Kopfläuse
Keine Chance für Nissen, Läuse und Co.

Alles andere als ausgestorben sind auch heute noch Kopfläuse. Gerade in Kindergärten und -krippen sind sie aufgrund des nahen miteinanders der Kinder nach wie vor Thema. Doch es gibt Mittel und Wege, wie man die lästigen Parasiten wieder los wird.

Inhalt: 
Was ist eine Laus?Wie bekommt man Läuse?Was tun bei Lausbefall?

Was ist eine Laus?

Kopfläuse: Keine Chance für  Nissen, Läuse und Co.

Kopfläuse sind flügellose Insekten. Sie sind nur etwa drei Millimeter groß, besitzen drei kräftige Beinpaare und sind mit dem bloßen Auge nur schwer auszumachen. Kopfläuse sind Parasiten, die nur den Menschen befallen und sich ausschließlich von dessen Blut ernähren. Dabei stechen sie mit ihrem Rüssel in die Kopfhaut, was einen starken Juckreiz verursacht. Dieser Juckreiz tritt besonders im Nacken, hinter den Ohren und am Hinterkopf auf und ist ein gutes Anzeichen für einen Läusebefall. Wenn sie gerade Blut gesaugt haben, sind sie rotbraun oder auch rötlich. Wenn sie hungrig sind, sehen sie eher blassgrau aus. Eine Laus hat eine Lebenserwartung von 30 bis 40 Tagen. In dieser Zeit können die Weibchen bis zu 300 Eier legen.

Nissen - die Eier der Läuse

Waschen mit Läuseshampoo alleine reicht nicht - kämmen ist ebenso wichtig

Die Kopflaus legt längliche Eier, die sogenannten Nissen. Nissen sehen anfangs weißlich glänzend aus, später eher gelblich. Von Kopfschuppen sind sie gute zu unterscheiden, denn man kann sie nicht abstreifen. Das Weibchen klebt seine Eier mit einem wasserunlöslichen Kitt am Haar nahe der Kopfhaut fest. Bevorzugte Niststellen sind dabei der Haaransatz im Nacken, an den Schläfen und hinter den Ohren. Nach acht bis zehn Tagen schlüpfen aus den Eiern die Larven. Sie sind wiederum nach gut einer Woche geschlechtsreif und vermehren sich. Je wärmer es dabei ist, desto schneller läuft dieser Zyklus ab.