Nabelschnurblut

Haben Sie es eingelagert oder gespendet?

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Nabelschnurblut einlagern - was halten Sie davon?


Nabelschnurblut enthält Stammzellen, die schon heute für die Forschung und zur Behandlung schwerer Erkrankungen wie Leukämie eingesetzt werden. Manche Wissenschaftler glauben sogar, in Zukunft mit ihrer Hilfe Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson heilen zu können.

Auch wenn das bislang eher Science Fiction als Realität ist - viele Eltern spielen mit dem Gedanken, dass Nabelschnurblut ihres Neugeborenen einzulagern. Sollte ihr Kind wirklich einmal schwer erkranken, so die Hoffnung, könnte der medizinische Fortschritt dann soweit sein, dass es mit Hilfe der Stammzellen aus dem eigenen Nabelschnurblut geheilt werden kann. Oder sie spenden das Nabelschnurblut, damit die Zellen anderen Menschen helfen können - bei Leukämie ist das beispielsweise schon heute möglich.

Allerdings verdienen private Nabelschnurblutbanken gut an dieser bislang doch eher vagen Hoffnung. Kritiker werfen ihnen sogar vor, mit falschen Versprechungen aus der Sorge der Eltern um ihre Kinder Profit zu schlagen.

Keine leichte Entscheidung also für Väter und Mütter. Deshalb möchten wir gerne wissen, wie Sie sich entschieden haben: Haben Sie das Nabelschnurblut Ihres Babys eingelagert beziehungsweise gespendet? Oder halten Sie das für Geldmacherei? Machen Sie mit bei unserer Umfrage - wir sind gespannt!

Sagen Sie uns Ihre Meinung: Die Antworten:
Haben Sie das Nabelschnurblut Ihres Babys eingelagert oder gespendet?



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  • von André am 30. September 2011, 19:33 Uhr

    Hallo,

    wir haben auch (bei Seracell) einlagern lassen. Auf unserem Zertifikat steht:
    "vitale Leukozyten 1.8 x 10 E 9"
    "vitale Stammzellen (CD34+) 3.4 x 10 E 6".

    Welche Werte hier wirklich gut sind, kann ich natürlich nicht sagen.

    vg
    André


  • von Christian am 20. Mai 2011, 23:05 Uhr

    Hallo,
    wir haben auch eingelagert. Heute kam das Zertifikat.
    Leider hat man die Box bei der Geburt erst mal gar nicht beachtet und erst mal munter Blut in den Abguss geschüttet. Als dann der Hebammenschülerin auffiel, dass die Nachtschicht schon alles bereit gelegt hatte, waren sich die Geburtshelfer nicht mal mehr sicher, ob das Blut was sie dann noch raus bekommen haben ausreicht. Da ich zu dem Zeitpunkt andere Gedanken hatte, würde ich gerne wissen was bei anderen Einlagerungen so auf den Zertifikaten für Mengenangaben stehen. Bei uns steht folgendes: Vitale Leukozyten: 2.2 x 10 E 8
    Vitale Stammzellen (CD34+): 1.1 x 10 E 6

    Ist das weniger als normal?

    Viele Grüße
    Christian


  • von Benita am 3. August 2010, 15:29 Uhr

    Wir haben das Nabelschnurblut für unsere Tochter einlagern lassen, obwohl wir uns durchaus bewusst sind dass beim heutigen Stande der Wissenschaft die Nutzen sehr gering sind. Aber kann mir jemand sagen wie weit die Medizin in 10, 20 Jahren ist? Die Einlagerung kostet uns 6€ im Monat, das verqualmen manche Leute schon an einem Tag. Ich bin gerne bereit dieses Geld zu bezahlen in der Hoffnung dass es meinem Kind eines Tages vielleicht mal helfen kann. Für mich gäbe es nichts schlimmeres als im Fall der Fälle da zu stehen und mir sagen zu müssen: "Hättest du es damals nicht im Abfluss runterkippen lassen könnte es heute das Leben deines Kindes retten". Für Geldamcherei halte ich es deshalb nicht weil ja sonst nicht öffentliche Spendebanken das Blut gerne kostenfrei als Spende einlagern. Wenn die nicht denken würden dass es jemandem helfen kann, dann würden sie es auch nicht einfrieren.


  • von snowbell am 3. August 2010, 13:36 Uhr

    "Nabelschnurblut enthält Stammzellen, die schon heute für die Forschung und zur Behandlung schwerer Erkrankungen wie Leukämie eingesetzt werden." Dieser Satz ist so nicht richtig! Bisher gibt es keine Krankheit, für die Nabelschnurstammzellen wirklich zum Einsatz kommen können. Es wurden an wenigen Probanden angeblich nach frühkindlicher Hirnschädigung Nabelschnurstammzellen eingesetzt. Genaue Daten zu der Studie gibt es ebenso wenig, wie etwaige Erfolgsergebnisse. Für Leukämie werden ausschließlich Stammzellen von Fremdspendern eingesetzt, zumal man weiss, dass eigene bzw. z.B. die von Zwillingen weniger Heilungschancen bringen als die von Fremdspendern bei Leukämie.


    (4 Kommentare)

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