Wenn sich das zweite Kind doch eher wie das erste anfühlt
 
Mit dem zweitem Kind bleibt alles anders

Irgendwann denkt man: Ein Zweites wäre toll! Und: 
Das wird schon irgendwie mitlaufen. Die Wahrheit ist: Auch das Zweite stellt die Welt auf den Kopf. Nur anders.

Wenn sich das zweite Kind doch eher wie das erste anfühlt: Mit dem zweitem Kind bleibt alles anders
iStock, Halfpoint

Beim Zweiten weißt du ja schon, wie es läuft.“ Oder: „Das Zweite läuft doch einfach mit.“
Wir wissen nicht, wer sich solche Sätze ausgedacht hat. Eltern von zwei Kindern können es eigentlich nicht gewesen sein. (Was sie aber nicht davon abhält, solche Phrasen ebenfalls zu dreschen.)
Noch schlimmer: Man glaubt das auch noch. In Zeiten des Kinderwunsches ist man ja irgendwie gefühlsduselig, in der Schwangerschaft erst recht. Rosarote Brille und so. Wenn das Erste aus dem Gröbsten raus ist, denkt man: Wir kennen uns jetzt aus. Schlafmangel, Dreimonatskoliken, Krippeneingewöhnung – beim Zweiten wuppen wir das mit links!
Vielleicht neigt man auch zur Beschönigung, wenn die Geburt des Ersten nur lange genug zurückliegt.

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Aber dann ist es da, das Zweite. Und man ahnt schon im Moment der Geburt: Hier wird unser Leben ein zweites Mal aus den Angeln gehoben. Ein zweites einmaliges Wesen, das zum zweiten Mal unendlich geliebt werden wird. Nichts bleibt mit ihm, wie es war: Die schlaflosen Nächte sind andere schlaflose Nächte, wenn das Erste auch noch aufwacht, um nach seinem Schnulli, Mamas Hand und einer Banane (!) zu rufen. Das Stillen ist anders, wenn das Hungergebrüll mit der Abholzeit im Kindergarten zusammenfällt. Die Partnerschaft verändert sich, wenn man am Abend zu fertig ist, um sich über all das Schöne und Wunderbare gemeinsam zu freuen.
Wir möchten hier nicht mit einfallen in die „Regretting Motherhood“-Jammerei. Es gibt nichts Schöneres, als eine große Familie zu sein. Es gibt jeden Tag tausend Momente, in denen man spürt: Das war die richtige Entscheidung!
Aber mal ehrlich: Es ist nicht einfach so ein Klacks. Das Glück ist manchmal auch harte Arbeit. Wenn Babygeschrei, Schlafmangel, Brustentzündung und Wintergrippe zusammenkommen, wünscht man sich auch kurz mal, man hätte lieber ein Dreirad für den Großen als ein Geschwisterchen angeschafft. Das darf ja auch mal gesagt werden.
 

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Hilfe, Haushalt!

Es ist so frustrierend wie rückschrittlich: Frauen leisten in Deutschland noch immer fast doppelt so viel Hausarbeit wie ihre Männer (164 Minuten gegenüber 89 Minuten; OECD-Statistik 2014). Weil diese Erkenntnis beim Zweiten doppelt ernüchternd ist, bewahrt einen nur eine Lösung vor dem Nervenzusammenbruch: eine Haushaltshilfe. Nie war Geld besser angelegt!
 

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