Wann kommt das Baby?
Geburtstermin-Rechner

Du bist schwanger oder planst ein Baby? Mithilfe unseres Geburtstermin-Rechners kannst Du berechnen, wann die Geburt voraussichtlich sein wird! Außerdem erklären wir Dir, wie genau der errechnete Geburtstermin wirklich ist und warum es so wichtig ist, ihn zu kennen.

Gieb hier den ersten Tag Deiner letzten Periode ein und wir berechnen Deinen voraussichtlichen Geburtstermin. Bitte gib auch deine durchschnittliche Zykluslänge an.

Geburtstermin berechnen

Wie genau ist der errechnete Geburtstermin?

Ja, stimmt schon, im Mutterpass steht er schwarz auf weiß auf Seite 6 (beim zweiten Kind auf Seite 22). Medizinisch gesehen ist der Entbindungstermin (ET) aber ein Zeitraum. Und umfasst die drei Wochen vor und die zwei Wochen nach dem magischen Datum. Kommt Dein Kind zwischen der vollendeten 37. und der vollendeten 42. Woche zur Welt, spricht man Von "termingeboren".

Wie wird der Geburtstermin errechnet?

Die gängigste Formel für den Geburtstermin geht so: erster Tag der letzten Regel + 7 Tage - 3 Monate + 1 Jahr.Aber: Keine Schwangerschaft verläuft nach Schema F. Schon wenn der letzte Zyklus länger oder kürzer als 28 Tage war (und wer weiß das schon genau?), ergibt sich schnell eine Verschiebung um mehrere Tage. Gynäkologen verlassen sich bei der Bestimmung des Geburtstermins deshalb lieber auf ihr Ultraschallgerät. Ausschlaggebend ist dabei die Scheitel-Steiß-Länge des Embryos, und zwar im ersten Schwangerschaftsdrittel. In dieser Phase entwickeln sich die Babys alle etwa im gleichen Tempo, man kann deshalb gut von der Größe auf das Alter schließen. Aber auch hier gibt es Ungenauigkeiten.

Warum ist der errechnete Geburtstermin überhaupt wichtig?

Für Dich, aber auch für Deinen Arbeitgeber. Damit er planen kann, solltest Du ihm das Datum so bald wie möglich mitteilen. Verbindlich für den Mutterschutz - der sechs Wochen vorher beginnt - ist dieser Termin aber noch nicht. Dein Gynäkologe stellt erst kurz vor Beginn des Mutterschutzes (in der 33. Woche) die offizielle Bescheinigung aus. Dieses Attest bekommen dann die Krankenkasse und der Arbeitgeber.Übrigens bleibt es bei diesem Termin - auch, wenn deutlich vorher ein Kaiserschnitt geplant ist. Verkürzt sich der Mutterschutz dadurch beispielsweise um zwei Wochen vor der Geburt, ist das kein Grund zur Aufregung: Die verloren gegangenen Tage werden einfach hinten drangehängt.

Wie viele Babys kommen pünktlich zum errechnten Geburtstermin?

Rund 20 Prozent werden in den zehn Tagen davor, über 60 Prozent in den zehn Tagen danach geboren. Und: Um die zehn Prozent sind Frühchen, das heißt, sie kommen vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt.

Muss ich jedem den Geburtstermin meines Babys verraten?

Der Arbeitgeber hat ein Recht darauf, über den voraussichtlichen Geburtstermin auf dem Laufenden gehalten zu werden. Alle anderen nicht. Wer keine Lust hat, rund um den großen Tag von Freunden und Verwandten gelöchert zu werden, darf auch ein bisschen schummeln und den Termin zwei Wochen nach hinten "verlegen". Warum der Mutterschutz dann so früh beginnt? War halt noch Urlaub übrig ...

14.10.2015 
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