Kinderbetreuung

Die beste Betreuung für jedes Kind

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Kinderkrippe - Da wird's nie langweilig


    Die Pluspunkte:
  • Die Kinder werden von ausgebildeten Erzieherinnen betreut. Sie achten auf einen durchdachten und gut strukturierten Tagesablauf, fördern Ihr Kind im Idealfall nach den neuesten Bildungsstandards und bringen ihm klare Regeln bei.
  • In der Krippe wird es Ihrem Kind nie langweilig. Es bekommt mehr Anregungen, mehr Spielmaterial und mehr Bewegungsmöglichkeiten als zu Hause bzw. bei der Tagesmutter. Außerdem hat es viele - auch ältere - Spielkameraden.
  • In einer guten Krippe entwickeln Kinder eine besonders hohe Sozialkompetenz. Sie fassen Vertrauen zueinander, versuchen, Konflikte zu lösen, helfen und trösten sich gegenseitig.


  • Die Minuspunkte:
  • In deutschen Krippen lässt der Betreuungsschlüssel häufig zu wünschen übrig. International gelten drei bis vier Kinder unter drei Jahren pro Erzieherin (nicht Kinderpflegerin!) als guter Standard - in Deutschland sind es eher sechs bis sieben. Die intensive und individuelle Betreuung jedes einzelnen Kindes ist deshalb oft nicht möglich.
  • Sensible Kinder geraten in größeren Gruppen schnell in Stress. Mögliche Symptome: Müdigkeit, Hunger, Anhänglichkeit, Kränkeln. Eine behutsame Eingewöhnung mit genügend Zeit gilt deswegen als wichtigster Baustein für eine glückliche "Krippenkarriere".


  • Perfekt für Eltern, die ...
  • ... eine verlässliche, gut kontrollierte und finanziell erschwingliche Betreuung für ihr Kind suchen.
  • ... für ihr Kind Kontinuität wollen: In Krippen werden nur relativ selten neue Kinder aufgenommen (im Durchschnitt etwa drei pro Jahr).
  • ... beide arbeiten. Die Chance auf einen Krippenplatz steigt enorm, wenn beide Elternteile nachweisen können, dass sie arbeiten (müssen).


  • Perfekt für Kinder, die ...
  • ... kontaktfreudig sind und ein gewisses Selbstbewusstsein haben.
  • ... gern auf Entdeckungstour gehen und oft nach Beschäftigung und neuen Anregungen suchen.
  • ... zu Allergien neigen. Das Risiko, später einmal an Heuschnupfen oder Asthma zu leiden, ist bei Krippenkindern dreimal geringer als bei Kindern, die zu Hause betreut werden.


  • Kosten:
    Ziemlich unterschiedlich: Sie variieren je nach Wohnort und Einkommen der Eltern und liegen zwischen 0 und 600 Euro im Monat, private Einrichtungen verlangen mitunter noch mehr. Als Essensgeld werden in der Regel zusätzlich 30 bis 60 Euro pro Kind berechnet.

Eine Übersicht über die anderen Betreuungsmöglichkeiten:

Und wie ist das bei Ihnen? Wird Ihr Kind außer Haus betreut?

Sagen Sie uns Ihre Meinung: Die Antworten:
Wir Ihr Kleinkind von einer Tagesmutter, in der Krippe oder von der Oma betreut?
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  • von Arbeiten bis man tot umfällt am 19. März 2013, 09:11 Uhr

    Schade eigendlich das die Eltern wieder so früh zurück ins Berufleben wollen, ich möchte das nicht und verzichte lieber auf Urlaub und etc. und verbringe lieber die Zeit mit mein kleinen als das ich die wichtigstigsten Jahre verpasse. Die Jahre kann man nie wieder nachholen und das finde ich sehr traurig.


  • von nicole sobkowiak am 6. August 2012, 07:28 Uhr

    ich bin selber Tagesmutter und kann zu dem Artikel sagen,dass jede Tagesmutter eine Ausbildung absolviert haben muss. Sonst erhält sie keine Erlaubnis vom Jugendamt.Alle anderen,denen diese Erlaubnis nicht vorliegt,sind KEINE Tagesmütter.Abgesehen davon, macht man sich strafbar,wenn man Kinder ohne die Erlaubnis über einen bestimmten Zeitraum hinweg betreut.Weiter zahlt das Jugendamt einen Teil der Beiträge, wenn das Kind mindestens 15 Stunden in der Woche betreut werden muss. Der Beitrag richtet sich nach dem Jahresbrutto der Eltern. Auch sind Tagesmütter meist so vernetzt,dass eine andere Tagesmutter im Krankheitsfall einspringen kann.Um selber festzustellen,ob man die richtige Tagesmutter gefunden hat,bestimmt man als erstes über sein Gefühl und dann in der Eingewöhnungsphase, wo man sieht, wie wohl das Kind sich fühlt.


  • von wenst08 am 18. Dezember 2009, 20:41 Uhr

    Zumindest in Berlin bekommt man eine Tagesmutter auch übers Jugendamt, zum normalen "Kita-Satz". Ich bezahle 48 Euro pro Monat für eine Ganztagsbetreuung. Außerdem ist es eine Tagesgroßpflegestelle, d. h. zwei ausgebildete Erzieherinnen kümmern sich um maximal 8 Kinder - ich bin sehr froh, dass es das gibt (zumal ich manchmal auch nach 18 uhr arbeiten muss)!


  • von Ronni1 am 17. November 2009, 20:10 Uhr

    Mein Mann und ich betreuen seit 35 Jahren Kinder in unserer Familie, ebenso Zwillinge und Behinderte. Wir haben nach über 30 Jahren noch engen Kontakt zu den früheren Tageskindern und so einen engen Kontakt gibt es n i e in Kindergärten oder Krippe. Wir betreuen weiterhin kleine Kinder bei uns, die Mami`s sind so dankbar, daß sie jederzeit auf uns zurückgreifen können - denn es gibt bei einer Tagesmutter keinen pünktlichen Feierabend, soviele Ferien - sie ist normalerweise (wir sind so) immer für die Tageskinder da. Wir geniesen unsere kleinen Tageskinder jeden Tag neu. Natürlich gibt es auch schwarze Schafe bei den Tagesmüttern.....


  • von pinkesKueken am 17. November 2009, 19:47 Uhr

    Hallo
    Ich bin gelernte Kinderpflegerin und beende jetzt die Ausbildung zur Erzieherin. Wenn ich fertig bin möchte ich ebenfalls Tagesmutter werden um nebenbei die Ausbildung zur Hebamme zu machen. Ich sehe in der Tagesbetreuung von Kindern zu Haus sehr viele Vorteile für die Kinder und die Eltern. Im Kindergarten gibt es keine Einzelbetreuung. Da kommen zwei Erzieher auf ca. 25 Kinder und mit den Eltern kann da meist nur zwischen Tür und Angel ein Gespräh statt finden. Bei einer Tagesmutter ist das anders. Sie kann sich auf jedes Kind einlassen und es individuell fördern.


(6 Kommentare)

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