Ernährung

Richtig essen in der Schwangerschaft

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Ernährung: Richtig essen in der Schwangerschaft

Eine gesunde Ernährung (nicht nur während der Schwangerschaft) setzt sich aus folgenden Lebensmittelgruppen zusammen:

Lecker: Das tut Ihnen während der Schwangerschaft gut!








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Essen für zwei - wie geht das?

Zunächst ist es gar nicht nötig. Zusätzliche Energie fürs Baby - also Kalorien aus Kohlenhydraten oder Fett - brauchen Schwangere nämlich erst ab dem vierten Monat. Und selbst dann benötigen sie nur etwa zehn Prozent (rund 250 Kalorien) mehr als zuvor. Das sind etwa ein kleines Käsebrot plus ein Apfel.

Von Beginn der Schwangerschaft an steigt jedoch der Bedarf an Nährstoffen. So hat eine Schwangere einen höheren Bedarf an Eiweiß (plus 20 Prozent), Kalzium (plus 30 Prozent), Zink (plus fünf Prozent), Vitamin B2 (plus 36 Prozent), Eisen (plus 100 Prozent), Folsäure (plus 30 Prozent) und Jod (plus 15 Prozent).

Wofür eigentlich Folsäure-Tabletten?

Der Bedarf an Folsäure verdoppelt sich in der Schwangerschaft

Folsäure ist eines der wichtigsten Vitamine in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft. Der Körper braucht sie für den Stoffwechsel, die Zellteilung und die Blutbildung. Bei Folsäuremangel kann sich das Zentralnervensystem des Fötus nicht gesund entwickeln. Im Extremfall können ein offener Rücken (Spina bifida) oder andere Missbildungen die Folge sein. Wir bekommen Folsäure zwar auch über die Nahrung - sie steckt beispielsweise in Grünkohl, Blattsalaten, Vollkornprodukten, Sojabohnen und Eiern. Da sich der Bedarf in der Schwangerschaft jedoch verdoppelt, reicht gesunde Ernährung allein kaum aus. Ideal wäre es sogar, Folsäure-Tabletten schon etwa acht Wochen vor der (geplanten) Zeugung des Kindes einzunehmen.

Auf diese Lebensmittel sollten Sie verzichten:

  • Alkohol verbietet sich von selbst.
  • Rohes oder nur halb durchgegartes Fleisch sowie roher Fisch. Dieses könnte Krankheitserreger wie Toxoplasmen und Listerien enthalten. Deshalb gilt während der Schwangerschaft: kein Tartar, kein Sushi - aber auch Wurstsorten wie Salami, Mettwurst oder Rauchfleisch sind vorerst tabu.
  • Rohmilch und Rohmilchprodukte wie Weichkäse können ebenfalls mit Listerien verseucht sein. Meiden Sie daher Camenbert, Romadur und Brie sowie Sauermilch-, Schafs- und Ziegenkäse wie Ricotta oder Feta. Pasteurisierten Käse können sie essen - da es zum Beispiel Ziegenkäse aber in beiden Varianten gibt, sollten sie auf jeden Fall genau die Packungsangabe lesen.
  • Eier sollten zur Vorbeugung einer Infektion mit Salmonellen nur gut durchgegart gegessen werden.

Auf der folgenden Seite erfahren Sie, wie viel Sie während der Schwangerschaft zunehmen dürfen


 
 
Kommentare zu diesem Artikel
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  • von Kathl68 am 15. Dezember 2009, 08:17 Uhr

    Hallo Charlie86,

    nein, Du brauchst Dir keine Sorgen machen, weil Dir nicht übel ist! Bei meinem 13-jährigen Sohn war mir nicht übel, und jetzt bin ich nochmal schwanger (in der 29. SSW). Die ersten 12 Wochen habe ich gar nix mitgekriegt, dass nochmal Nachwuchs kommt! Meinem Mädl gehts aber prächtig. Du siehst, jede Schwangerschaft ist anders und man kann und soll nicht allen Klischees glauben! Viel Glück noch und genieße die Schwangerschaft!


  • von Charlie86 am 28. November 2009, 17:48 Uhr

    hallo ich bin neu hier und auch zum ersten mal schwanger... in der 9 ssw... hätte nie gedacht das eine schwangerschaft so ansträngend ist... mit aldem das darfst du essen und das nicht hab ich eine frage... ich bin vierfache tante... ist es normal das ich keine übelkeit habe... in vielen zeitungen steht je schlechter dir ist desto besser geht es dem kind... muss ich mir jetzt sorgen machen...


  • von Ueli am 26. Oktober 2009, 08:12 Uhr

    sorry hier der Link
    http://www.eltern.de/schwangerschaft/gesundheit-und-fitness/schwanger-vegetarisch.html

    ich bezog mich auf einen anderen Text die die nicht mehr weiss was sie essen soll Mazarella hier die antwort aus dem net

    beantwortet von jiggler am 12. Oktober 2009 13:45
    3x ja darfst du, sofern er aus einer frisch geöffneten Verpackung stammt. Industriell hergestellte Mozzarella wird aus pasteurisierter Milch hergestellt. Sollte das nicht der Fall sein, muss auf der Verpackung der Hinweis „aus Rohmilch“ stehen. Nur in Italien gibt es in manchen Regionen Mozzarella aus unerhitzter (Büffel-)Milch.


  • von Ueli am 26. Oktober 2009, 07:52 Uhr

    Milch (auch am besten fettarm und in Bioqualität, ein Glas pro Tag) und Milchprodukte wie ein Becher Joghurt täglich. Sie liefern Ihnen zusätzlich Kalzium, das das Baby für die Entwicklung seiner Knochen und Zähne brauc


  • von Ueli am 26. Oktober 2009, 07:51 Uhr

    Rohmilch ist direkt ab Kuh
    dass was wir als Vollmilch oder Milch kaufen können ist in den meisten Märkten Uperisiert oder nur abgekocht
    hier der Text aus einer beanchbarten Seite wenns Dich beruhigt


(13 Kommentare)

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