Schlechte Noten - schlechte Stimmung?
In den meisten Familien hängt der Haussegen schief, wenn das Kind die nächste "Fünf" in Mathe nach Hause bringt. Klar, bei den Eltern schwingt neben der Enttäuschung ("Das haben wir doch so oft geübt!") auch immer die Sorge um die späteren Chancen ihres Sprösslings mit ("wenn du dich nicht anstrengst, schaffst du es nicht auf dem Gymnasium und verbaust dir so deine Zukunft!").
Dabei sind die meisten Schüler selbst tief betroffen von einer schlechten Note unter ihrer Klassenarbeit oder auf dem Zeugnis. Sie hadern mit ihren Fähigkeiten ("Mathe werd' ich nie kapieren!"), nicht selten kippt das Ganze dann auch in eine Verweigerungshaltung ("Was soll der Sch ..., das brauch' ich später doch nie wieder!").
Prallen diese Emotionen von Eltern und Kind aufeinander, ist er schnell da: der große Krach um schlechte Noten. Die Eltern pochen auf verstärktes Engagement ("Jetzt ist erst mal Schluss mit Fußball, wir besorgen dir eine Nachhilfe"), die Kinder sind verzweifelt ("Ich hab' doch so viel gelernt!").
Geht Ihnen das auch oft so? Oder schaffen Sie es, selbst nach dem Blick ins vergeigte Diktat ruhig zu bleiben und Ihrem Kind Mut zuzusprechen? Machen Sie mit bei unserer Umfrage - wir sind gespannt!
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| Ist die Stimmung in Ihrer Familie schlecht, wenn Ihr Kind eine schlechte Note nach Hause bringt? |
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So oft geübt hat man nicht Rechnen sondern mit den Rechnungen, dass Rechnen zum Davonlaufen ist.
Wer sich anstrengt, ist angestrengt - das ist schlecht für echte Lösung.
Nachhilfe gegen Fußball zu setzen, schafft ein zusätzliches Problem.
Offensichtlich braucht man PÄDAGOGIK, um Probleme so richtig groß zu machen. Als junger Lehrer kam ich auf die Idee, mal zu probieren, was passiert, wenn ich das Gegenteil von dem Mach, was ich studiert habe. Das war schon sehr oft die Lösung. FEHLER signalisieren ganz genau, was den Talenten zu einem guten Ergebnis FEHLT. Gib es ihnen, dann klappt es!
Franz Josef Neffe
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