Schwanger mit 22: ein absolutes Wunschkind
"Mit 22 Jahren klingt das vielleicht komisch, aber die Schwangerschaft war geplant. Im November vergangenen Jahres hatte ich wegen meiner stets so unregelmäßigen Periode eine Ausschabung. Bei der Nachuntersuchung sagte meine Frauenärztin mir, dass bei der Operation Verwachsungen entdeckt worden seien und ich mir mit der Familiengründung nicht mehr allzu viel Zeit lassen sollte. Also entschieden wir uns, dass wir ein Kind bekommen möchten. Zum Glück hat es dann auch recht schnell mit der Schwangerschaft geklappt.
Weil meine Freunde und meine Verwandten alle um die Diagnose wissen, hat uns noch niemand darauf angesprochen, ob wir nicht noch ein wenig zu jung wären, um ein Kind zu bekommen. Vor allem meine Eltern waren hin und weg. Etwas mulmig war mir aber, als ich meinem Chef und meinen Arbeitskollegen von meiner Schwangerschaft erzählt habe. Ich bin gelernte Einzelhandelskauffrau, zur Zeit arbeite ich Teilzeit in der Pflanzenabteilung eines Baumarktes. Aber auch dort haben sich alle total für mich gefreut.
Für dieses Verständnis bin ich sehr dankbar. Denn in den ersten Schwangerschaftswochen habe ich das 'volle Programm' mitgemacht: Mir war dauernd übel, außerdem war ich ständig müde. Mittlerweile ist es aber besser geworden. Und ich weiß ja, dass ich nicht krank bin, sondern schwanger - deshalb habe ich mich über diese 'Nebenwirkungen' irgendwie auch ein bisschen gefreut. Denn sie sind der Beweis, dass in meinem Bauch ein kleines Wesen heranwächst.
Der Gedanke an das kleine Würmchen hilft mir auch, wenn mir angesichts der Verantwortung, die auf uns zukommt, doch einmal mulmig wird. Ich denke aber, es ist ganz normal, dass man in der Schwangerschaft auch Ängste hat - natürlich auch, ob es dem Baby gut geht. Zum Glück habe ich eine Frauenärztin an meiner Seite, der ich voll und ganz vertraue.
Deshalb sehe ich im Großen und Ganzen auch sehr optimistisch in die Zukunft. Im September haben wir erst einmal geheiratet. Jetzt wollen wir uns auf jeden Fall schon mal bei Tagesmüttern und Kindertagesstätten informieren, wie wir die Betreuung organisieren, wenn das Baby da ist. Denn auch wenn mein Mann als Hauptverdiener mehr arbeiten gehen wird als ich, habe ich natürlich neben der Familiengründung noch andere Zukunftspläne: Ich möchte auf jeden Fall per Fernstudium das Abitur nachholen und dann auch studieren."
Nicole (22) lebt in Zwickau und ist in der 17. Schwangerschaftswoche.
Um die 20 und schwanger - einige Fakten
- Im Jahr 2006 bekamen in Deutschland insgesamt 9.272 Frauen im Alter zwischen 20 und 22 Jahren ihr erstes Kind.
- Rein physiologisch gesehen sind die Jahre um die 20 perfekt zum Kinder kriegen: Es gibt sehr selten Probleme mit der Fruchtbarkeit - mehr als die Hälfte der jungen Frauen wird bei ungeschütztem Sex bereits nach dem zweiten Zyklus schwanger.
- Auch Fehlgeburten und Chromosomendefekte sind in den Zwanzigern selten. Das Risiko, ein Baby mit Down-Syndrom zu bekommen, liegt zum Beispiel nur bei 1:1.500.
- Eine frühe Schwangerschaft kann das Leben auch ganz schön durcheinander wirbeln. Doch der Staat greift jungen Müttern, die auf Hilfe angewiesen sind, unter die Arme. Mehr dazu erfahren Interessierte hier.







Ich bin eine früh(23) und spät(40) gebärende Mama.
Meinen großen Sohn bekam ich mit bereits mit 23. Er war ein Wunschkind. Mein Mann und ich standen ganz am Anfang.
Als unser Flo 3 Monate alt war, machten wir eine Reise nach China. Kinder, so sagte unser Kinderarzt, sollte man am Leben der Eltern teilhaben lassen. Es war ein wunderschöner Urlaub, sehr einfach durch das stillen.
Unser 2.Kind Laurenz kam zur Welt, als Flo zur Schule kam. Ich war ein Jahr zu Hause, sodaß viel Zeit für meinen Flo im 1.Schuljahr war. Keine Eifersucht, bis heute.
Dank des Erziehungsgeldes ist es nun möglich.
Zum 20. Hochzeitstag schenkten wir uns ganz bewußt eine Tochter.In 5 Wochen ist es nun soweit. Ja, was ist anders. Diesmal bleibt mein Schatz bei mir in einem Familienzimmer.
Ich hatte übrigens diesmal eine Chorionzottenbiobsie. Sie ist gesund.
Ich kann also nur eines feststellen, eine "gute Mutter", das kommt von innen. Ob man blutjung , oder schon 40 ist , spielt keine Rolle.
Seit kurzem gibt es auf dem dt. Markt das eBook der Autorin Lisa Olson "Wunder der Schwangerschaft" welches auf einem alt-chinesischen 5-Stufen System aufbaut, wodurch die Fruchtbarkeit der Frau ganz natürlich erhöht wird.
http://wunderderschwangerschaft.blogspot.com
Ich habe mal eine fb Seite eingerichtet, für alle die 40+ und schwanger sind.
Unter dem Reiter Diskussionen können Themen erstellt und besprochen werden :-) Würde mich freuen, wenn sich dort ein paar von uns "alten Müttern" zum Austausch einfindenhttp://www.facebook.com/pages/40-und-schwanger/140201706069675?sk=app_2373072738
Hey,
ich bin 30 Jahre alt und habe mittlerweile 2 süsse Zicken (5 und 7). Vom Vater der beiden lebe ich seid 1 Jahr getrennt und seid März diesen Jahres habe ich einen neuen Partner, mit dem ich sehr glücklich bin. Nun war für mich die Kinderplanung eigentlich schon lange abgeschlossen, war glücklich das mein neuer Partner sterilisiert ist, doch jetzt das unfassbare, ich bin seid 7 Tagen überfällig und habe auch einige der "anzeichen" wie das spannen der Brüste und ständige Müdigkeit bis Heisshungerattacken, genau wie bei meinen beiden anderen... nun überlegen wir, sollte die Schwangerschaft bestätigt werden, was wir tun, denn eigtl. wollte ich keine Kinder mehr...
Ich habe meine Tochter mit 19 bekommen, sie war geplant und bis jetzt (ich bin jetzt 21) klappt es hervorragend. Ich habe meinen Traummann mit 18 geheiratet, hochschwanger habe ich mein Abi gemacht, bin 1 Jahr zuhause geblieben und bin jetzt in Ausbildung, die mir super viel Spaß macht.
Verstehe viele nicht, die immer diese Vorurteile gegen junge Mamas/Eltern haben, wenn man richtig plant klappt das auch alles und die Welt ist nicht immer wie im Fernsehen, so wie es immer auf den einschlägigen Privatsendern dargestellt und an den Pranger gestellt wird....
Liebe Grüße
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