Wochenbett

Tipps für die Zeit nach der Geburt

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1. Studentenfutter in Schälchen


Überall in der Wohnung verteilen: auf der Waschmaschine, neben dem Telefon, beim Computer.Weil man anfangs leicht das Essen vergisst ... Dabei braucht eine stillende Mutter täglich etwa 500 bis 700 Kalorien mehr als gewöhnlich! Deshalb ruhig auch ein paar Smarties zwischen den Nüssen verstecken.

2. Der Schaukelstuhl

Wenn es stimmt, dass die durchschnittliche deutsche Mutter allein durchs Einkaufen 5000 Kilometer jährlich zu Fuß zurücklegt - dann kommen Säuglingsmütter auf diese Zahl vermutlich in sechs Wochen. Schließlich wollen Babys anfangs eigentlich immer getragen werden. Die Nase voll vom Umherlaufen? Dann ab ins Tragetuch mit dem Baby - und nach zehn Minuten können Sie sich damit in den Schaukelstuhl setzen, ohne dass Ihr Baby das merkt.

3. Die Spezial-Nachttischlampe

Das Besondere: Sie reagiert auf Berührung. Wenn man nachts schlaftrunken Richtung Nachttisch tastet und irgendwie an die Leuchte kommt, geht sie an und taucht den Raum in ein ganz schwaches Dämmerlicht. Das ist gleichzeitig die zweite Besonderheit: Diese Lampen haben drei Helligkeitsstufen, mit jedem Mal Berühren werden sie ein bisschen heller - so haben die Augen Zeit, sich ans Licht zu gewöhnen. Und irgendwann klappt es mit dem Anlegen auch im Dunkeln.

4. Kussechter Lippenstift

Das Wochenbett ist eine höchst unerotische Zeit. Sich mit zentimeterdicken Flockenwindeln in der Hose und ständig durchnässten Still-BHs auch nur einigermaßen ansehnlich zu fühlen - fast unmöglich. Aber nur fast: Baby frühmorgens eine Viertelstunde bei Papa parken, sich die Zeit nehmen, sich richtig zu schminken, und zwar mit einem Lippenstift, der Marilyn Monroes würdig wäre. Und, siehe da - auf einmal sieht man sich selbst wieder als Frau. Kussecht muss der Lippenstift natürlich sein, weil sonst das Baby kurze Zeit später mit Knutschflecken übersät ist.

5. Der Still-Orden

Zu viel Milch, zu wenig Milch, wunde Brustwarzen, verrenkte Arme, steifer Nacken - in der ersten Zeit hat eine Mutter für jedes erfolgreich absolvierte Stillen einen Brillanten verdient. Okay, einen Champagnertrüffel. Nach sechs Wochen wird dann in einer feierlichen Zeremonie von Papa der goldene Stillorden verliehen für ausgesprochene Tapferkeit. Das Preisgeld ist in Massagen zu entrichten.

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