Auslandsaufenthalt

Wie, wann und wo?

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Auslandsaufenthalt: Wie, wann und wo?

Sprachreise

    Sprachferien sind eine gute Möglichkeit, um herauszufinden, ob Ihrem Kind der Aufenthalt in einem fremden Land überhaupt liegt. Gerade dann, wenn es zuvor noch nie eigenständig - also ohne Eltern und Freunde - unterwegs gewesen ist. Außerdem kann Ihr Kind während einer Schüler-Sprachreise in relativ kurzer Zeit seine Fremdsprachenkenntnisse verbessern.
  • Sprachunterricht
    Zu Beginn des Sprachkurses sollte ein schriftlicher Einstufungstest erfolgen. Je nach Leistung wird der Schüler dann in eine entsprechende Lerngruppe eingeteilt. Sprachorganisationen bieten verschiedene Kurse an: Von Juniorkursen (5.-7.Klasse, ab elf Jahren), Oberstufenkursen (11.-13. Klasse, ab 16 Jahren) bis hin zu konzentriertem Lernen in Minigruppen, Abi-Vorbereitungen und Intensivkursen. Je nach Intensität und Umfang variiert der Unterricht zwischen drei bis sechs Stunden am Tag, ebenso die Klassenstärke. Eine Obergrenze von 15 Schülern sollte dabei jedoch nicht überschritten werden.
  • Unterbringung
    In manchen Organisationen kann man wählen zwischen einer Gastfamilie oder einem Wohnheim. In einer Familie haben die Schüler in der Regel mehr Kontakt mit Muttersprachlern, da im Wohnheim die Sprachschüler unter sich sind. Allerdings sind gerade bei kurzen Aufenthalten die Familien nicht immer an einem intensiven Austausch mit den Jungendlichen interessiert.
  • Was beinhaltet eine gut organisierte Sprachreise?
    Transfer zur Unterkunft
    Reisebegleitung bei Bahn- und Busreisen
    gute Unterbringing in einer Gastfamilie (mit nicht mehr als einem anderen Gastkind) oder im Internat
    geregelte Fahrtwege zur Schule und Freizeitprogramm mit geregelten Ausgehzeiten
    zuverlässige Ansprechpartner vor Ort
    umfangreiches Rahmenprogramm mit sportlichen/kulturellen Aktivitäten
  • Gibt es den idealen Ort?
    In den bekannten Zentren herrscht großer Andrang und entsprechender Mangel an qualifizierten Gastfamilien. Oft fühlen sich auch die Einheimischen überfordert von den vielen Fremden. Besser: kleine Orte wählen. Dort interessieren sich die Leute für die Gastschüler und bieten ihnen auch mehr.
  • Freizeitprogramm
    Neben dem Unterricht sollte der Sprachaufenthalt durch ein attraktives Sport-, Ausflugs- und Freizeitprogramm abgerundet sein. Das dient nicht nur dem Ausgleich, sondern bietet den Schülern vor allem die Möglichkeit, das Land und seine Kultur besser kennenzulernen. Bevor Sie sich entscheiden, vergleichen Sie die Angebote und Leistungen einzelner Sprachreise-Veranstalter. Qualitätsrichtlinien gibt der Fachverband Deutscher Sprachreiseveranstalter (FDSV) http://www.fdsv.de. Mitglieder dieses Verbandes entsprechen seinen Normen.

High School

  • Schüler sollten zwischen 15 und 18 Jahre alt sein sowie einen befriedigenden Notendurchschnitt und entsprechende sprachliche Fähigkeiten vorweisen können. Weitere Kriterien sind die persönliche Reife, Eigenmotivation und Mut, sich der Herausforderung von einem fremden Land und Kultur zu stellen.
  • Die Qual der Wahl - wohin soll es gehen?! Neben den klassischen englischsprachigen Austauschländern USA, Kanada und Australien werden vermehrt auch Austauschprogramme in exotische Gebiete wie China, Japan, Mexiko und Brasilien angeboten. Bedenken sollte man bei der Auswahl nicht nur die Sprache des Ziellandes, sondern auch kulturelle Unterschiede, insbesondere für Länder in Asien oder Süd- und Mittel-Amerika.
  • Wann ist der beste Zeitpunkt? Grundsätzlich ist ein High School Austausch für Schüler/innen im Alter von 15 bis 18 Jahren möglich. Viele entscheiden sich für einen Auslandsaufenthalt nach Abschluss der mittleren Reife, also in der 11. Klasse. Je nach Schulsystem, Leistung und mit Absprache der Schulleitung kann der Schüler gegebenenfalls nach seiner Rückkehr mit der 12. Klasse fortfahren.

Wie und mit wem kommt man am besten ins Ausland?

  • Organisationen:
    Es gibt eine Vielzahl von Austauschorganisationen, die unterschiedliche Programme und Zielorte anbieten. Zu unterscheiden sind etwa dreimonatige und einjährige High-School-Aufenthalte, die Unterbringung in einer Gastfamilie oder in Internaten. Neben öffentlichen Einrichtungen sind auch private High-Schools bei der Wahl zu beachten.

    Die Veranstalter übernehmen in der Regel die komplette Organisation des Aufenthalts: Darunter fallen etwa das Flugticket, Formalitäten wie Visa-Schulantrag und die Auswahl der richtigen Gastfamilie. Dazu gehören sollte auch ein Vor- und Nachbereitungstreffen in Deutschland sowie ein direkter Ansprechpartner vor Ort oder zumindest eine Kontaktperson bei Ankunft.

  • Schulaustausch:
    Einige Schulen organisieren selbst einen Austausch mit Partnerschulen. Es ist also sinnvoll, an der Schule Ihres Kindes nachzufragen, ob bereits Partnerschaftsprogramme bestehen.
  • Finanzierung

    Je nach Land, Aufenthaltsdauer und Veranstalter variieren die Kosten zwischen 2.000 bis etwa 10.000 Euro. Dazu muss noch das Taschengeld einkalkuliert werden. Einige Organisationen gewähren (Teil-)Stipendien oder basieren auf einem gegenseitigen Austausch, so dass die Kosten teilweise geringer ausfallen. Eine weitere Finanzierungs-Möglichkeit besteht darin, Auslands-Bafög zu beantragen. Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der Link-Liste.

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    Kommentare zu diesem Artikel
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    • von Mary am 18. Juli 2010, 21:09 Uhr

      Hello Deirdre,

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      (2 Kommentare)

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