Soll ich mich in der Schwangerschaft gegen Schweinegrippe impfen lassen?
Schwierige Frage! Zwar gehören schwangere Frauen nach Ansicht der Ständige Impfkommission (Stiko) am Robert-Koch-Institut (RKI) zu einer gefährdeten Gruppe. Denn ihr oft empfindlicheres Immunsystem könnte dazu führen, dass eine Infektion schwerer verläuft - und auch wenn das Virus dem Ungeborenen selbst nichts anhaben kann, kann eine ernste Erkrankung der Mutter mit Fieber auch dem Baby gefährlich werden. Weiteres Argument für die Impfung: Wenn die Mutter Antikörper gegen entwickelt, ist durch den Nestschutz später auch das Neugeborene gegen die Infektion geschützt.
Ohne Zweifel haben also Schwangere mit chronischen Erkrankungen wie Asthma, Diabetes oder Bluthochdruck ein höheres Risiko, an der Schweinegrippe zu erkranken. Auch wenn bereits Kindergarten- oder Schulkinder im Haushalt leben, steigt die Gefahr, sich anzustecken. Nutzen und Risiko der Impfung sollten deshalb am besten im Einzelfall abgewogen werden. Besprechen Sie sich deshalb am besten mit Ihrem Frauenarzt.
Andererseits gibt es bislang keine Studien zur Sicherheit des Impfstoffes gegen Schweinegrippe bei Schwangeren. Deshalb raten die Stiko-Experten von einer Imfpung in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten ab. Auch anschließend müssten ihrer Meinung nach Risiken und Nutzen einer Schweinegrippen-Impfung in der Schwangerschaft genau abgewogen werden. Gesunden Schwangeren raten Experten deshalb derzeit von einer Impfung mit Pandemrix ab. Zum Glück ist mittlerweile auch der Impfstoff mit einem Serum ohne sogenannten Wirkverstärker verfügbar.
Übrigens: Bei der normalen Grippeschutzimpfung, die jedes Jahr empfohlen wird, zählt die Stiko Schwangere nicht zu den besonderen Risikopersonen. Sie warnt sogar im Gegenteil vor einer Impfung in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft.
Wollen Sie sich gegen die Schweinegrippe impfen lassen?
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Hallo,
ich habe mich gegen die Schweinegrippe impfen lassen,bin jetzt 21 SSW und hatte keine Nebenwirkung.
Ich würde jeden empf.
Trotzdem vielen Dank für Deine Antwort, Nicole.
mein FA hat halt am Telefon gesagt, man sollte mindestens einen Zyklus nach der Impfung nicht schwanger werden. Das hat mich verunsichert, denn keiner kann mir sagen, was passieren kann, sollte ich genau jetzt im Dezember schwanger werden. Ich möchte halt kein Risiko eingehen und verhüten wollen wir auch nicht mehr.
Na, dann drück mir mal weiter den Daumen, dass es mit einem Geschwisterchen für unseren Sohn klappt.
LG Biggi08
Achso zu BIGGI08: ich hab das vor kurzem in der Zeitung gelesen, da hatte eine Frau dieselbe Frage gestellt. Und da hieß es nur, das dies kein Problem wäre. Diese Frau hatte auch Ihre Regel und könnte sich trotz Kinderwunsch ohne Bedenken impfen lassen. Aber ich kann es dir logisch nicht garantieren. Mal nen Arzt gefragt? oder frag halt morgen, bevor du dich impfenlässt, den Arzt, was er davon hält. Alle Daumen sind auch für dein Babywunsch gaaaanz dolle gedrückt. By
Hey,
ich bin weder schwanger, noch habe ich es vor (geht auch ohne Gebärmutter gar nicht mehr...)
Ich habe mich impfen lassen, als der Impfstoff für das Volk freigegeben wurde (dann wo eigentlich nur Ärzte, Polizei... erst geimpft werden sollten) Da war ich schon beim Gesundheitsamt und habe mich pieksen lassen. Mir ging es die ersten tage echt nicht gut. Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit und vor allem hat mein Arm mehrere Tage unendlich geschmerzt. Mein Mann musste sich um unser Baby die Tage kümmern. Aber jetzt, mir geht es echt gut. Letztendlich sind doch die Nebenwirkungen nicht wirklich viel anders als die Nebenwirkungen bei manch anderen Impfungen... Jeder muss das mit sich selbst abwegen. Ich sah keinen Nachteil...
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