Schwangerschaftsbauch
 
Jeder Zentimeter pralles Leben!

Die 40. Schwangerschaftswoche: Die "Schrumpf-Phase"

Eigentlich erstaunlich: Kurz vor der Geburt wird der Schwangerschaftsbauch sogar wieder etwas kleiner. Das ist aber schnell erklärt: Zum einen wird die Fruchtwassermenge jetzt geringer. Zum anderen senkt sich der Kopf des Kindes tief ins Becken, so dass der obere Rand der Gebärmutter nach unten rutscht. Nachteil: Das Baby drückt jetzt auf die Blase, die Schwangere muss häufig zur Toilette.
Vor allem bei großen und kugeligen Schwangerschaftsbäuchen "ploppt" kurz vor der Geburt der Bauchnabel nach außen. Hebammen nennen das "Verstreichen", weil man daran früher sah, dass die Frau in der 40. Woche war. Der Nabel wie glattgebügelt. Das gedehnte Gewebe kann sehr empfindlich sein, oft verträgt man kaum den Stoff der Kleidung darauf. Manchmal kommt es sogar zu einem Nabelbruch - der Nabel sitzt dann wie eine Nase auf dem gewölbten Bauch. Doch wenn das Kind da ist, verfestigt sich das Gewebe der Mutter wieder, der Nabelbruch verschwindet.