Schwanger reisen
 
Mit Babybauch sicher unterwegs

Schwanger und trotzdem in den Urlaub fahren? Na klar! Ob mit dem Auto oder dem Flugzeug – Hauptsache Du kriegst den Anschnallgurt noch um Deine Kugel herum. Hier erfährst Du, wie Du und Dein kleiner Mitreisender sicher ankommen.

Schwangere fährt Auto
iStock, AND-ONE
Inhalt: 
Sicherheit ist Trumpf - bitte anschnallen!Alleine unterwegs - Bis zum sechsten Monat kein ProblemMit dem Auto in den Urlaub - Viel trinken und regelmäßig pausieren!Im Notfall: Sofort den Arzt aufsuchenUnterwegs mit dem Flugzeug? Erst mal kein Problem!So vergeht die Reise wie im FlugBequem ans Ziel: Unterwegs mit der Bahn

Schwanger am Steuer? Aber sicher!

Bisher bist Du selbstverständlich mit dem Auto zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Arzt gefahren - warum sollte sich das nach dem positiven Schwangerschaftstest denn ändern? Allerdings solltest Du ein paar Dinge beachten - Diner Sicherheit und der Deines Babys zuliebe!

Sicherheit ist Trumpf - bitte anschnallen!

Niemals auf den Sicherheitsgurt verzichten!

Zu Beginn der Schwangerschaft leiden viele Frauen unter Übelkeit und Müdigkeit. Solche Symptome können natürlich die Konzentrationsfähigkeit beeinflussen. Deshalb: Wenn es Dir morgens nicht gut geht, lieber mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit und das Auto stehen lassen!
Auch wenn es vor allem in den letzten Wochen der Schwangerschaft unangenehm sein und schwer fallen mag: Bitte in keinem Fall auf den Sicherheitsgurt verzichten! Nur so bist Du und Dein Ungeborenes bei einem Unfall sicher. Studien haben gezeigt, dass Mutter und Kind angeschnallt eine weitaus höhere Überlebenschance haben als ohne Sicherheitsgurt. Außerdem besteht unangeschnallt die Gefahr, dass die werdende Mutter bei einem Aufprall ungebremst gegen das Lenkrad schlägt. Die mögliche Folge: Eine Ablösung des Mutterkuchens, die dann zu vorzeitigen Wehen und einer Fehlgeburt führen kann.
Um optimal geschützt zu sein, solltest Du den Schultergurt nicht quer über den Bauch führen, sondern zwischen Brust und Bauch legen. Der Beckengurt gehört während der Schwangerschaft zwischen Bauch und Oberschenkel: Bei einem Unfall verteilt sich so der Druck gleichmäßig über die Gebärmutter, der Babybauch wird geschont. Damit der Sicherheitsgurt während der Fahrt nicht hin- und herrutscht, kannst Du zusätzlich ein kleines Kissen unterlegen. Die komfortable Variante: Ein spezieller Gurtadapter, der das Drei-Punkt-System fixiert. Die Fahrerin setzt sich auf ein flaches Kissen, von dem aus eine doppelte Schlaufe zwischen den Oberschenkeln nach oben geführt wird. Diese umschließt den Beckengurt und hält ihn in seiner Position, so dass er auch während der Fahrt nicht verrutschen kann. Und: Kleidung immer unter dem Gurt herausziehen! So vermeidest Du unangenehme Druckstellen.

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