Nabelschnurblut

Spenden oder einlagern?

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Nabelschnurblut: Spenden oder einlagern?
 © Corbis

Nabelschnurblut: Begehrter Stoff

Nabelschnurblut ist sehr gefragt, da es Stammzellen enthält, die schon heute für die Forschung und zur Behandlung schwerer Erkrankungen eingesetzt werden, zum Beispiel der Leukämie, bei der allerdings keine eigenen Zellen zum Einsatz kommen. Die Entnahme von Nabelschnurblut nach dem Abnabeln ist risiko- und schmerzlos, allerdings bietet nicht jedes Krankenhaus diesen Service an.

Was Forscher besonders fasziniert: Ähnlich wie embryonale Stammzellen sind jene aus dem Nabelschnurblut noch flexibel und undifferenziert, sie können zu verschiedenen Zelltypen heranreifen und unterschiedliche Organe oder Gewebe ausbilden. Hier tun sich Chancen auf wie bei der Forschung mit Stammzellen aus menschlichen Embryonen, ohne dass moralische Bedenken nötig wären.

Also ist das Einlagern von Nabelschnurblut doch eine sinnvolle Sache - oder? Eltern sollten jedoch bedenken, dass heute noch kein seriöser Medizinier sagen kann, wann und in welcher Form die aus dem Nabelschnurblut gewonnnen Stammzellen wirklich zur wirksamen Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden können. Und die Einlagerung von Nabelschnurblut in privaten Nabelschnur-Banken ist nicht gerade billig.

Falls Sie trotzdem mit dem Gedanken spielen, das Nabelschnurblut Ihres Babys einzulagern, stellen wir Ihnen hier die Vor- und Nachteile privater und öffentlicher Nabelschnur-Banken vor.

Einlagerung von Nabelschnurblut - welche Spenderbank ist die Richtige?

Weitere Infos zur Einlagerung von Nabelschnurblut


 



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