Abschied von der Sucht - am besten mit Unterstützung
In Deutschland rauchen schätzungsweise 30 Prozent der Frauen zu Beginn der Schwangerschaft. Die Hälfte davon schafft es, im Laufe der Monate die Finger von der Zigarette zu lassen, aber circa jede fünfte Frau entkommt ihrer Sucht trotz aller guten Vorsätze nicht. Und: Jede zweite Frau verfällt nach der Schwangerschaft wieder der Sucht. Nordamerikanische Studien zeigen, dass sechs Monate nach der Geburt 50 Prozent und ein Jahr danach 80 Prozent der Frauen wieder mit dem Rauchen anfangen.
Natürlich will keine werdende Mutter will ihrem Kind vorsätzlich schaden. Doch manche Frauen hat die Nikotinsucht so fest in den Klauen, dass sie es nicht alleine schaffen mit dem Rauchen aufzuhören - nur vier von zehn Schwangeren schaffen es aus eigener Willenskraft.
Dabei gibt es keinen Grund, das Laster alleine aaufzugeben. Nicht von sich zu verlangen, die Entwöhnung unbedingt alleine schaffen zu müssen, ist oftmals ein erster Schritt zu einem rauchfreien Leben. Um den Willen zum Rauchstopp zu stärken, ist es deswegen wichtig, sich eine professionelle Begleitung zum Beispiel durch die Hebamme oder den Frauenarzt zu suchen. Zudem gibt es Beratungen für Schwangere auch bei Familien- und Suchtberatungsstellen und in manchen Kliniken.
Nichtrauchen lohnt sich - für Mutter und Kind
Schwangere Raucherinnen greifen durchschnittlich 13 mal am Tag zur Zigarette. Im Verlauf der neun Monate summiert sich die Schadstoffbelastung für das Ungeborene somit auf rund 3.640 Zigaretten. Jedes zweite Kind in Deutschland lebt in einem Raucherhaushalt, jedes fünfte Kind ist im Mutterleib zum Passivrauchen gezwungen. Zur Info: Der Rauch einer Zigarette enthält 4.000 teilweise giftige und krebserregende Chemikalien.
Wenn Schwangere mit dem Rauchen aufhören, lohnt sich das in kürzester Zeit - nicht nur für ihr Baby, sondern auch für sie selbst: Schon wenige Stunden nach dem Rauchstopp stellt sich der mütterliche Körper um. Nach circa 20 Minuten sinken Puls und Blutdruck. Der Kohlenmonoxydgehalt im Blut vermindert sich nach etwa acht Stunden. 24 Stunden nach dem Rauchstopp nimmt auch das Herzinfarktrisiko der Mutter ab. Die positiven Effekte spürt das Ungeborene natürlich auch unmittelbar: es bekommt die angemessene Menge an Sauerstoff und Nahrung und wird in seiner Entwicklung nicht durch Nikotin und Chemikalien behindert.








Ich weiß seit einer Woche dass ich schwanger bin. Ich habe mich sofort auf http://www.rauchfrei-blogs.de/ angemeldet, mich zusammengerissen und von einen auf den anderen Tag aufgehört zu rauchen. Das will ich meinem Kind nicht antun!
Habe dazu auch einen einen aufwühlenden Film im Web entdeckt, vielleicht hilft der ja: http://vimeo.com/26351206
Das Ding ist ja auch, wenn man in der Schwangerschaft raucht, macht das Baby, nachdem es auf der Welt ist den Entzug durch, den die Mutter nicht durchmachen wollte. Das finde ich viel schlimmer. Also sollte die Mutter doch in der Lage sein, den Entzug durchzumachen, bevor Sie diesen Ihrem Baby zumutet. Meine Frauenärztin hätte übrigens nie gesagt, dass man in der Schwangerschaft weiterrauchen sollte..... ich glaube manche Ärzte haben vielleicht einfach nur keine Lust mehr auf das leidige Thema rauchen?!
Das mit der Adresse hat nicht geklappt, deshalb noch ein Versuch:
http://www.aktiv-rauchfrei.de/themen/schwangerschaft
Zum Thema Raucher in der Schwangerschaft habe ich auf folgender Seite eine Menge interessanter Informationen gefunden:
Aktiv Rauchfrei: Rauchen in der Schwngerschaft
Wenn man liest, was man dem Baby damit antut, dann fällt es vielleicht etwas leichter, sich von der hartnäckigen Sucht zu lösen.
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