Frühchenwachstum
Mozart lässt Frühchen gedeihen

Die "Kleine Nachtmusik" wirkt auf Frühchen so beruhigend, dass die Babys im Inkubator schneller zunehmen und besser gedeihen, wenn sie regelmäßig mit Mozart-Musik berieselt werden. Denn Frühgeborene, die Musik von Mozart hören, verbrennen unter Ruhebedingungen weniger Energie und entwickeln sich dadurch besser.

Frühchenwachstum: Mozart lässt Frühchen gedeihen

Dass es anscheinend einen Zusammenhang gibt zwischen Energieverbrauch und musikalischer Umrahmung bei Frühgeborenen, fanden israelische Neonatologen vom Lis-Maternity-Krankenhaus heraus.
Die Babys waren nach der 30. bis 36. Schwangerschaftswoche geboren worden. Sie lagen noch im Brutkasten, waren jedoch gesundheitlich stabil. Bereits nachdem die eine Gruppe zehn Minuten lang eine Baby-Mozart-CD hörte, sank deren Nährstoff- und Sauerstoffverbrauch im Vergleich zu den anderen Babys, die keine Musik hörten, um gut zehn Prozent ("Pediatrics", doi: 10.1542/ peds.2009-0990).
Daraus lässt sich schließen, dass der Stoffwechsel der Kinder mit Musik effizienter Nährstoffe ausnützt. Es erklärt auch, warum Frühgeborene, die Musik hören, rascher zunehmen als jene, die der üblichen Geräuschkulisse des Krankenhauses ausgesetzt sind. Bereits zuvor hatte man in anderen Studien herausgefunden, dass Frühgeborene unter Mozart-Musik tatsächlich schneller an Gewicht zulegen und sich dadurch sogar ihr Klinikaufenthalt verkürzen lässt.
Die rasche Gewichtszunahme ist ein wichtiger Schritt, um die Gesundheit frühgeborener Kinder zu stärken. Die Gewichtszunahme macht die Babys widerstandsfähiger, und beeinflusst die Reifung von Gehirn und Nervenbahnen positiv.
Quelle: FAZ