Babybauch
Leichter leben mit der Kugel

Ob groß wie ein Medizinball oder klein und spitz wie eine Melone: Der Bauch einer schwangeren Frau ist immer ein Hingucker. Wir haben Wissenswertes rund um den Babybauch zusammen getragen. Plus: Zwölf Tipps, die den Alltag werdender Mütter erleichtern.

Warum sind die Bäuche so unterschiedlich?

Jeder schwangere Bauch ist so einzigartig wie die Frau, die ihn trägt und das Kind, das in ihm wächst. Obwohl sich der Mythos hartnäckig hält, hat die Form des Babybauches jedoch nichts damit zu tun, ob sich in ihm ein Junge oder ein Mädchen entwickelt. Die Gründe liegen vielmehr bei den körperlichen Voraussetzungen der werdenden Mutter:

  • Ist die Frau klein und zierlich, hat das Baby nicht so viel Platz um sich auszubreiten wie bei einer großen Frau, die eine lange Wirbelsäule hat. Deshalb kommt bei ihr der Bauch früher zum Vorschein als bei anderen und sie trägt ihn auch weiter vorne.
  • Bei einem sehr schmalen Becken kann das Baby sich nicht richtig ins Becken senken. Deshalb bleibt der Bauch weiter oben und wölbt sich weiter nach vorne.
  • Auch die Haltung einer Frau spielt eine Rolle: Im Hohlkreuz schiebt der Bauch sich automatisch weiter vor und wirkt größer.
  • Sind die Bauchmuskeln trainiert und das Bindegewebe fest, wird sich der Bauch nicht so sehr vorwölben wie bei einer untrainierten Frau.
  • Nicht nur die Größe des Kindes beeinflusst die Größe des Bauches. Wichtig ist auch die Fruchtwassermenge. Sie kann zwischen 300 Milliliter und 1.500 Milliliter variieren und man sieht es dem Bauch natürlich an, ob man nur ein zusätzliches Pfund oder ein Kilo mit sich herumträgt.
  • Je mehr Schwangerschaften eine Frau hatte, desto runder und weniger hoch wird der Bauch von vorneherein bei einer erneuten Schwangerschaft sein. Denn Gebärmutter, Bauchmuskulatur und das gesamte Körpergewebe werden durch eine Schwangerschaft stark gedehnt und in Anspruch genommen. Das reguliert sich nach der Geburt zwar in einem gewissen Maß von selbst. Doch das Gewebe ist nicht mehr das gleiche wie vorher. Ohne gezieltes Muskeltraining macht sich das spätestens bei einer erneuten Schwangerschaft bemerkbar.
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