Dammschnitt

Wann muss er wirklich sein?

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Ist die Angst vor dem Dammschnitt berechtigt?


Zwei Fragen beschäftigen jede werdende Mutter, wenn der Bauch immer größer wird und die Geburt bevorsteht: Wie um Himmels willen soll ich das Baby jemals rausbringen? Und: Reißt das Gewebe womöglich ein? Bei diesen Überlegungen erinnern sich einige Schwangere mit Grausen an die Geschichten von jungen Müttern, die nach einem Dammschnitt lange Zeit auf einem Schwimmring saßen, weil die Dammnaht so schmerzte.

Doch keine Panik: So schauerlich diese Geschichten klingen mögen - die Realität ist längst nicht so schlimm. Um Ihnen die Angst vor dem Dammschnitt ein wenig zu nehmen, haben wir hier die wichtigsten Fakten zusammengestellt - klicken Sie einfach auf den entsprechenden Link:

Wird bei jeder Geburt ein Dammschnitt durchgeführt?

Wann ist ein Dammschnitt überhaupt nötig?

Kann man dem Dammschnitt vorbeugen?

Wie gravierend ist ein Dammschnitt für den Körper?

Wie wird der Gang zur Toilette nach dem Dammschnitt angenehmer?

Wie lange dauert es, bis der Dammschnitt verheilt?

Welche Komplikationen kann es nach einem Dammschnitt geben?

Was hilft, wenn der Dammschnitt schmerzt?

Kümmert sich die Hebamme bei der Nachsorge auch um meinen Dammschnitt?

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  • von anne am 2. April 2013, 18:41 Uhr

    Teil 2:
    Der Damm ist keine Sollbruchstelle und ein Dammschnitt keine Kleinigkeit für den Körper. Er kann über Monate oder Jahre Beschwerden verursachen, die sich auch recht schnell negativ auf das Befinden auswirken.
    Ich finde es schade, dass diese Themen, die absolut keine Seltenheit sind, auf dieser Seite so selten zur Sprache kommen oder nur oberflächlich und verherrlichend behandelt werden. Immerhin sollte es hier darum gehen, Eltern und werdende Mütter über die Realität aufzuklären und ihnen nicht nur die Sonnenseiten vor Augen zu führen. Wie soll eine junge Mutter damit zurecht kommen, wochenlang von einem schmerzenden Dammschnitt gequält zu werden und nicht vernünftig kacken oder laufen zu können, wenn sie zuvor nur gelesen hat, ein Dammschnitt sei heute selten und halb so wild? Du meine Güte


  • von anne am 2. April 2013, 18:40 Uhr

    Teil 1:
    Die Geburt meines Sohnes ist nun 5 Monate her. Er musste per Saugglocke geholt werden und der Dammschnitt, der sicherheitshalber vorgenommen wurde, ist noch weiter eingerissen, außerdem sind noch mehrere Scheidenrisse entstanden. Es hat 2 Monate gedauert, bis ich wieder einigermaßen sitzen konnte. Das Narbengewebe, das sich gebildet hat, ist teilweise verhärtet, mein ganzer Intimbereich ist verändert, vollkommen anders wieder zusammengefügt, als es zuvor war.
    Heute war ich bei meiner Gynäkologin, weil es mir immernoch starke Schmerzen bereitet, mir einen Tampon zu entfernen und Sex quasi nicht möglich ist, ohne dass ich vor Schmerzen das Gesicht verziehe, schon wenn der Penis nur ein paar Zentimeter weit eingeführt ist. Die Ärztin gab mir eine Überweisung zur Gynäkologischen Station im Krankenhaus und sagte, es sei höchst wahrscheinlich, dass die Verengungen und Teile des Narbengewebes operativ korrigiert werden müssen.
    (Fortsetzung folgt)


  • von Jacqueline am 29. August 2012, 10:07 Uhr

    Auch hier war es nicht so: "das Nähen selbst spürt die junge Mutter nicht" Bei mir wurde mehrfach betäubt, hat nur nichts gebracht. Es wurde über eine halbe Stunde genäht (Schnitt war sehr lang und tief, durch die Zangengeburt meines Sternenguckerbabys) und ich hätte bei jedem Stich an die Decke gehen können. Machen konnte man dagegen angeblich nichts. Es hat auch Monate gedauert bis es vollständig verheilt war. Hatte mehrere Entzündungen drin und konnte sehr lange nicht richtig sitzen...


  • von meredith am 6. März 2012, 10:00 Uhr

    bei mir hat die betäubung beim nähen nicht gewirkt,... konnte jeden stich spüren,... war fast schlimmer als die geburt selbst,... unternommen wurde von der ärztin nichts als ich gesagt hab, dass die betäubung nicht wirkt...


  • von Jeannine am 1. November 2010, 14:41 Uhr

    Also bei mir wurde sogar 2 mal betäubt, das erste mal vor dem Schnitt, weil ich keine Wehen mehr hatte, in denen der Schnitt gemacht werden konnte, aber das muss wohl sehr weh getan haben, davon habe ich aber nichts mehr mitbekommen. Das zweite mal wurde vor dem Nähen nochmal nachbetäubt, also habe ich beim Nähen selbst nix gemerkt, ausser ein ganz leichter Druck, aber mir war in dem Moment eh alles egal, ich war froh das alles zu Ende war. Bei mir musste der Schnitt übrigens gemacht werden weil der Kleine im geburtskanal feststeckte und sie ihn mit der Saugglocke rausholen mussten.


(6 Kommentare)

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