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Vorurteile bei Vornamen

Kevin fällt bei Lehrern durch

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Vorurteile bei Vornamen: Kevin fällt bei Lehrern durch

Heißen Ihre Kinder Mandy, Angelinga, Kevin, Justin oder Maurice? - dann haben Sie Pech gehabt. Eine Studie der Oldenburger Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Astrid Kaiser und ihrer Mitarbeiterin Julia Kube kam zu dem Ergebnis: Grundschulpädagogen hegen Vorurteile gegen diese Namen. Sie trauen Mandys & Co oft weniger zu oder halten sie für leistungsschwach. Besonders "Kevin" wird von vielen Lehrern schnell mit "verhaltensauffällig" assoziiert. "Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose", so der Kommentar in einem der Fragebögen, die an 2000 Grundschullehrer verschickt wurden.

Glück für Maximilian und Marie

Als eher freundlich und leistungsstark schätzen Grundschullehrern Jungen mit den Namen Alexander, Maximilian, Simon, Lukas und Jakob ein. Positiv bewertete Mädchennamen sind Charlotte, Sophie, Marie und Hannah.

Mit der Studie sollen Pädagogen stärker für die Gefahr solcher Vorurteile sensibilisiert werden. "Solche einseitige Erwartungshaltungen könnten dazu führen, dass Schüler in Schubladen gesteckt werden, aus denen sie nur schlecht wieder herauskommen", so Prof. Dr. Astrid Kaiser.

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Kommentare zu diesem Artikel
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  • von Kevin123 am 20. Januar 2011, 22:11 Uhr

    ich heisse auch kevin und ich kann dem nur zustimmen ich kam vom gym auf die realschule und instinktiv mochten mich lehrer nicht die ich nie kannte zum glück komm ich aus einer angesehnen familie hier im umkreis und viele kennen mich und dann wurde ich besser behandelt aber ich merke selber das ich auf der schule total verdumme weil ich echt nie gefordert werde aber trotzdem schlechte noten kriege die lehrer sagen ich kann das alles und ich kann es auch aber trotzdem bin ich schlecht ich versteh es einfach nicht ob die mich nicht mögen und mir bei jeder gelegenheit versuchen einsreinzusemmeln und bei jeder schlägerei war ich immer schuld selbst wenn ich nur daneben stand und einer ankam und mich geschlagen hat hieß es ich hab ihn bestimmt provoziert und dieses bestimmt wurde dann zur tatsache was ich echt auch diskriminierend finde


  • von Mama Muh am 26. Dezember 2010, 21:09 Uhr

    Eigentlich wollte ich meinen Sohn Marvin nennen. Ich hatte nämlich echt keine Ahnung, dass gewisse Namen negativ vorbelastet sind, weil ich keinerlei Kontakte zu der entsprechenden Bevölkerungsschicht habe und mir Sendungen wie die Super Nanny oder Frauentausch nicht anschaue, weil sie mir als gebildetem Menschen zu niveaulos sind. Ist das nicht irgendwie ironisch ;-)


  • von kloanemami am 19. Januar 2010, 15:47 Uhr

    Na toll!!! Hoffe das stimmt nicht wirklich ;o) Wollte meinen Sohn eigentlich Kevin nennen... Naja dann wird er eben besser unter die Fitiche genommen... LG Sarah


  • von Birthe@wehe_wenn_sie_losgelassen am 17. Januar 2010, 11:50 Uhr

    Ich frage mich grade, wie die anderen Kinder, die weder die Negativ-Namen noch die Positiv-Namen besitzen, gewertet werden (denn nichts anderes ist es ja). Gehen die in der grauen Masse unter? Oder sind sie die bestätigten Ausnahmen, dass man mit einem Allerweltsnamen durchaus auch zu der einen oder anderen Gruppe gehören kann? Fragen über Fragen... Wobei ich sagen muss, dass mein Lucas (übrigens deutsche Aussprache) absolut verhaltensunauffällig aber doch recht faul in der Schule ist. Sein Bruder Joshua (auch deutsche Aussprache des Namens) dagegen wird demnächst als hochbegabt getestet - was ich davon halten soll, weiß ich auch noch nicht so recht. Und die Letzte im Bunde, die Maraike kommt wohl sehr nach Joshua. Liegt das gar an der Anlehnung von Maria? ;) Es ist doch alles irgendwie mit einem Augenzwinkern zu sehen und als Elternteil sollte man dem gelassen gegenüberstehen. Mit den Kindernamen ist es doch eher wie mit Horoskopen... mal treffen sie zu, mal eben nicht und manchmal ist es tagesformbedingt....


  • von Vorurteile und so... am 19. November 2009, 20:08 Uhr

    Hallo,

    ich finde die Studie sehr interessant und muss leider sagen, dass an Vorurteilen ja meistens etwas Wahrheit dran ist. Generell hat man durch Super- Nanny/ Frauentausch und Co. ein total schlechtes Bild von Eltern, deren Kinder Marvin, Justin, Chantale, Kevin, Nancy, Pascal...heißen. Es gibt schon mehrere Studien zu diesem Thema und wenn man das einmal genau beobachtet, steckt ein Fünkchen Realität wirklich dahinter. Es bedeutet ja nicht, dass die Namenträger schlechter sind oder so, aber man assoziiert eine bestimmte soziale Schicht mit diesen Namen. Ist leider so...genauso könnte man sich darüber aufregen, dass laut Studie Kinder von Akademikern bei gleicher Leistung eines Kindes von einem Arbeiterkind 5fach häufiger auf das Gymn. empfohlen werden (PISA)


(15 Kommentare)

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