LEXIKON
Reisen
WeiterleitenDruckenAm günstigsten für eine Ferienreise ist die Zeit zwischen dem fünften und siebten Monat. Vor längeren Reisen in den ersten drei, vier Monaten ist dagegen abzuraten, weil sich dadurch das Risiko einer Fehlgeburt erhöht. Das gilt besonders für Frauen, die früher schon eine Fehlgeburt hatten. Ungünstig sind auch die letzten beiden Monate.
Fliegen ist während der ersten drei Monate und ab dem achten Monat nicht unbedingt zu empfehlen. Manche Fluggesellschaften verlangen am Ende der Schwangerschaft ein ärztliches Attest.
Wenig strapaziös sind Bahnreisen. Besonderer Vorteil:
Die werdende Mutter kann jederzeit aufstehen und sich die Beine vertreten.
Längere Autoreisen sind dagegen nicht zu empfehlen.
Ärzte raten: In den letzten vier Wochen sollten Schwangere möglichst nicht mehr selbst Auto fahren. Aber auch das Mitfahren kann für eine werdende Mutter belastend sein. Das lange Sitzen in abgeknickter Haltung ist nicht nur unangenehm, sondern erhöht auch die Gefahr einer Thrombose.
Wichtig ist, sich mit einem Dreipunktgurt anzuschnallen. Die Sorge, dass der Druck des Gurtes bei plötzlichem Bremsen dem Baby schadet, ist nach Ansicht von Verkehrsexperten nicht berechtigt - wenn die Schwangere richtig angeschnallt ist:
- Der Beckengurt muss unterhalb des Bauches (also ganz tief über den Beckenknochen) verlaufen.
- Die Rückenlehne des Sitzes (mit Kopfstütze) darf nicht zu stark nach hinten geneigt sein, weil sonst die Gefahr besteht, dass der Gurt beim Bremsen auf den Bauch rutscht und auf die Gebärmutter drückt.
Ausführlichere Informationen zu diesem Thema erhalten sie in unserem Beitrag:
"Urlaub mit Bauch".







