Zuneigung zeigen

Die fünf Sprachen der Liebe

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Zuneigung zeigen: Die fünf Sprachen der Liebe

Jeder Mensch hat in Sachen Liebe eine "Muttersprache"

"Klar liebe ich mein Kind!", hörte der amerikanische Familientherapeut Gary Chapman junge Eltern oft sagen. Seine Gegenfrage: "Und kann es das auch spüren?" Chapman ist überzeugt: Wenn es Probleme zwischen Eltern und Kindern gibt, dann häufig, weil in Sachen Liebe Kommunikationsprobleme herrschen. Seine Theorie: Es gibt fünf Sprachen, mit denen Menschen ihre Zuneigung ausdrücken können, und die meisten haben eine "Muttersprache", in der sie ganz unwillkürlich ihre Liebe zeigen.

Sagen Sie Ihren Kindern jeden Tag in den fünf Sprachen: Ich hab dich lieb

Das Problem: Spricht das Gegenüber eine andere Liebessprache, läuft die Botschaft ins Leere - und am Ende bleiben beide mit einem unerfüllten Bedürfnis nach Liebe zurück. Damit das nicht passiert, rät Chapman Müttern und Vätern, ihren Kindern jeden Tag in fünf Sprachen zu sagen: Ich hab dich lieb. Auf diese Weise, so seine Überzeugung, werden sie später in jeder Liebessprache Zuneigung geben und annehmen können.

Buchtipp: "Die fünf Sprachen der Liebe für Kinder", Gary Chapman und Ross Campell, Francke, 12,95 Euro.
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5 x Ich hab dich lieb






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Autor

Nora Imlau


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  • von Mayr am 19. Februar 2009, 10:22 Uhr

    Natürlich gebe ich meinem Kind auch Dinge aber ich verwehre mich vehement dagegen dies als Zeichen der Liebe einzusetzen. Vor allen wie in diesem Artikel gefordert - täglich.
    Wenn mein Kind, wie in dem Artikel angesprochen, nur diese Sprache der Liebe verstehen sollte - ich hab dich lieb wenn ich dir was schenke - egal was? Zu was für einer Sorte Mensch erziehe ich dann mein Kind?
    In den Arm nehmen, kuscheln, Bussi geben, aufs Kind eingehen, ihm zuhören - das ist wichtiger als Psuedodinge zu schenken um das Gewissen zu beruhigen, dass man damit Liebe gezeigt hat.


  • von karoliene am 13. Februar 2009, 12:47 Uhr

    Ich fand den Artikel einfach toll. Vor allem, dass man das Kind auch mal in den Arm nehmen soll! Da musste ich weinen. Ich kannte Dies von zu Hause aus NICHT. Doch dieses Defizit hatte ich mit meinen Kindern nachgeholt ;-) Bei jeder Gelegenheit habe ich sie in den Arm genommen, etwas liebes gesagt, gelobt, auf der Wiese ein Gänseblümchen gepflückt (oder eine Kastanie), es aufgefangen, bevor es fiel und auch diese „Quality Time“ gab es bei uns, obwohl die zwei Jungs nur 1 ½ Jahre auseinander waren und dies an manchen Tagen sehr schwierig war, achtete ich darauf.
    Die Sprache meiner Söhne heute ist, (Kevin 16,Dennis14)wir schmusen, es gibt Umarmungen zur Verabschiedung. Wenn ich weine tut es ihnen furchtbar leid und sie gehen auch gerne mal und fragen, ob sie dieses Blümchen für die Mama pflücken dürfen. Und sie sind alles, nur keine Weicheier, dass kann ich euch garantieren. Und ich kann euch auch versichern, sie wollten nach dem Gänseblümchen (oder Kastanie) keinen Ferrari


  • von conny am 6. Februar 2009, 21:39 Uhr

    Jemandem etwas zu schenken, ist sicher eine der einfacheren Arten, Liebe zu zeigen. Schwieriger finde ich da schon die anderen Arten - sich wirklich Zeit zu nehmen, zuzuhören, mitzuhelfen. Aber es geht ja auch ein bisschen ums Prinzip: erst einmal zu begreifen, dass es verschiedene Arten gibt, Liebe zu zeigen! Und dass man eben nicht immer die gleiche Sprache spricht ... Übrigens eine Erkenntnis, die mir auch sehr im Umgang mit meinem Mann geholfen hat! Ich habe mich immer gefragt, warum er anders auf kleine Liebesbeweise reagiert hat, als ich es erwartet hatte - bis ich irgendwann auf dieses Buch stieß. Da wurde mir einiges klar ... Jetzt bin ich gespannt, welche "Sprache" meine kleine Tochter spricht. Also, ich kann dieses Buch nur empfehlen - nicht nur für Eltern! Danke schön an die Eltern-Redaktion, dass Ihr auf das Buch aufmerksam macht.
    lg, conny


  • von Brigitte am 5. Februar 2009, 23:04 Uhr

    Ein Grashalm, ein buntes Blatt, eine gekochte Nudel- Kinder finden alles wundervoll, was Mama oder Papa mit besonderer Geste überreichen. Auf diese Weise kann man schon Babys Begeisterung für die "kleinen" Dinge des Lebens beibringen. Hier geht es um das Symbol des Schenkens- so wie dann größere Kinder einen besonderen Stein oder ein Schneckenhaus anschleppen. "Ich hab was Besonderes gefunden und DU darfst es haben"- eine andere Form von "ich liebe Dich!" Ich finde diesen Artikel ganz wunderbar, denn ich versuche täglich auf diese Weise mit meiner Familie zu leben. Mit den Teenagern ist das nicht immer leicht- aber einer der hier beschriebenen Wege klappt immer!


  • von Nadine am 5. Februar 2009, 13:04 Uhr

    ist ja traurig von dir, wie zeigst du denn deinem Kind Zuneigung??Niemand behauptet in dem Artikel du sollst ihm super teure Sachen kaufen.
    Kinder freuen sich auch über Sticker und Co oder was selbstgebasteltem.
    Und wenn es für dich "Ramsch" ist-hat es für das Kind doch manchmal einen enormen Wert, eben weil es etwas von Mama und Papa ist = und wenn es nur eine Kastanie ist ist


(7 Kommentare)

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