Schwangerschaftsbauch
 
Streifenlos glücklich durch die Schwangerschaft?

Schwangere cremt sich ihren Bauch ein, um Dehnungsstreifen zu vermeiden
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So geht's: Öl oder Lotion auftragen. Mit Daumen und Zeigefinger jeweils eine kleine Hautpartie hochziehen, kurz halten und wieder loslassen. Die Haut sollte sich dabei leicht röten, aber nicht wehtun. Auf diese Art die gesamte Bauchpartie bis auf die Region über dem Schambein bearbeiten, denn dort könnte die Massage die Gebärmutter zu Kontraktionen reizen. Gegen Ende der Schwangerschaft das Öl beziehungsweise die Lotion nur noch sanft verstreichen.

Lassen sich vorhandene Striae lindern?

Spezielle Cremes können die Streifen zwar nicht wegzaubern, aber zumindest dafür sorgen, dass sie weniger auffallen. Clevere Hightech-Wirkstoffe wie Peptide, Silicium-Derivate, Vitamin-C-Abkömmlinge, aber auch Pflanzenextrakte wie Efeu, Frauenmantel und Mariendistel regen die Proteinproduktion in den Fibroblasten wieder an, stimulieren damit die Kollagenproduktion und sorgen so für mehr Straffheit.

Bilden sich die Dehnungsstreifen wieder zurück?

Nein. Einziger Trost ist, dass die rötlichen Dinger irgendwann einmal zu einem unauffälligeren Perlmuttton verblassen. Allerdings gibt es eine vielversprechende Behandlungsmethode: Die so genannte "Rio-Methode" ist eine Kombitherapie aus Vitamin-A-Säure-Creme, manueller Nadelbehandlung und ultragepulstem CO2-Laser und wird von einigen Dermatologen in Deutschland angeboten. Dabei werden die Striae schmaler oder verschwinden sogar ganz. Bei ausgeprägteren Streifen ist lediglich eine Besserung von bis zu 50 Prozent realistisch. Kosten: ab 300 Euro, die die Kasse nicht übernimmt.