Top-Thema: Gesundheit in der Schwangerschaft

Schwangerschaftsdiabetes

Ist Ihr Blutzucker in Ordnung?

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Schwangerschaftsdiabetes: Ist Ihr Blutzucker in Ordnung?

Foto: Mauritius Images

Schwangere und Diabetes?

Schwangere Diabetikerinnen werden heute bestens versorgt - schon vor der Empfängnis bis zur Geburt betreuen Frauen- und Hausarzt sowie Internist die werdende Mutter, so dass sie ein gesundes Kind bekommen kann.

Ganz anders sieht es bei den Frauen aus, die erst dann einen Diabetes entwickeln, wenn sie ein Kind erwarten. Dabei erkranken jährlich circa 40.000 Frauen während ihrer Schwangerschaft an dieser Stoffwechselstörung. Nur bei jeder zehnten wird die Krankheit festgestellt - trotz des Check-ups alle vier Wochen beim Frauenarzt. Viele Mütter bekommen danach ein falsches Okay, weil der Urinstreifen, der die Zuckerwerte anzeigen soll, viel zu ungenau ist.

Nicht gerade lustig, denn wenn die Blutzuckerwerte ansteigen und nichts unternommen wird, ist die Entwicklung des Ungeborenen genauso gefährdet wie die Aussicht seiner Mutter auf eine normale Entbindung. Immer mehr Ärzte setzen sich deshalb für eine präzisere Zuckermessung sowie deren Aufnahme in die Mutterschaftsrichtlinien ein. Noch zögern die Krankenkassen, die Kosten für einen besseren Test zu übernehmen. Den Schwangeren könnte er allerdings eine Menge Sorgen ersparen.

Was ist Diabetes?

Ein Mangel an Insulin löst das Chaos im Zuckerstoffwechsel aus. Insulin ist das Hormon, das den Zucker aus dem Blut in die Zellen schleust und den Körper mit Energie versorgt. Bei Diabetikern ist die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse gestört (Diabetes mellitus Typ-1), oder das Hormon wirkt an den Organen nicht (Typ-2).

Bei schwangeren Frauen entwickelt sich die Erkrankung etwas anders: Bestimmte Schwangerschaftshormone steigen ab der 20. Woche an und drosseln die Wirkung des Insulins. Die Folge: Der Blutzuckerspiegel steigt an. Besonders häufig erleben das Frauen, die sich unausgewogen ernähren und bereits vor der Schwangerschaft Übergewicht hatten. Die Diagnose lautet dann korrekt: Gestationsdiabetes.

Wen trifft's?

Jede Schwangere kann Diabetes bekommen. Wer Diabetiker in der Verwandtschaft hat, ist etwas stärker gefährdet - genauso wie Frauen, die ihre Kinder sehr spät bekommen. Zur Risikogruppe zählen außerdem Mütter, die bereits ein Baby mit hohem Geburtsgewicht bekommen haben.

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Kommentare zu diesem Artikel
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  • von Nico Lindner am 8. Juli 2009, 15:41 Uhr

    Warnung: Der erste Linktipp ist nutzlos und eher eine Anreihung von kommerziellen Seiten. Grüße, Nico


  • von wiki600 am 1. Januar 2009, 16:43 Uhr

    Bei meiner ersten Schwangerschaft wurde ein Gestationsdiabetes festgestellt. Leider half nur eine Ernährungsumstellung bei mir nicht, ich musste von Anfang an Insulin spritzen. Da meine Schwester seit ihrem 10 Lebensjahr Diabetes Typ 1 hat, war es für mich jedoch nichts Neues. Mir wurde gesagt, dass sich nach der Geburt sehr wahrscheinlich alles wieder einpendelt,... leider war das nicht so. Nach zwei Zuckerbelastungstests und diversen Blutuntersuchungen stand fest, dass ich Diabetiker Typ 1 bin. Nun bin ich mit dem dritten Kind schwanger, habe regelmäßige Untersuchungen im Krankenhaus und es hat bisher, dank meiner guten Blutzuckereinstellung, keine Probleme gegeben.


    (2 Kommentare)

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