Kaiserschnitt auf Wunsch

So kommt ein Kind "nach Plan" auf die Welt

Weiterleiten Drucken

Kaiserschnitt auf Wunsch - mittlerweile fast die Regel?


 © mauritius-images

Fast jedes dritte Kind kommt hierzulande mittlerweile per Kaiserschnitt zur Welt. Damit hat sich die Rate zwischen 1991 und 2007 etwa verdoppelt - von 16 Prozent alle Geburten auf 31,5 Prozent. Doch nur zwei Prozent aller Schwangeren wünschen sich explizit eine Geburt im OP. Oft sind es die Ärzte, die aus Sicherheitsgründen zu einem Kaiserschnitt raten - so auch bei Petra Seyrer (29 Jahre). Wie ihr Kind per Kaiserschnitt zur Welt kam, sehen Sie in unserer Bilderstrecke:

Tagebuch einer Geburt per Kaiserschnitt








> Bilderstrecke starten

Die junge Mutter hat uns auch verraten, wie sie den Kaiserschnitt erlebt hat. Zum Lesen der einzelnen Kapitel ihrer Erzählung klicken Sie einfach auf die Links:

Weiterleiten Drucken

Eltern.de User, die sich für Schwangerschaft, Geburt, Babys und alle weiteren Familien-Themen interessieren, treffen sich im Eltern.de Forum.

Fruchtbarkeitskalender, mobile Website und ganz neu die Eltern.de-App: Eltern.de für unterwegs.

> Zu den Produkten ELTERN-Probeabo

Jetzt ELTERN testen + Geschenk sichern!

ELTERN zum Kennenlernen: Lesen Sie 3 x ELTERN im Probeabo, sparen Sie 25 % und freuen Sie sich über ein ELTERN Geschenk Ihrer Wahl!



 
  • von Mandy am 12. Juni 2008, 19:52 Uhr

    Hallo, ich habe meine Tochter auch auf natürlichem Wege bekommen und obwohl es lange gedauert hat (20 Stunden) und unheimlich schmerzhaft war, war die Geburt meiner Tochter der absolute Wahnsinn und für mich einfach nur wunderschön und unvergesslich! Wenn ich nicht muss, würde ich nie einen Kaiserschnitt freiwillig vornehmen lassen. Das Erlebnis einer Geburt ist einfach unvergesslich und ich erinnere mich gerne an jede Sekunde, in welcher ich Schmerzen hatte.


  • von littlePhysio am 12. Juni 2008, 19:37 Uhr

    Fortsetzung:Außerdem sollte man sich klar machen,das man vor etwas wegläuft.Man hat ja offensichtlich Angst vor einer schwierigen Zeit,aber was kommt denn nach der Geburt?Da geht es doch erst los mit der schweren Zeit!Dann hat man auch nicht die Möglichkeit wegzulaufen.Ich bin der Meinung,daß die Erfahrung der spontanen Geburt zum einen für die Mutter wichtig ist,zum andern daß der Geburtsweg auch das Kind auf das Leben vorbereitet.Das ist sicher Einstellungssache.Aber eins ist klar: durch den Druck der durch den engen Geburtsweg ausgeübt wird,wird die Lunge des Kindes vom Fruchtwasser befreit.Dies geschieht beim Kaiserschnitt nicht,so ist also das erste Erlebniss das ein Kaiserschnitt-Kind hat,das Absaugen des Fruchtwassers mit einem Schlauch aus den Lungen.... macht euch mal Gedanken darüber.Bei Komplikationen ist es klar,daß ein Kaiserschnitt gemacht werden muss.Aber in allen andern Fällen finde ich es echt verwerflich und schlicht und einfach dumm und falsch.LG*


  • von littlePhysio am 12. Juni 2008, 19:35 Uhr

    Ich bin entsetzt!Ich arbeite auf einer Entbindungsstation als Physio.Diesen Artikel zu lesen ist für mich wie ein Schock.Es ist bekannt,daß es Ärzte gibt,die aus moralisch verwerflichen Gründen heraus,Frauen die Möglichkeit zum Wunschkaiserschnitt geben.Aber daß dies in einem Artikel hier angepriesen wird ist gruselig.Jeder der einen Wunschkaiserschnitt haben möchte,sollte sich bewusst machen,was dann nach der Geburt passiert.Man hat einen Bauchschnitt.Nicht nur äußerlich,sondern auch innerlich.Narben sind immer Störfelder im Körper,sie können Proleme an anderen Stellen im Körper hervorrufen.Man kann sein Kind in der ersten zeit nicht selbst versorgen,weil man schmerzen hat!Ich erlebe Frauen,die jedesmal wenn sie ihr kind aus dem bett nehmen wollen,die schwester herklingeln müssen.in den tagen nach der OP übe ich mit den Frauen das Aufstehen!!Wir ÜBEN es!!Wir machen Gymnastik mit den Füßen und Beinen um Thrombosen zu verhindern.Ich kann es keiner Frau empfehlen,das auf sich zu nehmen.


  • von Katharina am 12. Juni 2008, 15:18 Uhr

    Ich hatte einen Kaiserschnitt wegen BEL, aber ich hätte lieber eine normale Geburt gehabt. Nach dem Kaiserschnitt hatte ich furchtbare Schmerzen und es dauerte 4 Wochen, bis ich mich etwas besser fühlte. Am Ende bleibt das Gefühl, etwas Schönes nicht erlebt zu haben. Auch wenn die normale Geburt sehr schmerzhaft ist, ist es doch etwas worauf man stolz sein kann. Vielleicht klappt es ja beim zweiten Kind....!


  • von Nadine am 12. Juni 2008, 15:06 Uhr

    Hallo,

    ich persönlich halte überhaupt nichts von Wunschkaiserschnitten. Ist scheinbar richtig in Mode gekommen. Eine Klinik verdient ja auch fast das doppelte an einem Kaiserschnitt als bei einer spontanen Geburt.
    Keine Frage, wenn ein KS aus medizinischer Sicht notwendig ist, dann ist das besser für Kind und Mutter.
    Ich hatte eine Spontangeburt (ohne PDA) und ich kann nur sagen es war ein wunderschönes, wenn auch sehr schmerzvolles Erlebnis.
    Ich finde jede Frau sollte zunächst eine Spontangeburt ausprobieren bzw sich darauf einlassen. Aus eigener Kraft sein Kind geboren zu haben kann einen doch auch unglaublich stolz machen und ein Kaiserschnitt ist und bleibt eine OP mit Risiken ganz zu schweigen von den Schmerzen danach, die man denke ich auf alle Fälle hat nach einer OP.
    Mir gefällt dieser Trend des Wunschkaiserschnitts ganz und garnicht und ich man greift viel zu sehr in die Natur ein. Traut euch euer Kind spontan auf die Welt zu bringen- Ihr schafft das!!!!!!!!!


(141 Kommentare)

Kommentar schreiben »
Name
E-Mail

Kommentar (max. 1000 Zeichen)

Bild hochladen (optional)


* Bitte geben Sie eine gültige E-Mail Adresse ein. Diese wird später nicht auf unserer Seite zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink. Einfach anklicken und schon ist ihr Beitrag online.