Hypnobirthing
 
Gebären ohne Schmerzen?

Hypnobirthing
Thinkstock, Dean Bertoncelj

Erfahrungen einer Mutter mit Hypnobirthing

Uta Vogt (33 Jahre) ist Buchhändlerin und wohnt mit ihrer Familie in Gaiganz. Sie hat drei Kinder.Mein Interesse für geburtsbegleitende Hypnose begann, als eine Freundin damit ihr zweites Kind bekam. Sie war nach der ersten, sehr schmerzhaften Geburt traumatisiert. Und nun sprach sie wenige Stunden nach der zweiten Geburt von einer komplett schmerzfreien Entbindung dank Hypnobirthing. Das hat mich sehr neugierig gemacht. Also suchte ich mir, gerade in der 24. Woche mit meinem dritten Kind schwanger, einen Hypnotherapeuten.Da sich in den ersten Sitzungen nichts Spürbares tat, blieb ich skeptisch. Das Einzige, was wirklich auffällig war: Ich sollte mir ja täglich die sogenannte Regenbogenmeditation zu Hause anhören. Und bereits am fünften Tag schlief ich immer eine Minute nach Beginn der CD ein. Ein Zeichen dafür, dass die Tiefenentspannung wirkte.Am Tag der Geburt wachte ich mit Wehen auf und dachte, ich sei noch am Beginn. Ich atmete also falsch und hatte doch Schmerzen. Als ich endlich merkte, dass ich schon in der Austreibungsphase war, holte ich mir mein Bild von der sich öffnenden Lotusblüte und begann mit der richtigen Atmung.Corinna kam zu Hause auf die Welt. Da sie wesentlich schneller war als ihre Hebamme, durfte ihr Papa sie ganz allein in Empfang nehmen. Zum Vergleich: Auch bei Julia und Clara war ich schon überzeugt davon, dass Geburt etwas Natürliches ist, deshalb kamen sie im Geburtshaus und zu Hause auf die Welt. Aber zumindest bei der ersten Geburt dachte ich, ich müsste sterben, so schlimm empfand ich damals die Schmerzen. Dieses Mal fand ich es wunderschön, wie das Baby nach unten gleitet."