Schulwahl

Viele Schulwege führen zum Erfolg

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Schulwahl: Viele Schulwege führen zum Erfolg
 © Corbis

Vier Grundschuljahre sind kurz, wenn es darum geht, eine Empfehlung fürs Gymnasium zu ergattern. Das wissen Lehrer, das wissen Eltern - und das wissen auch die Kinder. Spätestens ab Klasse 3 stehen deshalb viele Dreier- Kandidaten ganz enorm unter Druck, vor allem, wenn die beste Freundin oder der beste Freund aufs Gymnasium wechseln wollen.

Die Schultypen

So gern Ihr Kind Trennungen vermeiden möchte, die Entscheidung für den künftigen Schultyp muss sich vor allem an den Bedürfnissen und Fähigkeiten des Kindes orientieren. Eltern und Kind können gemeinsam anschauen, welche Vorteile andere Schulformen als das Gymnasium bieten.

Hier die wichtigsten:

An der oft unterschätzten Hauptschule wird in den Klassen 5 und 6 Grundschulstoff intensiv wiederholt und vertieft. Schüler, die sich in der Grundschule schwer getan haben, bauen in dieser Phase ihr Wissen aus und tanken dabei neues Selbstbewusstsein.

Ab der Klasse 7* findet durch eine Einteilung in Grundkurse und Erweiterungskurse Leistungsförderung nach Begabung statt. Vom achten Schuljahr an werden durch Betriebspraktika und Berufsberatung Schule und Berufsleben miteinander verzahnt. Der Mix aus Theorie plus ihrer praktischen Anwendung führt bei vielen Jugendlichen zum Erfolg: Etwa ein Drittel eines Jahrgangs erreicht den angebotenen Realschulabschluss, der - wenn in allen Fächern mindestens befriedigende Leistungen vorliegen – zum Besuch des Gymnasiums berechtigt.

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Kommentare zu diesem Artikel
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  • von Neuseeland_Kiwi am 7. Juni 2011, 11:08 Uhr

    man kann auch alle gemeinsam lernen lassen, wo doch eh auch auf Realschulen so viele potentielle Abiturienten sind. Es gibt keinen Grund, immer alles aufzusplitten. Man kann auch gleich alles offen zugänglich lassen, so dass sich jeder mal alles ansehen kann. Ihr macht es vielen Kindern viel zu kompliziert! Man kann auch gleich alle mitnehmen und alle nachher gleichstellen - im Jahre 2011 AD


  • von Neuseeland_Kiwi am 7. Juni 2011, 10:53 Uhr

    des Weiteren kann man Intelligenz fördern oder verkümmern lassen, man kann jmd. intelligenter oder dümmmer lassen oder machen! Es ist nämlich trainierbar, je nach Input. Der IQ im Sinne von Testintelligenz ist durchaus steigerbar. In euren Schulen wird vollkommen willkürlich selektiert, die leistungsstärksten Hauptschüler sind oft stärker als schwache Gymnasiasten z.B. -- was ist das für ein merkwürdiges Schulsystem? Nicht mal das fällt jmd. auf anscheinend.Mittlerweile werden in manchen Gegenden bis auf die letzten 6 Schüler einer Klasse alle aufs Gymnasium gesendet - es ist eine Gesamtschule, die besser fördert als andre Schulen (Schereneffekt)


  • von Neuseeland_Kiwi am 7. Juni 2011, 10:49 Uhr

    des weiteren reißt die Hauptschule oft Bildungslücken! Weil dort weniger Allgemeinbildung vorkommt, fällt es den Absolventen teilweise im 2. Bildungsweg wieder schwerer. Und Realschüler, dieser merkwürdige! Bildungstyp (praktisch-theoretisch?)ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein weiterer Abiturient, den man davon abhält, den Bildungsweg vollständig bestreiten zu können. Diese Schulen sind unnötig wie ein Kropf - es gibt keine 3 Intelligenztypen - es ist ne Normalverteilung und unter 16% sind hochbegabt! Überall ÜBerschneidungen - ein vollkommen unintelligentes Schulsystem - denn dann dürften nur ca 16% Abitur machen, wenn es um Intelligenz gehen würde.


  • von Neuseeland_Kiwi am 7. Juni 2011, 10:14 Uhr

    Deutschland bildet in einigen Berufen zu viele aus, weil man so aggressiv auf Berufe dressiert und die Schüler mit Absicht in bestimmte Richtungen kanalisiert - auch durch die begrenzte Wahlmöglichkeit.

    Ihr habt zu viele Friseurinnen und KFZMechaniker ausgebildet - das kommt davon, wenn man alles immer aufsplittet und die Wege begrenzt. Euch fehlen bald Krankenschwestern und Frühpädagoginnen(anderswo schon längst ein Studium/hoch qualifiziert für lang und gut ausgebildete Schüler/innen)

    das Segment für Hauptschüler schrumpft. Auch Handwerk entwickelt sich oft weiter. Bei euch müssen die Kinder immmer zur Schule passen, anstatt ihr die Schule an die Bedürfnisse und Interessen der Kinder anpasst. Keiner kann wissen, was ein anderer Mensch so genau für Talente, Interessen und Begabungen hat, das weiß oftmals nicht mal der Mensch selbst so genau! Deshalb muss er immer alles kennenlernen können, anstatt ihn davon abzuschneiden!


  • von Neuseeland_Kiwi am 7. Juni 2011, 10:09 Uhr

    und anderswo läuft Berufsbildung nur nebenbei ganz spielerisch und später!!Dort zählt bis Klasse 10 die allgemeine Bildung. In manchen Bundesländern wie Bayern und BaWü hat man teilweise die Berufsbildung an Hauptschulen vorverlegt ab Klasse 5! Hab ich selbst auf den Seiten des Ministeriums gelesen. Dadurch lassen sich kleine Kinder und pupertierende Jugendliche auch nicht besser vermitteln. Berufe haben sich weiterentwickelt seit den 60er Jahren und viele Firmen wollen keine 16jährigen mehr! Anderswo vermittelt man so junge Menschen seltener in Arbeitsmärkte, sondern lässt sie länger lernen als Vorbereitung aufs spätere Leben. Die Berufsbildung dort ist oft aus den 60er Jahren.


(8 Kommentare)

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