Schulwechsel
 
Ist das Gymnasium die erste Wahl?

Du meine Güte! Gestern hatte das Kind noch eine Schultüte im Arm und heute naht schon der Schulwechsel. Die Schullandschaft blüht und doch gilt das Gymnasium für viele Eltern immer noch als der Königsweg. Sehen Sie das auch so? Machen Sie mit bei unserer Schulumfrage!

Die Qual der Schulwahl

Schulwechsel: Ist das Gymnasium die erste Wahl?

Die Grundschulzeit vergeht wie im Flug - zumindest für die Eltern. Spätestens am Ende der dritten Klasse beginnt das Gedanken-Karussel: Welches ist die richtige Schule für meine Kind? Dabei ist das Gymnasium für viele Eltern immer noch die erste Wahl. Der Klassiker hat einen großen Vorteil: Er lässt alle Wege offen. Mit Abitur ist sowohl ein Studium als auch eine Ausbildung möglich. Und die Förderung sehr begabter und wissbegieriger Kinder funktioniert auf einem Gymnasium häufig besser.

Schüler, die sich schwer selbst motivieren können oder Konzentrationsprobleme haben, sind auf einer anderen Schulform aber vielleicht besser aufgehoben. Ihnen würde der Leistungsdruck, der gerade durch G8 noch verschärft wurde, den Spaß am Lernen nehmen. Und sollte der Nachwuchs zu den Spätzündern gehören, ist das Abi auch an Gemeinschaft-, Gesamt- oder Stadtteilschulen möglich.

Talente erkennen und Kinder einbeziehen

Schüler, deren Talente eher im Praktischen liegen, lernen auf Schulen mit einer starken Berufsorientierung sicher leichter. Real- und Hauptschulen bringen die Kinder schon früh mit der Wirtschaft in Kontakt und fördern berufspraktische Fähigkeiten stärker als Schulen, die das Abi als oberstes Ziel anstreben.

Eltern, die sich gerade auf Tagen der offenen Tür, Elternabenden und den diversen Webauftritten der Schulen informieren, sollten bei der Qual der Schulwahl eins nicht vergessen: Nicht sie werden die Schule sechs, sieben, acht oder neun Jahre besuchen, sondern ihre Kinder! Damit die Entscheidung langfristig trägt, sollten sie unbedingt ein Wort mitreden dürfen.


Würden Sie Ihr Kind am liebsten auf's Gymnasium schicken?