Die Eröffnungsphase
Es geht los! Mit regelmäßigen Wehen, die in einem Abstand von weniger als sieben Minuten kommen. Die Kontraktionen ziehen den Gebärmutterhals in den Uterus hinein. Wie? Stellen Sie sich einen eng gestrickten Rolkragenpullover vor - das Köpfchen Ihres Kindes dehnt das Schlupfloch auf. Wenn Sie die Hebamme zum ersten Mal untersucht, ist der Muttermund meist zwei bis drei Zentimeter offen. Wie sie Maß nimmt? Können zwei Finger der Hebamme durch die Geburtsöffnung schlüpfen, entspricht das drei Zentimetern. Vier sind erreicht, wenn Zeige- und Mittelfinger ein V bilden. Acht Zentimeter sind es bei weit gespreizten Fingern. Tastet die Hebamme einen dünnen Rand (Rollkragenkante!) um das Köpfchen, haben Sie die erste Phase geschafft.
Die Übergangsphase
So heißt die Zeit, in der Sie die letzten zwei der notwendigen zehn Zentimeter Öffnung schaffen. Die Wehen sind jetzt besonders kräftig, denn sie müssen das Köpfchen Ihres Kindes drehen: zuerst guckt es mit der Nase nach rechts oder links, jetzt gehört das Hinterhaupt nach vorne, Kinn und Nase nach unten. Es kann dauern, bis die Schraubbewegung gelungen ist. Eine anstrengende Zeit für Sie, weil Sie vielleicht das Gefühl haben, nichts geht wirklich voran. Es gibt aber auch Geburten, bei denen die Übergangsphase mit ein paar Wehen erledigt ist! Vielleicht schlägt Ihnen die Hebamme eine andere Haltung vor (aufrecht, auf der Seite liegend, hängend an einem Tuch) - alles Hilfen, damit sich das Köpfchen richtig im Becken "einstellt" und den Weg bahnt.








Also, eine Antwort auf die Frage wann die Geburt am schmerzhaftesten ist, als falsch zu werten, halte ich für sehr vermessen.Kann sein, daß es die Mehrzahl der Frauen als anders empfindet, aber ich fand nun mal bei zwei Geburten die Austreibungsphase am scheußlichsten!!! und ich kenne noch jemand dem es auch so ging. Bei mir übrigens einmal mit, einmal ohne PDA.
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