hat sie fleißige Helfer: Die Flimmerhärchen im Eileiter schieben sie tatkräftig voran. In dieser Zeit bewegt sich der Keim (in diesem Stadium auch "Zygote" genannt) aber nicht nur, sondern entwickelt sich auch schon mit unglaublicher Schnelligkeit weiter. Zunächst teilt er sich in zwei identische Zellen und dann immer wieder, etwa alle zwölf Stunden einmal. Drei Tage nach der Befruchtung besteht der Keim bereits aus 32 Zellen. Die äußere Schicht des Keims bilden Zellen, die später den Embryo ernähren werden, aus den inneren Zellen wird sich der Embryo entwickeln.

Die Einnistung: Suche nach dem richtigen Platz

Ungefähr am vierten Tag nach der Befruchtung ist der Keim am Eingang der Gebärmutter angekommen. Er hat jetzt die Größe eines Stecknadelkopfes. In seinem Inneren hat sich ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum gebildet, er wird jetzt auch als Blasenkeim bezeichnet. Nun wird er sich ein passendes Plätzchen zur Einnistung suchen. Bei der Wahl seines neuen Zuhauses ist er aber sehr wählerisch, daher kann es mehrere Tage dauern, bis er sich endgültig niederlässt. Die Gebärmutter hat sich bereits seit Beginn des Zyklus auf ihren Gast vorbereitet und eine fruchtbare Schleimhaut aufgebaut, um ihn gut versorgen zu können.

Die Zellen der äußeren Schicht entwickeln sich zum Mutterkuchen

Sobald der Keim seinen Platz gefunden hat, bildet sich in der Gebärmutterwand eine Mulde, in die der Keim einsinkt. Der Schleimhaut legt sich über die Grube, so dass der Keim vollständig bedeckt ist und gut versorgt werden kann. Die Zellen auf der äußeren Schicht entwickeln sich ab jetzt zum Mutterkuchen, sie werden sich im Laufe der Schwangerschaft immer weiter ausdehnen. Ab jetzt wird der Keim als Embryo bezeichnet. Etwa am 24. Tag des Zyklus ist die Einnistung abgeschlossen.

Die Einnistung: der HCG-Spiegel steigt

Jetzt werden die Signale im Körper der Frau auf "schwanger" umgestellt. Die frühen Plazenta-Zellen bilden das Schwangerschaftshormon HCG. Dadurch wissen die Eierstöcke und die Hirnanhangdrüse, dass in den nächsten Monaten kein Eisprung stattfinden muss. Außerdem bilden die Eierstöcke vermehrt das Hormon Progesteron und sorgen so dafür, dass die Gebärmutterschleimhaut nicht abgebaut wird. Bereits zehn bis elf Tage nach der Befruchtung sind Embryo und Mutter bereits über die Blutgefäße miteinander verbunden.

Wann findet die Einnistung genau statt?

Wenn Sie einen Zyklus von 28 Tagen haben, dann wird die Einnistung wahrscheinlich am 19. Tag stattfinden. Sie können ihre fruchtbaren Tage und den Tag der Einnistung mit unserem Fruchtbarkeitskalender errechnen.

Kann ich die Einnistung spüren?

Manche Frauen spüren die verschiedenen Phasen ihres Zyklus und berichten auch, dass sie die Einnistung durch ein Ziehen im Unterleib geahnt haben. Tatsächlich kann es sein, dass Sie die Bewegungen des Eileiters beim Wandern der Zelle spüren. Aber eindeutige Signale gibt es nicht. So können die Schmerzen zum Beispiel auch auftreten, weil der Körper sich auf die Regelblutung einstellt. Um sich vor Enttäuschungen zu schützen, sollten Sie eventuelle Schmerzen rund um das Datum der Einnistung lieber nicht überinterpretieren.

Kann ich die Einnistung beeinflussen?

Ebenso wie bei Befruchtung gibt es keinen besonderen Trick, mit dem Sie die Einnistung beeinflussen können. Aber Sie können Ihren Körper so versorgen, dass es eventuell etwas schneller klappt - zum Beispiel, indem Sie Folsäure einnehmen, mit dem Rauchen aufhören, weniger Alkohol trinken und sich ausreichend bewegen. Hier finden Sie alle Tipps zum Thema "Schneller schwanger werden".

Einnistung - die Kinderwunschmedizin kann helfen

Nicht immer klappt es mit dem ersehnten Nachwuchs. Hilfe bietet vielen Paaren die Reproduktionsmedizin mit ihren vielfältigen Verfahren - hier finden Sie einen Überblick über die gängisten Behandlungsmethoden.

Wie es nach der Einnistung weitergeht ...

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Bereits in der fünften Woche beginnt das Herz zu schlagen - in unserer Filmreihe "Blick in den Bauch" nehmen wir Sie mit in die faszinierende Welt des ungeborenen Kindes. Sehen Sie in der ersten Folge, wie es dem kleinen Keimling in den ersten acht Wochen im Mutterleib ergeht.

von Eva Becker


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  • von Fräulein22 am 17. Januar 2014, 12:11 Uhr

    Hallo, hab da mal ne Frage, ich hatte am 29ten Dezember 2013 meine letzte Mens die allerdings das erste mal statt 5 tage 8 tage dauerte und hab einen zyklus von 25-27 tagen. Vorraussichtlicher eisprung war am 9 januar 2014 und wir haben wirklich jeden einzelnen tag miteinander geschlafen ohne über schutz nachzudenken. 6 tage später hatte ich leichte mens-artige schmerzen im unterleib während wir miteinander geschlafen haben, leichter schwindel und schmerzen im kopf als ob eine grippe im anmarsch wär und heute am 17 januar leichte schmerzen in leistengegend und brustbereich. jetzt weiss ich nicht was ich denken soll ob das eine einnistung gewesen sein könnte oder villeicht etwas anderes?? bitte sagt mir was ihr denkt. für einen sstest ist es ja leider noch zu früh. danke für eure antworten


  • von tine schmitz am 20. September 2012, 13:47 Uhr

    hätte eine frage ich habe am 7.09.2012. meine periode gehabt und am 16.09.2012 habe ich eine leichte schmirblutung gehabt dachte es währe der eisprung,nun heute am 20.09.2012 habe ich plötzlich starken mittelschmerz kann kaum sitzen .können sie mir vieleicht sagen was die blutung dann auf sich hatte am 16.09.2012 lg tine


    (2 Kommentare)

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