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"Mein Kind ist ja so hochbegabt!"

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Wer früher auf die Intelligenz des Sprösslings hinwies, galt als eingebildet. Gut, dass mittlerweile so viel mehr über das spannende Phänomen und die Folgen der davon tatsächlich Betroffenen bekannt ist (siehe letzte Seite). Schlecht, dass es unter ehrgeizigen Eltern nun generell zum Populär-Phänomen wurde: Jetzt gehört es quasi zum guten Ton, ein "hochbegabtes" Kind zu haben. In bestimmten Kreisen jedenfalls. Dort nämlich, wo für Väter und Mütter das Abitur ihres Kindes eine Selbstverständlichkeit ist (und heute gehen immerhin 60 Prozent aller Eltern von Abc-Schützen davon aus, dass ihr Nachwuchs das Abi hinkriegt).

Allein unter Wunderkindern

Erziehung steht nicht mehr in der Macht der Eltern

Ziemlich einsam stehen mittlerweile Mütter und Väter da, die ihren Sprössling nicht für ein Genie halten – sondern einfach nur für ein kluges Köpfchen. Richtig ärgerlich aber wird es, wenn man als Mutter eines "normal" begabten Kinder darauf besteht, dass in der Klasse die gängigen Regeln des sozialen Miteinander eingehalten werden. "Würdest du deinem Sohn sagen, dass er meiner Kleinen nicht immer aufs Pausenbrot spucken soll?" bitte ich freundlich lächelnd eine Co-Mutter aus der zweiten Klasse. "Das steht leider nicht in meiner Macht!" seufzt die Frau mit unverhohlenem Stolz im Blick. Und winkt mich nah zu sich heran, um mir flüsternd mitzuteilen: "Er ist hochbegabt... Da komme ich nicht an ihn heran."

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  • von Susanne am 29. Oktober 2012, 11:29 Uhr

    Ich habe selten einen so verachtenden Artikel über hochbegabte Kinder gelesen! Klar gibt es Eltern, die zu unrecht ihre Kinder als besonders intelligent darstellen; aber meistens ist es umgekehrt! Eltern von tatsächlich Hochbegabten, vertuschen das lieber, weil sie und ihre Kinder sonst oft "schräg" angesehen werden. DER BERICHT sollte gelöscht werden - traurig, traurig, so etwas lesen zu müssen. Besser liest man hier: www.sii-kids.de/blog


  • von dosilue am 31. August 2012, 17:13 Uhr

    ... und könnte mich kringeln vor Lachen über Dianas Kommentar: von ihr scheint das Kind die Hochbegabung nicht geerbt zu haben!


  • von MamaLila am 10. Juli 2012, 18:36 Uhr

    Hallo mein Sohn ist "nur" normal begabt und ich bin damit sehr zufrieden. Ich stelle es mir echt schwer vor ein wirkklich Hochbegabtes Kind zu haben. Ich wüßte gar nicht wie ich es födern sollte und wieviel ich so ein Kind födern sollte. Denn es bleibt ja noch immer ein Kind das auch spielen will. Aber ich habe auch festgestellt das die Zahl der angeblich Hochbegabten Kinder immmer weiter steigt. Wobei ich mir gar nicht vorstellen kann das wirklich alle Hochbegabt sind, oft(nicht immer) ist es auch Wunsch denken der Eltern. Ich finde das auch Minderbegabte und Normale Kinder liebenswert sind.


  • von sarah am 21. Juni 2012, 10:55 Uhr

    hallo ihr lieben,
    mein kleiner Sonnenschein ist jetzt 6 Jahre alt, und geht bald in die erste Klasse,wir haben ihn noch nicht testen lassen, da dies auf unserer Grundschule automatisch gemacht wird. Er kann lesen, plus und minus auch schon im 3 stelligen Bereich rechnen und schreiben und das alles ohne unser Zutun.Uns ist es nicht besonders wichtig ob er das Abitur macht oder nicht, wir wollen das er glücklich ist.


  • von diana am 24. Mai 2012, 01:02 Uhr

    ihr seid doch alle nur neidisch weil eure kinder nicht hochbegabt sind!!!...und habt keine ahnung von der thematik.kinder reagieren mit verhaltensauffälligkeiten wenn irgendetwas nicht stimmt.kann die erziehung sein, kommt aber auch vor das es unter-oder überforderung ist. kommt mal klar ihr Neider!hb-kind heisst nicht grad glückliches kind, und das nur nur weil ihr durchschnittsmenschen nur durchschnittlich denken und fühlen könnt und angst habt vor allem was anders ist.toleranz wär angebrachter als euer pseudowissen über hb und adhs


(51 Kommentare)

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