Dem Wunsch der werdenden Mütter kommen die allermeisten Geburtskliniken nach: Ganze 98 Prozent der deutschen Kliniken bieten derzeit eine rückenmarksnahe Regionalanästhesie (z.B. Periduralanästhesie) an, so die Ergebnisse einer Studie der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS). 1996 lag die Zahl bei nur 89 Prozent. Die Steigerung auf jetzt 98 Prozent ist Grund genug, diese Zahl näher zu beleuchten.
Wie kommen Babys in Deutschland zur Welt?
Die Studie der DGSS zeigt, dass etwa jedes fünfte Kind vaginal unter einer rückenmarksnahen Regionalanästhesie auf die Welt kommt. In Großstädten und Ballungszentren liegt die Rate sogar bei über einem Viertel. Eine Tatsache, die vermutlich auf den Konkurrenzdruck zwischen den Krankenhäusern zurückzuführen ist, vermuten die Autoren der Studie. Je größer die Klinik ist, umso häufiger wird eine rückenmarksnahe Anästhesie durchgeführt. In den ostdeutschen Bundesländern wurde, zum Teil bedingt durch die kleineren geburtshilflichen Abteilungen, dieses Verfahren seltener angewandt als in den westdeutschen.
Die Zahlen der Studie im Überblick
69,4 Prozent: spontane vaginale Geburt
22,2 Prozent: Kaiserschnitt
4,4 Prozent: Einsatz der Saugglocke
1,6 Prozent: Einsatz der Geburtszange








ich bin im letzten monat schwanger.leider tag zu tag habe ich mehr angst vor den schmerzen der geburt.werde ich wirklich keine schmerzen spüren bei der pda?????(und danach)das ist mein erstes kind. und ich habe angst vor der geburt.
Ich hatte bei der Geburt meiner ersten Tochter auch immer davon geredet, es ohne Schmerzmittel zu schaffen, da dies ja unnatürlich sei und so weiter. Als es dann soweit war habe ich im Endeffekt alles bekommen und ich hätte noch viel mehr genommen. Letztendlich war es dann doch ein Kaiserschnitt aber ohne die PDA vorher (die ich ja noch am Vortag strikt abgelehnt hatte!) hätte ich es glaub ich nicht überlebt! Also, nur Mut zu Schmerzmitteln, meine Tochter hat alles gut überstanden!
Es gibt so viele größere Risiken im Leben, warum sollte Frau sich noch eine schmerzvolle Geburt antun. Unsinn.
Ich finde den Artikel reichlich oberflächlich und unreflektiert positiv gegenüber den zahlreichen Wegen zur "schmerzfreien Geburt". Es werden keinerlei negative Auswirkungen des Einsatzes von Schmerz-, bzw. Betäubungsmitteln dargestellt (Wirkung auf Mutter und Kind, Notwendigkeit des Einsatzes von Saugglocke/Zange, Druck auf den Oberbauch, da die Frau das Pressen nicht spürt,etc.). Sorry, aber mit "natürlicher Geburt" hat so etwas wohl kaum etwas zu tun. Wie wäre es mal mit einem Beitrag über Psychoprophylaktische Geburt?
Grüsse, Eva
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