Dammnaht
Eiswürfel helfen bei der Dammheilung

Eine Dammnaht tut einige Tage ganz schön weh - egal, ob sie durch einen Dammschnitt oder einen -riss entstanden ist. Doch zum Glück können junge Mütter sich mit einfachen Mitteln Linderung verschaffen. Welche das sind, sagen wir Ihnen hier.

Das lindert den Schmerz an der Dammnaht

Ein Dammschnitt oder ein Dammriss gehören zu den häufigen, aber leider recht schmerzhaften Begleiterscheinungen einer Geburt. Deshalb haben wir Ihnen hier einige Tipps zusammengestellt, die bei einer schmerzenden Dammnaht helfen:

  • Liegen: Das entlastet den Damm - und damit auch die frische Dammnaht.
  • Eiswürfel: Füllen Sie einen Waschlappen oder ein Kondom mit Eiswürfeln und legen Sie das Ganze auf die Dammnaht. Das ist vor allem in den ersten 24 Stunden sinnvoll.
  • Frische Luft: Legen Sie sich so oft es geht ohne Höschen ins Bett, am besten auf ein dickes Handtuch (wegen des Wochenflusses). Stellen Sie die Füße auf die Matratze, so kommt Luft an die Dammnaht.
  • Homöopathie: Vor allem Arnika (D4) soll die Wundheilung fördern.
  • Sitzbäder: Etwa zehn Zentimeter Wasser in die Wanne einlassen, Kamillen- oder Eichenrindenextrakt aus der Apotheke dazugeben und die Wunde vorsichtig spülen. Hinterher trockenföhnen, damit die heilenden Substanzen auf der Dammnaht bleiben.

Schont ein Sitzring die Dammnaht?

Von Sitzringen raten Hebammen inzwischen ab: "Sie belasten, weil sie die Blutzirkulation und dadurch auch die Heilung behindern", erklärt Katja Fenner, Hebamme aus Berlin. Generell kümmert sich die Nachsorge-Hebamme aber auch um die Dammnaht: Sie prüft, ob sich Blutergüsse zurückbilden, es Entzündungsherde gibt oder ob eine Korrektur nötig ist.

Von:Ursula Kronenberger, Julia Rehder