Kaiserschnitt auf Wunsch
So kommt ein Kind "nach Plan" auf die Welt

Kaiserschnitt auf Wunsch - das heißt: Wach, aber schmerzfrei

Mein Körper fühlte sich taub - aber irgendwie wach und warm an!

Samuels Geburtstag beginnt mit Duschen, einem Abführzäpfchen und ohne Frühstück. Im Vorbereitungsraum wartet Holger auf seine Frau. Die Anästhesistin kommt und legt die PDA. Vor dieser Prozedur hat Petra Angst. Geschichten von schlecht sitzenden Nadeln, mehreren Einstichversuchen klingen in ihr nach. Und betäubt es wirklich den Schmerz, das Zeug, das da langsam in den Rücken rieselt? Petra muss ihre Knie festhalten, damit die Beine nicht so schlackern. Aber dann sitzt die Betäubung, und die Angst lässt nach. "Vom Herzen abwärts habe ich nichts mehr gespürt - taub, aber irgendwie warm und wach fühlte sich mein Körper an." Holger verkleidet sich als Arzt - mit Kittel, Mundschutz, Häubchen, sterilen Überschuhen. Der werdende Vater steht unter Spannung, aber "Bammel hatte ich nicht. Alles lief nach einem klaren Plan, jeder Handgriff der Ärzte zeigte ihre Routine beim Kaiserschnitt. Ich wusste, Petra ist da gut aufgehoben."

Das Bett wird in den OP geschoben, Petra auf den Operationstisch gehievt. Ein Arzt hält etwas Kaltes an ihr Bein, sie spürt nichts. Es kann losgehen. Das Zeitgefühl ist weg und das Empfinden für Schmerzen auch. Petra ist wach und abgetaucht zugleich. "Ich spürte Druck, aber es tat nicht weh. Zwei Ärzte stemmten die Hände auf meinen Bauch und schoben das Kind nach unten: ,Der will noch nicht raus‘, scherzte die Hebamme."

Diese Produkte könnten Sie interessieren: 
Jetzt ELTERN testen + Geschenk sichern!
ELTERN zum Kennenlernen: Lesen Sie 3 x ELTERN im Probeabo, sparen Sie 25 % und freuen Sie sich über ein ELTERN Geschenk Ihrer Wahl!