Schule

Schlechte Noten - woran liegt's?

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So geht's: Hier stellen wir einige typische Verhaltensmuster von fünf verschiedenen Typen vor. Klicken Sie die Auswertung des Typs an, dem Ihr Kind am ehesten entspricht. Nicht alle Charakterisierungen müssen zutreffen. Es kann auch sein, dass Ihr Kind Verhaltensmuster von verschiedenenTypen zeigt.

Das blockierte Kind - schlechte Noten durch Nervosität

In Lernsituationen: Ihr Kind klagt vor Klassenarbeiten über Magenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen oder starke Kopfschmerzen, Unruhe und Nervosität. Es äußert sich häufig besorgt über bevorstehende Tests und Klassenarbeiten.
In Prüfungssituationen: Die Schrift Ihres Kindes ist krakeliger als gewöhnlich. Das Klassenarbeitsblatt ist gewellt und verschmiert. Die Aufgaben hat Ihr Kind falsch vom Blatt abgeschrieben.

  • Blockiertes Kind: mehr Infos
  • Das unkonzentrierte Kind - schlechte Noten durch viele Fehler

    In Lernsituationen: Ihr Kind braucht viel Zeit zum Üben, weil es mit den Gedanken immer woanders ist.
    In Prüfungssituationen: In Mathematikarbeiten kommen of Zahlendreher vor oder es wird z. B plus statt minus gerechnet. Im Aufsatz oder Diktat fehlen ganze Wörter, oder den Wörtern fehlen am Ende Buchstaben. Die Aufgaben wurden falsch vom Blatt abgeschrieben. Am Ende der Arbeit mehren sich die Fehler.

  • Unkonzentriertes Kind: mehr Infos
  • Das unmotivierte Kind - schlechte Noten durch fehlende Lust

    In Lernsituationen: Ihr Kind hat immer den Anspruch, seine Hausaufgaben perfekt zu erledigen, und verzweifelt, wenn das nicht gelingt. Ihr Kind macht seine Hausaufgaben fehlerhaft und unordentlich, wenn Sie es nicht ermahnen. Wenn etwas nicht gleich klappt, verliert Ihr Kind sofort die Lust am Lernen.
    In Prüfungssituationen: Ihr Kind hat die Aufgaben nur oberflächlich gelesen, die Antworten passen nicht zu den Fragen. Der Aufsatz ist nur ein, zwei Sätze lang oder er endet an einer beliebigen Stelle.

  • Unmotiviertes Kind: mehr Infos
  • Das unstrategische Kind - schlechte Noten durch fehlende Ordnung

    In Lernsituationen: Ihr Kind übt immer nur am Tag vor der Klassenarbeit. Ihr Kind erholt sich nach dem Üben beim Fernsehen. Ihr Kind macht seine Hausaufgaben fehlerhaft und unordentlich, wenn Sie es nicht ermahnen. Ihr Kind lernt hin und wieder versehentlich den falschen Stoff.
    In Prüfungssituationen: Im Aufsatz oder Diktat fehlen ganze Wörter, oder den Wörtern fehlen am Ende Buchstaben.

  • Unstrategisches Kind: mehr Infos
  • Das chaotische Kind - schlechte Noten durch Vergesslichkeit

    In Lernsituationen: Ihr Kind vergisst oft, dass eine Klassenarbeit geschrieben wird, und hat deshalb nicht geübt. Ihr Kind lernt hin und wieder versehentlich den falschen Stoff.
    In Prüfungssituationen: Die Arbeit ist nahezu fehlerfrei, aber viele Aufgaben wurden aus Zeitmangel nicht erledigt. Der Aufsatz ist nur ein, zwei Sätze lang oder er endet an einer beliebigen Stelle.

  • Chaotisches Kind: mehr Infos
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    • von Chinasommer am 17. Dezember 2013, 11:54 Uhr

      Es besteht kein genereller Zusammenhang zwischen Klugheit und schulischem Erfolg. Die wichtigsten Erfolgsfaktoren sind Elternhaus, Motivation und Interesse an schulischen Themen (nicht zu vergessen eine positive Bindung zur Lehrerin).


    • von F.J.Neffe am 21. Juli 2012, 08:50 Uhr

      Womit könnten die Probleme gelöst werden, wenn nicht mit den Kräften & Talenten, die das Kind dafür hat?
      Wie geht Ihr mit diesen Talenten um? Wenn DU die Talente des Kindes wärest, möchtest DU so behandelt werden? Möchtest DU, dass man von DIR so denkt und redet uind schreibt?
      Als Ich-kann-Schule-Lehrer behandle ich meine Talente als Freunde und Deine natürlich auch so, dass sie Lust bekommen, meine Freunde zu werden. Wo ich beobachte, dass Talente fürs Lernen unter Druck gesetzt und gequält werden - auch vom Besitzer selbst - sehe ich ständig wachsenden Misserfolg.
      Es gibt da eine ganz einfache Ich-kann-Schule-Frage, mit der man überprüfen kann, ob man es mit den Talenten des Kindes Kindes richtig macht: "Traue ich mich, das auch mit meinem Chef zu machen?"
      Wenn wir in der Hierarchie nach unten genauso vorsichtig denken und handeln wie nach oben, steigt die Erfolgsquote ganz ungemein.
      Guten Erfolg!
      Franz Josef Neffe


    • von Katja Hölzel am 30. August 2011, 19:05 Uhr

      In den Artikeln liest sich alles immer so leicht, wenn es nur so wäre. Meine Tochter ist fast 15 und hat seit zwei Jahren die Nullbockphase. Sie blockiert, wenn ich frage und Hilfe anbiete, sagt sie nur, sie wisse das schon. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass etwas passiert. Nur manchmal gelingt mir ein sachliches und gutes Gespräch mit ihr. Jetzt hat die neunte Klasse begonnen (wegen der Berufswahl für sie sehr wichtig) und sie bockt schon wieder. Meine Tochter ist sehr intelligent, das Lernen fällt ihr leicht - und trotzdem schlechte Noten und keine Lust. Da helfen auch gute Vorschläge wenig.


    • von Henry König am 6. Juni 2011, 12:47 Uhr

      Sicherlich ist nicht jedes Lernproblem durch eine Technik zu lösen. Generell ist es aber wichtig, dass ein Kind gut betreut und verstanden wird. Im Idealfall sollten Eltern Eltern bleiben und sich nicht in die Rolle des Lehrers begeben. Dafür lieber einen Nachhilfelehrer engagieren. Diese lassen sich in regionalen Suchmaschinen finden, siehe u.a. www.tutorwatch.de


    • von mercury am 1. März 2011, 12:35 Uhr

      Sie haben auf etwas wesentliches vergessen: das Kind ist nicht klug genug für den Ehrgeiz der Eltern - falsche Schulwahl.

      Die sinnlose Annahme, daß jedes Lernproblem mit einer 'Technik' zu lösen ist, hilft den betroffenen Kindern und Eltern nicht weiter.


      (5 Kommentare)

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