Grundschulempfehlung

Empfehlung oder Einweisung?

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Was halten Sie von der Grundschulempfehlung?


Was halten Sie von einer bindenden Grundschulempfehlung, welche weiterführende Schule ein Kind besuchen soll? Machen Sie mit bei unserer Umfrage - wir sind gespannt! Sie würden Ihre Argumente für oder gegen die Grundschulempfehlung gerne ein wenig ausführlicher erläutern? Dann nutzen Sie dazu unsere Kommentarfunktion und schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Sagen Sie uns Ihre Meinung: Die Antworten:
Was sollte Ihrer Meinung nach bei der Wahl der weiterführenden Schule mehr zählen - die Grundschulempfehlung oder der Wille der Eltern?

In welchen Bundesländern gibt es die bindende Grundschulempfehlung?

Mit Ausnahme von Bayern haben alle westdeutschen Bundesländer die Grundschulempfehlung mittlerweile abgeschafft. Die Ost-Bundesländer halten dagegen an der mehr oder weniger bindenden Grundschulempfehlung fest, unabhängig von der politischen Ausrichtung der jeweiligen Landesregierung.

Doch egal, wie die einzelnen Bundesländer mit dem Thema umgehen - es bleibt stets umstritten! So reichte etwa in Bayern vor einigen Jahren sogar der Lehrerverband eine Petition zur Reform der Grundschule ein. Die Forderung: Die Eltern sollen nach einem Beratungsgespräch allein über den weiteren Bildungsweg entscheiden. Über 100.000 Unterschriften konnten die Initiatoren damals sammeln.

In Baden-Württemberg kritisiert dagegen die CDU die Entscheidung, die bindende Grundschulempfehlung abzuschaffen.

In folgenden Bundesländern gibt es weiterhin eine bindende Grundschulempfehlung - für weitere Details klicken Sie bitte auf den jeweiligen Link:

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  • von F.J.Neffe am 22. April 2012, 15:57 Uhr

    Wer verfügt über das Schülermaterial: Eltern oder Lehrer? Wir rangieren Kinder immer noch wie Sachen hin und her. Als Ich-kann-Schule-Lehrer finde ich das menschenunwürdig. SCHULE nehme ich wörtlich als die Chance, zu sich selbst zu kommen, und da ist es natürlich nicht der Idealfall, dies bei jeder Gelegenheit zu behindern. In unseren Unterrichtsvollzugsanstalten wird alles immer mit DRUCK in den Misserfolg getrieben; ich bevorzuge und nutze das SOG-Prinzip. Ich lasse mir was einfallen, was ZIEHT, und setze auf Persönlichkeitswachstum statt auf das ausfüllen von leeren Schablonen. Freundlich grüßt
    Franz Josef Neffe


  • von skihas am 23. Januar 2012, 16:51 Uhr

    Gott sei dank, hat die Grundschulempfehlung in Baden Württemberg ein Ende - bleibt nur abzuwarten, wie das unsere "ehrwürdigen" Grundschullehrer sehen, da wird ihnen doch an ihrer so hochgelobten Autorität gekratzt. Sicher wird es Eltern geben, die ihre Kinder überschätzen - aber warum kommt es dazu - in Deutschland zählt ein Arbeiter ja nichts mehr - alles muss studiert sein - wo kommen wir da hin - wer sorgt dann dafür, das dann unsere Oberstudierten auch was zum beissen haben - die werden dann schön verhungern. Es ist aber eine Deutsche Mentalität, immer erst das negative nachzumachen um hinterher mitschimpfen zu können wie schlecht es doch war - wir sollten eher aus Fehlern anderer lernen und nicht nur blind nachmachen. Kämpft für UNSERE KINDER UND EINE BESSERE SCHULLANDSCHAFT - es wird ZEIT


  • von Beluga24 am 16. Dezember 2011, 15:15 Uhr

    Keine Ahnung warum man krampfhaft an einem System festhalten muss, dass bewiesen hat, dass es nicht (mehr) taugt...... Deutschland einst das Land der Tüftler und Erfinder wurde tot bürokratisiert .... Gefordert werden Kreativität, Innovationen und Fortschritt ...... mit antiquierten Lernmethoden!...... Wir stecken mit Vollgas in der Vergangenheit fest.....


  • von Neuseeland_Kiwi am 7. Juni 2011, 09:12 Uhr

    eure Schuldiskussionen um gemeinsames Lernen gibt es seit 1809, erneut dann 1920. Dann nochmal in den 1960er Jahren - und jetzt ist 2011 und in den meisten Ländern von Asien bis Skandinavien und Südtirol, von Russland bis Australien und in den USA lernen mittlerweile seit Jahrzehnten alle Kinder gemeinsam in DER Schule Der Gemeinde.

    bin gespannt, ob man in Deutschland auch im Jahre 3011 immernoch darüber diskutieren wird, was anderswo schon lange praktiziert wird. Das Bildungsniveau ist andernorts schon höher als in Deutschland. Mehr Abiturienten (oft 80 bis 90%), extrem viele Studenten in vielfältigen Fächern (Studienanfängerquoten um 80% mancherorts)... man kann auch in der Moderne leben. Man muss sich nicht krampfhaft an das 19. Jahrhundert klammern -so schön wars nun auch nicht.


  • von free education for all! am 7. Juni 2011, 08:47 Uhr

    gute Schulen werden anderswo gemacht. Man muss immer den Ganzen Menschen sehen - und das könnt ihr nicht in eurem Schulsystem, weil ihr von einer total überholten und falschen BegabungsIDEOLOGIE ausgeht! Das hat doch nichts mit moderner Pädagogik zu tun. Man muss immer alle Kinder mitnehmen in einer Gesellschaft, damit sie sich frei entwickeln können und Einblicke erhalten jenseits des ihnen bereits Bekannten!Wer alles aufsplittet, verhindert bei einigen Lernprozesse über das bereits Bekannte hinaus! Bildung ist Horizonterweiterung. Einige Schulen in Deutschland sind aber so konzipiert, dass sie mit Absicht den Horizont einschränken! Auch Realschulen sind ungerecht, da die meisten Schüler dort auch gleich ein Abitur machen könnten. Ihr schränkt immer alle Wege zunächst ein, weil ihr immer nur von dem Bild des dümmeren Menschen ausgeht.Man kann auch alles lange offen halten!


(20 Kommentare)

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