"Ich freu mich total auf mein Baby, das in etwa neun Wochen auf die Welt kommen wird. Aber vor der Geburt fürchte ich mich. Die Hebamme im Kurs redet immer von positiven Schmerzen, von der tollen Kraft, die der Körper entwickelt. Und dann zeigte sie uns mit so einem komischen gestrickten Beutel, in dem eine Puppe versteckt ist, wie sich das Köpfchen durch den engen Kragen (Muttermund!) quetschen muss. Da wird mir ganz schlecht. Auf diesen Akt kann ich gut verzichten! Ich hasse Schmerzen, ich mag mir nicht vorstellen, dass ich mich zehn oder mehr Stunden quälen soll. Auch mein Freund ist kein Kreißsaal-Freak, zweimal war er mit bei der Geburtsvorbereitung, dann reichte es ihm.
Ich will mir auf jedem Fall eine PDA geben lassen. Kaiserschnitt, bevor was weh tut? Eigentlich noch besser. Mit wem kann ich drüber reden? Zur Hebamme sag ich lieber nichts mehr, die behandelt mich wie ein dummes kleines Mädchen, seit sie weiß, dass ich nicht auf Wehen stehe.
Wie ist Ihre Erfahrung mit dem Kinderkriegen?
Tanja wartet auf Ihren Kommentar! Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung zur PDA.








Nach einer traumatischen 13-Stunden Geburt kann ich gut nachvollziehen, dass viele Frauen über den Kaiserschnitt nachdenken, um den Schmerzen entgehen zu wollen.
Bei meiner 2. Schwangerschaft bin ich auf HypnoBirthing gestoßen und hatte eine wunderschöne, fast schmerzfreie 3-Stunden-Hausgeburt. Ich war so begeistert von der Methode, dass ich die Hypnose-Ausbildung und HypnoBirthing-Kursleiter-Ausbildung gemacht habe und nun mit Begeisterung und Hingabe den schwangeren Frauen mit den Übungen helfe und sogar die Geburten begleite wenn der Wunsch dafür da ist.
Ich kann nur jeder Frau empfehlen, zumindest das HypnoBirthing-Buch zu lesen und wünsche unseren neuen Kindern einen wundervollen Start auf der Erde :-)
LG, Stefanie Glaser
Ein KS sollte gut überlegt sein. Bin jetzt in der 38. Woche und werde dieses Kind ,wie meine Tochter zuvor, normal entbinden. Meine Cousine hatte einen KS und tat mir richtig leid. Der Kleine hatte die Nabelschnur um den Hals, also musste sie da durch. Zwar hatte sie kaum Schmerzen während des KS, aber sie bekam auch gar nicht richtig mit wie ihr Sohn zur Welt kam. Die ersten 5 Tage nach der OP hat sie sich nur vor Schmerzen gewunden. Für mich ein heilsamer Schock. Dann liege ich lieber 12 Stunden in den Wehen und es ist vorbei, als mich noch tagelang zu quälen.
Hallo, ich wollte auch von Anfang an einen Kaiserschnitt haben. Mein Frauenarzt hat auch nicht versucht es mir auszureden sondern Verständnis gezeigt. Und so gingen die Wochen ins Land. Etwa in der 30ten SSW kamen immer häufiger die Gedanken, vielleicht doch nicht. Meine Hebamme wußte von meinen Gedanken nichts, hat aber im Kurs positiv gesprochen, von Schmerzmitteln usw. Ihr war es wichtig, das die Frauen (oder zur Not die Männer) sagen was sie im Kreissaal wollen. Und so haben wir uns einen Termin im Krankenhaus gemacht (nur für uns),haben uns alles anschauen dürfen. Und die Hebammen waren so klasse, das ich mich zur Akkupunktur angemeldet habe. Meine kleine kam (fast) Termingerecht auf normalen weg zur Welt.Ich hatte schwere Verletzungen, aber nach einer Geburt war das nähen danach das schlimmste für mich. Das tat weh!Am nächsten Tag, kam im Nachbarzimmer eine Frau mit KS - ich war froh das ich es nicht gemacht habe und bin im Park spazieren gegangen
Hallöchen!
Also ich finde eine natürliche Geburt ist am Besten vorallem für das Kind.
ABER: Wenn man nicht allzuviele Schmerzen leiden will ist die PDA ratsam finde ich.
Meine Hebamme war da viel lockerer, sie meinte immer, dass jeder es so machen soll wie man es für sich gut findet.
Ich habe mir auch eine PDA geben lassen und das war auch gut so. Ich hatte schon ca. 6 Stunden Wehen aber konnte noch keine PDA bekommen weil der Muttermund noch nicht weit genug auf war.
Hätte ich dann keine PDA genommen, damit mein Körper sich etwas erholen kann, wäre es wohl erst viel später mit der Geburt vorangegangen.
Zum Thema Männer im Kreissaal:Mein Schatz war mit dabei und bereut es keineswegs. Er hat die Kleine als erste gesehen von uns und musste mit den Tränen kämpfen weil er so glücklich war. Ich glaube er würde echt was verpassen!
Die genau gleiche Erfahrung machte ich auch.
Ich bin ebenfalls kein Fan von Schmerzen bzw. der (in meinen Augen) Ernidrigung vor den Augen meines Mannes bzw. der Hebamme auf den Tisch zu pinkeln oder noch schlimmeres.
Ebenfalls wollte ich nicht unbedingt einen Dammschnitt oder sonstige Verletzungen riskieren das vielleicht nie wieder alles so wird wie es wahr.
Das Puppen- Szenario hatte ich in meinem Krus auch und auch ich habe nicht mit großer Fazination und Vorfreude zugeschaut sondern einfach nur mit Angst und Panik!!!
Ich habe mich ab der 20. Woche über verschiedene Arten von Geburten informiert und teilweise mit Tränen in den Augen Gerutsberichte von manchen Frauen gelesen... die Tränen waren aber nicht von Glück oder Freude sondern wegen purer Panik...
Mein Mann hat mich nicht so ernst genommen bis er mit im Geburtsvorbereitungskurs war und die Hebamme mal alles den Männern erzählt hat-- von Dammschnitt inkl Nähen bis Dauererbrechen war alles dabei. Danach war für uns beide klar das wird ein KS und ab dem Tag behandelte man mich wie eine Verbecherin!!!
Ich würde meinem Kind das erlebnis nehmen und es gefährden etc. etc.
Mein KS ist jetzt schon über ein Jahr her und es war die beste Entscheidung die wir treffen konnten... mein Kind ist topfit und ich bin es auch.
Meine Narbe ist super verheilt und ich hatte fast keine Schmerzen.
Für uns steht fest das das nächste Kind wieder ein WKS wird!!!
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