Taschengeld

Wie viel ist für Kinder angemessen?

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Taschengeld: Wie viel ist für Kinder angemessen?

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Warum Taschengeld?

Taschengeld. Für Kinder und Jugendliche meistens die einzige Geldquelle für persönliche Wünsche. Manche "verprassen" ihr Geld gleich nach der Auszahlung, andere sparen es monatelang. Die einen sind immer knapp bei Kasse, andere teilen sich das Geld optimal ein. Taschengeld kann in Bezug auf das spätere "finanzielle" Leben eine wichtige (Lern-)Lektion sein. Zum Beispiel lernt das Kind:

  • Den Wert des Geldes kennen.
    Durch die verschiedenen Dinge, die sich das Kind von seinem Taschengeld kauft, bekommt es ein Gefühl für viel und wenig, teuer und billig.
  • Eigene Entscheidungen zu treffen.
    Was wird vom Taschengeld gekauft? Ist die Anschaffung sinnvoll oder unnütz?
  • Organisation.
    Wenn man es sich nicht einteilt, kann Geld schnell ausgegeben sein.
  • Vergleichen.
    Wie wird das "Finanzielle" in der Familie oder im Freundeskreis geregelt?

Also: Wer in jungen Jahren schon lernt, was Geld ist und wie man damit umgehen muss, kommt später meist besser zurecht.

Der optimale Lerneffekt

Damit Ihr Kind den optimalen Lerneffekt durch das Taschengeld erhält, sollten Sie allerdings Folgendes beachten:

  • Der Auszahlungstermin sollte immer pünktlich und regelmäßig sein, damit das Kind planen kann.
  • Taschengeld sollte immer ausgezahlt werden, unabhängig davon, ob das Kind brav oder böse war. Taschengeldentzug ist keine geeignete Strafe.
  • Taschengeld sollte ohne Erinnerung daran gegeben werden. Lassen Sie Ihr Kind nicht betteln.
  • Lassen Sie das Kind selbst und frei entscheiden, was es mit seinem Taschengeld kauft. Sie können beraten, wenn das Kind Sie danach fragt, entscheiden muss es selbst.
  • Geben Sie nicht zu viel! Bei aller Liebe zu Ihrem Kind, bei zu hohem Taschengeld verliert es die Orientierung. Die Folge sind maßlose Wünsche und Schulden.
  • Geben Sie Ihrem Kind nicht automatisch ein paar Extra-Euros, wenn es vor der nächsten Rate schon pleite ist. Besprechen Sie mit Ihrem Kind wie es dazu kam und wie es diesen "Notstand" das nächste mal verhindern kann.

Jedoch die wichtigste Regel ist:
Taschengeld ist kein Erziehungsmittel!

Das sollten Sie vermeiden

  • Taschengelderhöhung als Belohnung.
  • Taschengeldentzug, -kürzung als Strafe.
  • Auflagen, wie Rechnungen sammeln oder Buch führen.
  • Wertende Urteile über selbstgekaufte Dinge, wie "sinnvoll" oder "überflüssig".
  • Extrazahlungen bzw. Aufbesserungen, wenn das Kind frühzeitig "pleite" ist.
  • Zu geringe Beträge (keine Sparmöglichkeit).
  • Zu hohe Beträge oder Erfüllen jedes Wunsches durch die Eltern (Realitätsverlust).
  • Zweckentfremdung des Taschengeldes (Kaufen von Schulsachen...).
  • Verpflichtung zum Sparen

Soviel Taschengeld sollten Sie geben

Erstes Taschengeld sollte Ihr Kind schon mit vier bis fünf Jahren erhalten. 50 Cent die Woche. Die wöchentliche Auszahlung sollten Sie bis zum 9. Lebensjahr fortsetzen. Kinder unter zehn haben meist noch große Schwierigkeiten über einen ganzen Monat hinweg zu planen.
Ab zehn Jahren sollten Sie allerdings mit der monatlichen Auszahlung des Taschengeld beginnen. Jetzt ist es langsam an der Zeit, finanzielle Organisation zu lernen.

Besprechen Sie mit Ihrem Kind die Höhe seines Taschengeldes. Orientieren Sie sich vielleicht auch an anderen Familien: Wieviel Taschengeld bekommen die Freunde Ihres Kindes im Durchschnitt?

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Kommentare zu diesem Artikel
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  • von Nadja am 18. August 2010, 13:34 Uhr

    Also ich bin 14 und habe vor ein Paar Tagen eine Taschengelderhöhung auf 325 €/ Monat bekommen.

    Davon muss ich ( mit Ausnahmen) eigentlich alles bezahlen, Schuhe und Klamotten ebenso wie Kino, Bücher und andere Unterhaltungsmedien.

    Die Ausnahmen sind:
    Schulzeug (Hefte, Lektüren, Wandertage...)
    Kosmetika (Schampoo, Spülung, Duschgel, Deos....
    eben alles,was nicht Make Up ist)
    Friseurbesuche (gehe etwa alle vier Wochen)
    denn diese Dinge übernehmen immernoch meine Eltern.

    Ansonsten bekomm ich teilweise noch Geld von Verwandten, aber das nicht regelmäßig, sondern nur ab und zu...

    Momentan kommt's mir noch viel vor (davor 140€ im Monat) aber ich hab die böse Vorahnung, dass ich mich bald an das Geld gewöhnt habe und dann wieder das rummotzen anfange xD

    Meine Eltern sind beide berufstätig und verdienen ziemlich gut, soweit ich weiß^^


  • von Miriam lützig am 8. August 2010, 15:40 Uhr

    hallo ich bin miriam und bin 11 jahre alt und bekomme pro monat nur 10 Euro.
    Ich frage mich ob das nicht ein wenig ist???


  • von idbvfi am 5. Juli 2010, 21:05 Uhr

    Hallo,
    ich bin 14 Jahre und wunder mich was die Leute z.T. an Taschengeld bekommen.
    Ich selbst bekomme gar nichts (mir zu wenig, hoffe ihr könnt mich verstehn :D) und wenn ich meine Mom frag oder drauf ansprech kommt sie mit "du hast eh schon mehr als genug auf dem Konto" und dann kann ich sagen was ich will für sie is es gegessen.
    Naja, eigendlich wollt ich nur sagen ihr könnt euch echt glücklich schätzen und der Weg (das Sparen) macht mehr Spaß als das Ziel selbst, da man es selbst geschafft hat ;)


  • von Ayse am 1. Juli 2010, 13:39 Uhr

    Ich bin 13 jahre alt und komme aus wuppertal ich krige 20 euro im monat und das ist mir zuwenig ich will midestens 25 euro krigen
    ich bin arm dran zu hause damit meine ich ich werde geschlagen und wen ich nich lieb bin oder so krige ich nur 5 euro im monat


  • von Aynur am 23. Juni 2010, 09:12 Uhr

    von Tim am 25. März 2010, 11:52 Uhr

    leider ist tim ein nicht so guter beispiel sein kind zu erziehen. er bekommt alles und auch das was er nicht braucht. den möchte ich später sehen wenn er älter ist und selber geld verdient.
    den rat nehme ich gerne an meinem kind wöchentlich 0,50€ zugeben. da sie auch schon öfters gefragt hat ob sie geld bekommen könnte.
    viele grüße aynur (32)


(63 Kommentare)

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