Gültig für jedes Schuljahr: Gesprächsregeln
Egal, ob Ihr Kind in der Schule Probleme hat oder nicht - zum Elternsprechtag sollten Sie auf jeden Fall gehen. Denn so erfahren Sie aus erster Quelle, wie es Ihrem Kind in der Schule geht, und können einen guten Kontakt zum Lehrer aufbauen. Das erreichen Sie, wenn Sie einige Gesprächsregeln beachten:
- Halten Sie Ihre Gefühle unter Kontrolle und vermeiden Sie Vorwürfe. Das kränkt den Lehrer und entzieht dem Gespräch die konstruktive Basis.
- Vertreten Sie Ihren Standpunkt sachlich und nachdrücklich. Sie sollten aber auch Kritik an Ihrem Kind vertragen.
- Lassen Sie den Lehrer seine Sicht schildern, ohne ihm ins Wort zu fallen. Er hat eine anderer Perspektive und sieht Ihr Kind anders als Sie.
- Suchen Sie eine gemeinsame Lösung - auch wenn es nicht einfach ist. Schließlich muss Ihr Kind in der Schule zurechtkommen.





Als junger Lehrer beim ersten Elternsprechtag wollte ich von Susis Mutter was über das Kind wissen. Sie kennt es doch schon viel länger als ich. Die Frau war so baff, gefragt zu werden, dass ihr gar nichts einfiel. Dann überlegte sie, was verkehrt sein könnte, und sagte mir ihre Vermutungen. Sie war dann ziemlich überrascht als ich ihr jeden Fortschritt ihrer Tochter zeigte, um ihr Herz zu erfreuen und sie für ihr Kind zu begeistern. So stelle ich mir Schule vor. Wenn der Lehrer keine Erfolge seiner Pädagogik berichten kann, dann sollte er erst mal schweigen, bis er´s gelernt hat.
Als Pädagogikprofi müsst ich mich ja schämen, wenn ich Eltern sich dafür schlecht fühlen lasse, dass ich mit ihrem Kind keinen Erfolg zustande brachte.
Ich möchte Eltern für die Entwicklung ihres Kindes begeistern, damit sie nihr Kind dafür begeistern. Das ist Pädagogik - Kinderführung. Ich gtrüße freundlich.
Franz Josef Neffe
An unserer Grundschule wurde der Elternsprechtag abgeschafft.
Ist das sinnvoll? Wer hat damit Erfahrung ?
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