Sprechenlernen

Die ersten Wörter

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Was war das erste Wort Ihres Kindes?


"Mama", "Auto" oder "Muh" - das erste Wort seines Kindes vergisst man nicht so schnell. Schreiben Sie unten in der Kommentarfunktion, welches Wort das erste Ihres Kindes war!

Was Eltern tun können, um den Redeeifer ihres Kindes zu fördern

Wann braucht mein Kind Hilfe?

Mädchen sind früher dran als Jungs

Elias ist 18 Monate alt und ein typischer Vertreter der Spezies Mann: Er redet nicht viel. Mama, Papa, Licht - mit diesem Wortschatz mogelt er sich durch jede Konversation. Dabei versteht er viel, viel mehr, bringt zuverlässig Hammer und Schraubenzieher, wenn man ihn darum bittet, oder schaltet sogar das Radio aus. Er kann in drei Tonlagen bellen und erstaunlich exakt das Krähen eines Raben imitieren. Sprechen? Das ist nicht sein Ding!

Frauen reden, Männer schweigen. Auch wenn wir solche Binsenweisheiten nicht mehr hören wollen - es stimmt bereits im Babyalter. Im statistischen Mittel haben junge Damen bei Spracherwerb und Diskussionsfreude die Nase vorn. Jungen brauchen ein paar Wochen, manchmal Monate länger, bis ihnen die ersten Worte flüssig über die Lippen gehen. Was Jungsmütter in Spielgruppen erleben, bestätigt Entwicklungspsychologin Steffi Sachse aus München: "Mädchen fangen nicht nur früher an, sie haben auch später weniger Probleme mit der Sprachentwicklung."

Schreien ist der erste Weg der Kommunikation

Hallo? Ist da jemand? Ich habe Hunger!

Aber von Anfang an: Im Prinzip beginnt alles mit dem ersten Schrei. Das Neugeborene will sich mitteilen: "Hallo, ist da jemand? Ich habe Hunger!" Schnell kapiert es: Wenn ich rede (oder brülle), kommen Mama und Papa und helfen mir. Täglich wird die Kommunikation ausgefeilter - lautes Weinen, zorniges Schimpfen, leises Maunzen, erstes Gurren, vorsichtiges Lachen. Ein Sprechprogramm, das überall auf der Welt ähnlich abläuft - in den ersten Monaten hört sich ein kleiner Chinese kaum anders an als Kinder in Europa. Erst mit der Zeit wird das Lallen eindeutig deutsch, französisch, finnisch oder eben chinesisch.

"Erste Lallphase" nennt sich logopädisch korrekt, was Eltern ab dem zweiten Lebensmonat zu hören bekommen,wenn ihr Kind herauszufinden versucht, was es mit seinem Mund außer Saugen und Sabbern noch machen kann - Töne wie "goo", "grr", "ech" bilden zum Beispiel. Das Baby ist von der puren Lust am Ausprobieren getrieben:Welche Töne entstehen, wenn ich die Zunge rolle? Und was passiert, wenn ich über gespitzte Lippen pruste?

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  • von Diana am 18. April 2012, 16:58 Uhr

    ??? Mein Kleiner ist heute 6 Monate alt und sagt seit ca. einer Woche Mama und Papa bin völlig verwirrt weil die anderen beiden sich lange Zeit liesen und der kleine Knopf jetzt schon versucht zu quatschen.???


  • von Mel am 9. März 2012, 11:30 Uhr

    ach so: aua und heia sagt er auch! :-)
    Ich finds toll!


  • von Mel am 9. März 2012, 11:27 Uhr

    Hy, also mein Sohn ist knapp 22 Monate alt und sagt nur Mama, Papa, des da (das hier), Traktor, Auto, unverständlich Mond und Ball, nein, ja...
    also ich mache mir keine Sorgen.
    Ich merke ja dass er alles versteht! Er ist auch erst mit 16 Monaten gelaufen. Ich lasse ihn sein Tempo vorlegen und freue mich wenn was neues dazu kommt!


  • von Iche am 14. Oktober 2011, 20:58 Uhr

    Hallo iich habe eine frage meine kleine maus ist jetz 11 monate und sagt zu allem was sie sieht papa oder baba wenn sie will kann sie mama sagen aber das sagt sie so gut wie nie oma und opa genauso sie kann aber will irgendwie nicht.


  • von Marc am 20. September 2011, 23:39 Uhr

    Auf unserem Eltenblog habe ich eine Infografik dazu veröffentlicht: http://www.wir-mit-kind.de/sprechenlernen-funktioniert-der-spracherwerb-den-ersten-zwei-lebensjahren/


(72 Kommentare)

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