Einschulung

Ist Ihr Kind fit für die Grundschule?

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Eltern mit einem sogenannten Kann-Kind stehen vor einer schwierigen Entscheidung: Sollen sie es vorzeitig einschulen oder ihm noch ein Jahr im Kindergarten gönnen? Kann-Kinder sind all jene, die nach einem bestimmten Stichtag sechs Jahre alt werden - in den meisten Bundesländern ist das der 30. Juni.

Gibt es handfeste Faktoren, an denen sich die Schulfähigkeit von Kindern festklopfen kann? "Jein", meint die Diplompsychologin Renate Niesel vom Forschungsinstitut für Frühpädagogik, die sich hauptberuflich mir Einschulungsfragen beschäftigt. Natürlich gibt es bestimmte Fähigkeiten und Fertigkeiten, die Vorschüler beherrschen sollten. Das heißt aber nicht, dass ein Kind, das keine Häuser zeichnen kann (oder will), nicht trotzdem gerne und erfolgreich in die Schule geht. Und umgekehrt.

Ein erfolgreicher Schulstart hängt von viele Faktoren ab

Niesel betont aber, dass die Entscheidung für eine frühe Einschulung nicht von den Eltern allein getroffen werden kann. Für den erfolgreichen Schulstart müssen viele Faktoren berücksichtig werden: Was tut der Kindergarten, um seine Vorschüler vorzubereiten? Welches Konzept hat die Schule, um sehr jungen Kindern gerecht zu werden beziehungsweise mit starken Alterschwankungen innerhalb einer Klasse umzugehen.

Die Traumlösung von Renate Niesel für eine erfolgreiche Einschulung: Alle Beteiligten - Eltern, Erzieher, künftige Lehrer - setzen sich gemeinsam an einen Tisch, um die beste Lösung für das einzelne Kind zu besprechen und herauszufinden, in welchen Bereichen man den künftigen Abc-Schützen noch stärken kann. Eine Illusion? "Nein, viele Kindergärten kooperieren sehr eng mit Grundschulen. Wenn nicht, müssen Eltern das einfordern."

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  • von bibi am 25. April 2011, 01:20 Uhr

    Wir kommen auch aus Berlin und mein Kind ist auch leider mit 5 (geb. 27. Dez. 2004)eingeschult worden. Er hat es geschafft, zu den besten seiner Klasse zu gehören. Aber meine Sorge ist, wie es später in der 3.und 4. Klasse usw. wird..noch ist zum Glück alles o.k.


  • von Biggi am 14. Mai 2010, 18:01 Uhr

    Mein Kind ist 6 wird im Dezember 7 wird also jetzt eingeschult nach den ferien.
    Die Grundschullehrerin sagte das meine Tochter von der Inteligenz zwar über dem Durchschnitt liegt aber Ihre emotionale reife nicht ganz reichen würde für eine regelschule.
    Muss sie denn trotzdem in eine Förderschule oder welchen weg kann ich noch gehen.


  • von Magyei am 26. Februar 2010, 11:01 Uhr

    Also, das Elternrecht steht auf deiner Seite. Kein Mensch kann dich zwingen, deinen Sohn auf eine Sonderschule zu schicken, auch nicht, wenn er einen IQ von 85 hätte. Meine Tochter ist auch von Minderwuchs betroffen, aber das ist noch lange kein Grund für eine Sonderschule. Ich werde das auch nicht zulassen. Meine Tochter bekommt halt einen doppelten Satz Bücher, einen der in der Schule bleibt und einen für zu Hause, sie bekommt einen Schemel für die Füße, damit sie aufrecht sitzen kann. Der Schulranzen ist ein Modell, der für Kann Kinder entwickelt wurde. Somit haben wir die gröbsten Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt. Die Schule darf ein Kind wegen einer Körperlichen Behinderung in der Regel nicht einfach ablehnen. Schon gar nicht, wenn die Behinderung wie beim Minderwuchs minimal ist. Poch auf dein Recht und schalte zur Not einen Anwalt ein, denn die Schule darf dich nicht zwingen, dein Kind auf eine Sonderschule zu geben.

    Liebe Grüße
    Magyei


  • von nessy-july@nessy-july am 11. Februar 2010, 22:25 Uhr

    hallo
    so,bei uns ist es etwas anders.mein sohn wird dieses jahr ,ende august erst 6,er wurde aber im okt.09 schonmal vorab etwas getestet inwieweit er schulfit ist.da sollte er sachen können,was meiner meinung nach kinder mit 5 jahren noch nicht können müssen,z.b. die buchstaben kennen wenn man den namen spricht...selbst wenn die kids sagen ..ja o hast du gesagt oder l....das heisst noch lange nicht das die kids wissen was ein o oder ein l ist.nun gut...der eine früher,der andere später.unser problem ist,das mein sohn minderwuchs hat,und er mit 5 jahren erst 95 cm gross ist.er total schüchtern bei fremden ist und und absolut kein selbstbewusstsein hat.wir hatten gefragt ob es nicht möglich ist,das er erst 2011 eingeschult wird,da wir evtl.eine hormontherapie mit ihm starten und wir nicht wissen wie das alles klappt.und so hätte er noch ein jahr zeit ..einiges an grösse und selbstbewusstsein und stärke nachzuholen.da bekamen wir zur antwort..tja dann testen wir mal ob er auf eine förderschule kommt....hallo....er ist nicht dumm,nur klein.!!jetzt suche ich rat wie ich jemanden finden kann,ausser die sonderschulpädagogen,die mir echt helfen können das mein sohn noch ein jahr kiga bekommen kann. was nutzt es wenn er nicht zurecht kommt nur weil der staat sagt...doch das ist der stichtag aber mein kind kommt nicht klar....unser kiga ist der gleichen meinung
    lg :(
    traurig das der staat...über jemanden bestimmt....denn wir als eltern haben die kids 24 std.um so manches einschätzen zu können.und nicht nur eine stunde um zu testen und dann zu entscheiden.


  • von Britta am 18. Februar 2008, 12:12 Uhr

    In Berlin werden Kinder in dem Jahr eingeschult in dem sie sechs Jahre alt werden, also häufig schon mit 5 Jahren. Und: die Eltern können nicht mitreden, ob sie das sinnvoll finden oder nicht. Es gibt keine Möglichkeit mehr Kinder zurückzustellen!


    (5 Kommentare)

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