Lernen

Nachhilfe-Institute im Vergleich

Weiterleiten Drucken

Etwa 550 Millionen Euro geben Eltern jährlich für Nachhilfe aus. Damit wird dem deutschen Bildungssystem zwar die Note Sechs in Sachen Förderung ausgestellt, doch solange sich nichts ändert, heißt die gute Nachricht: Nachhilfe ist mit durchschnittlich 52 Euro pro Kind und Monat zwar teuer, aber sie überzeugt auch mit messbaren Erfolgen. Das belegen die Ergebnisse einer Studie der Universität Bielefeld am Beispiel eines Nachhilfe-Instituts:

  • Nahezu alle befragten Schüler (97 Prozent) und Eltern (95 Prozent) trauen den Nachhilfe-Lehrern zu, die Fähigkeiten ihrer Nachhilfe-Schüler treffend einzuschätzen. Gleiches trifft nur auf gut zwei Drittel der betreffenden Fachlehrer zu.
  • 75 Prozent der befragten Schüler gaben an, dass ihnen - seit sie Nachhilfe-Unterricht erhalten - das Lernen leichter falle und sie sich eher zutrauen, auch mit hohen Anforderungen zurechtzukommen.
  • Bei 69 Prozent der Schüler verbesserten sich die Leistungen. Sie profi tierten sogar in den Fächern, in denen sie gar nicht gefördert wurden.
  • 60 Prozent der befragten Schüler und Eltern gaben an, der Nachhilfe-Unterricht habe geholfen, ein bestehendes Interesse am Nachhilfe-Fach zu steigern beziehungsweise überhaupt erst zu wecken.
  • 70 Prozent würden ihre Nachhilfe- Lösung weiterempfehlen.

Die bundesweit größten Institute im Vergleich:

STUDIENKREIS

Angebotene Fächer: alle gängigen Fächer in den Klassen 1 bis 13.

Kosten: zweimal 90 Minuten pro Woche kosten ca. 140 Euro im Monat bei einem Halbjahresvertrag.

Eigene Lernmaterialien: ja.

Gruppengröße: 3 bis 5 Kinder.

Besonderheit: Neben der klassischen Nachhilfe wird auch Unterricht für hochbegabte Kinder angeboten. Es kann sich dabei zum Beispiel um Chinesisch-Unterricht, um Archäologie oder auch um das Erlernen von Programmiersprachen handeln. Die Projektinhalte greifen bewusst nicht dem Schulunterricht vor.

Homepage: www.nachhilfe.de

Weiterleiten Drucken

Eltern.de User, die sich für Schwangerschaft, Geburt, Babys und alle weiteren Familien-Themen interessieren, treffen sich im Eltern.de Forum.

Fruchtbarkeitskalender, mobile Website und ganz neu die Eltern.de-App: Eltern.de für unterwegs.



 
  • von Vera am 29. November 2013, 15:57 Uhr

    Prima Beitrag, allerdings schon ziemlich veraltet. Wir haben es zuerst beim Studienkreis versucht, dann aber mit Einzelnachhilfe zuhause, die dann doch deutlich effektiver und auch letztlich günstiger war. Gefunden haben wir gute Leute bei erstenachhilfe.de. Man zahlt dort zwar für die Kontaktaufnahme ein bisschen, aber dann nicht mehr für die einzelnen Stunden, wie das bei anderen Vermittlungen meist der Fall ist.


  • von Max am 2. Oktober 2013, 13:56 Uhr

    Super Beitrag. Ich habe seit drei Monaten Mathe Nachhilfe in München mit einen Lehrer von OptimalNachhilfe. Der Leher ist sehr motiviert und kompetent. In meiner letzten Mathe Klausur hatte ich bereits eine zwei. Ich kann OptimalNachhilfe nur weiterempfehlen. www.optimalnachhilfe.de


  • von Mandy Schaub am 11. Februar 2013, 16:50 Uhr

    Ich kann dem Beitrag von Vesna Oroz uneingeschränkt beipflichten. Unser Sohn besucht auch die Nachhilfe von Lernwerk (www.lernwerk.de) und ist sehr zufrieden.


  • von Vesna Oroz am 30. Mai 2012, 16:24 Uhr

    Für Berlin bzw. Potsdam empfehle ich uneingeschränkt das Lernwerk! Ich habe hier sehr gute Erfahrungen mit der Einzelnachhilfe gemacht. Man braucht einen Termin zum Kennenlernen. Mehr Infos findet man auf der Internetseite www.lernwerk.de oder man ruft direkt an unter 030-5300050.


  • von Arne am 28. November 2011, 16:58 Uhr

    Es sei immer vorsicht geboten. Was Schülerinnen und Schüler brauchen ist DIDAKTISCH geschultes Personal, kein fachwissenschaftliches! Dementsprechend eher einen Aushang in der Uni oder der PH machen, bevor man an eine Nachhilfe gerät, die zwar Fachstudenten beschäftigt, die aber keine Ahnung von Lernprozessen haben. Das bringt nur bei absoluten Glücksgriffen etwas.


(17 Kommentare)

Kommentar schreiben »
Name
E-Mail

Kommentar (max. 1000 Zeichen)

Bild hochladen (optional)


* Bitte geben Sie eine gültige E-Mail Adresse ein. Diese wird später nicht auf unserer Seite zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink. Einfach anklicken und schon ist ihr Beitrag online.