Test

Welcher Lerntyp ist Ihr Kind?

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Sehtypen malen gerne, Hörtypen sind sehr kommunikativ


Fünf Sinne stehen jedem kleinen Kind zur Verfügung, um die Welt zu entdecken und zu "be-greifen". Schmecken und Riechen spielen für das Lernen eine untergeordnete Rolle. Auf das Hören, Sehen und Bewegen bzw. Tasten kommt es an. Und schon Babys wählen einen Lieblingssinn aus, den sie besonders viel nutzen und daher immer besser entwickeln. Erste Auswirkungen des bevorzugten Lernkanals zeigen sich spätestens im Kindergartenalter. Sehtypen malen und basteln gern, Hörtypen sind besonders kommunikativ und spielen viel mit anderen. Bewegungstypen stehen als Erste in den Gummistiefeln, wenn es nach draußen geht.

Mit der Einschulung ändern sich die Neigungen nicht. Aber jetzt zeigt sich, dass einigen Kindern leicht fällt, was anderen nur schwer gelingt. Schüler, die vor allem den Hör- oder Sehsinn benutzen, bringen die Schulzeit meist recht passabel hinter sich. Der Unterricht ist vor allem für diese beiden Lernkanäle aufbereitet. Schüler, die durch Bewegung lernen, haben nach der Einschulung oft größere Probleme: Ihr Lernkanal wird in der Schule nur wenig angesprochen.

Machen Sie den Test

Damit jedes Kind eine schöne, erfolgreiche Schulzeit erleben kann, empfehlen Lernexperten Eltern, den bevorzugten Sinneskanal ihres Kindes herauszufinden. Der folgende Test hilft dabei. In der Auflösung finden Sie Tipps, wie Sie Ihr Kind typgerecht fördern und ihm bei der Entwicklung seiner bislang vernachlässigten Sinne helfen können. Denn das so genannte mehrkanalige Lernen erleichtert nicht nur das Verstehen neuer Inhalte. Es ist die effektivste Strategie, um Einmaleins-Reihen, Rechtschreibung, Vokabeln, Geschichtszahlen, Regeln etc. langfristig zu speichern.

Hier geht's zum Test.

von Anke Leitzgen


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  • von F.J.Neffe am 20. Oktober 2012, 20:11 Uhr

    SINN kommt von ahd. SINAN = DER WEG.
    Wenn Menschen "mit verschiedenen Sinnen arbeiten" sind sie auf verschiedenen Wegen unterwegs.
    Wenn wir das verstanden haben, werden wir Lernerfolge nicht davon erwarten, dass einen Menschen immer seinen Lieblingsweg laufen lassen. Das ist ja schlimmer als täglich dreimal Pudding.
    In der Du-musst-Schule hält man für alles vorgefertigte Schablonen bereit, mit denen der Unterrichtsvollzugsbeamte den Lehrplan abwickelt. Die "Pudding-Typen" bekommen immer Pudding, die "Marmelade-Typen" immer Marmelade, die "Kaugummi-Typen" immer Kaugummis.
    In der Ich-kann-Schule gibt es keine Typen sondern nur Menschen. Die interessieren sich für alle Kräfte und Talente und deren optimale Zusammenarbeit. Sie nehmen die Aufgabe an, die ihnen das Leben ORIGINAL stellt, und wenden sich den Kräften & Talenten zu, mit denen sie dafür begabt sind. Sind die Kräfte, die gebraucht werden noch schwach oder geschwächt und der Aufgabe nicht gewachsen, so werden sie verlässlich gestärkt und gepflegt. Davon wachsen sie und infolgedessen wir der Mensch seinen Aufgaben GEWACHSEN.
    Statt nur technisch den Hör- oder Sehsinn zu schulen lernen wir, diese Sinne und noch viel mehr a) zu verstehen und uns b) ihrer zu bedienen. Kinder lernen das i.d.R. schneller als Erwachsene.
    Wenn unsere Schulen nicht de facto Unterrichtsvollzugsanstalten wären und man dort nicht so völlig unsensibel mit den entscheidenden feinen Lebenskräften umginge, würden wir über sehr viel feinere Dinge und den nötigen feinen Umgang damit diskutieren statt über "Lerntypen".
    Was den Punkt "Bewegung" betrifft, ist die Schule - ganz abgesehen vom Lernen - immer noch geradezu steinzeitlich. Beim Militär muss man nur 4 Stunden Wachestehen - u.a. wegen der isometrischen Verspannungen, die sich dabei ergeben. Auf starrem Grund stehend wird mit dem Muskel auch sein Gegenspieler angespannt und dann kommt man aus der Verspannung nicht mehr heraus. Nun, der Stuhl, auf dem der Schüler sitzt, ist genauso ein starrer Grund, der permanent alles blockiert, was er an beweglichem Leben im Menschen blockieren kann. Der Mensch besteht ja aus Schwingung. Wenn wir diese Schwingung a) frei und b) auf einem Schülerstuhl messen, dann bleiben auf dem Schülerstuhl davon ca. 5 % von 100 % übrig. Das bedeutet a) einen permanenten existentiellen Bewegungsmangel von 95 %, b) eine Erschwernis für Kreislauf und Stoffwechsel um das 20fache und c) 20fachen Stress und Energieverbrauch. Und wenn der Überlebenstrieb das Kind zwingt, sich die geraubten 95% Bewegung wieder zu holen, wird das auch noch als Unterrichtsstörung missverstanden und bestraft.
    Was in der Schule fehlt, ist erst einmal ORIGINALE WAHRNEHMUNG. Die lässt sich nicht durcvh drei neue Typenvorgaben ersetzen.
    Ich grüße freundlich.
    Franz Josef Neffe


  • von Susanne K. am 27. Juni 2008, 23:29 Uhr

    Gäbe es mehr Aufklärung über diese drei Lerntypen, gäbe es wohl weniger Sonderschulen, Nachhilfe und Sitzenbleiber.


    (2 Kommentare)

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