Top-Thema: Gesundheit in der Schwangerschaft

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Sodbrennen

Tipps gegen das lästige Übel

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Sodbrennen: Tipps gegen das lästige Übel

Woher kommt das unangenehme Brennen?

Jede dritte werdende Mutter hat im letzten Drittel der Schwangerschaft mehr oder weniger starkes Sodbrennen. Nicht beängstigend, sagen Ärzte und liefern eine einleuchtende Erklärung: Weil das Kind im Uterus jetzt schon recht groß ist, wird der Muskel, der den Magen nach oben zur Speiseröhre hin verschließt, ständig unter Druck gesetzt. Diesem Druck kann er oft nicht standhalten, dann steigt saurer Mageninhalt auf und reizt die empfindliche Schleimhaut in der Speiseröhre. Das brennt höllisch. Besonders heftig ist das Sodbrennen in der Nacht, weil im Liegen noch mehr Saures nach oben steigen kann.

Das hilft gegen Sodbrennen

  • Kopfende des Bettes höher stellen oder ein Kissen mehr unter den Kopf legen. So kann die Säure nicht so leicht aufsteigen.
  • Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilen, denn nach einem üppigen Menü ist der Druck besonders groß.
  • Möglichst fettarm essen, denn leicht Verdauliches bedrängt den Magen nicht so sehr.
  • Auf Süßigkeiten, Kaffee, Tee und Fruchtsäfte möglichst verzichten, denn sie säuern.
  • Vor dem Essen ein bis zwei Schlucke warmes Wasser trinken, das hilft dem Magen bei der Verdauungsarbeit.
  • Drei bis vier Haselnüsse, zu einem feinen Brei zerkaut und dann geschluckt, dämpfen das Brennen.
  • Eine halbe gekochte Kartoffel oder eine rohe Karotte langsam kauen, bis sich süßlicher Geschmack entwickelt, das neutralisiert die Säure.
  • Kleine eiweißreiche Zwischenmahlzeiten sind zum Beispiel auch Quark, Joghurt oder Kefir. Die darin enthaltenen Proteine helfen, die Magensäure zu neutralisieren.
  • Ein Teelöffel Senf nach dem Essen. Das ist sehr wirksam, warum, ist jedoch bislang unklar.
  • Wer nichts essen mag, wenn es im Hals brennt, kann es mit Akupressur versuchen: Der Akupressurpunkt für den Magen befindet sich im Handteller, und zwar im Daumenballen. Um ihn zu finden, müssen Sie zuerst den Finger auf den Punkt legen, an dem die Handlinien Richtung Handgelenk zusammenlaufen. Dann von dort etwa einen Zentimeter Richtung Daumen gehen – das ist der Magenpunkt! Nun drücken Sie kräftig darauf, für mindestens 30 Sekunden.

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Kommentare zu diesem Artikel
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  • von kalinee am 26. Januar 2011, 12:14 Uhr

    Pünktlich mit beginn des 7.Monats gings los. Bei der ersten SSW hatte ich das nicht. Ständig sauer aufstoßen und druck auf den Bauch. Mir haben auch Haferflocken geholfen. Zudem, wenn es richtig schlimm ist oder vorm schlafen gehen 1TL Kaffeesahne. Da kann man sich auch diese kleinen abgepackten Töpfchen mit ins Büro nehmen. Hilft sehr gut, denn wer kann auf arbeit schon viele, kleine Mahlzeiten essen...


  • von Janine am 29. August 2010, 17:16 Uhr

    Nachtrag: Inzwischen nehme ich lieber Riopan als Maloxan, da Maloxan schlechter ist für das Kind. Wobei ich das Riopan wirklich nur noch ganz selten nehmen muss, da ich trockene Haferflocken als Wundermittel entdeckt habe. Einfach einige Esslöffel im Mund zu Brei zerkauen und die Säure wird aufgesaugt. Wirkt super!


  • von Janine am 2. August 2010, 19:36 Uhr

    Ich bin im sechsten Monat. Meine Schwangerschaft ist bisher ziemlich locker gelaufen bis ich plötzlich Sodbrennen bekommen habe. Zuerst hatte ich einige Tage einen etwas sauren Geschmack im Hals. Nach 3-4 Tagen plötzlich hat sich mein Magen derart verkrampft, dass ich kaum noch Luft bekam, weil der saure Magen einen sehr starken Druck auf das Brustbein ausgeübt hat. Da oft Haselnüsse empfohlen werden habe ich 5 Stück gegessen, danach hat sich der Brustkorb total verkrampft, ich habe nur noch geweint. Mein Mann hat mir Maloxan Kautabletten gegeben, die ich unter Krämpfen nach einigen Minuten wieder erbrochen habe. Mein Mann hat dann in einem Online-Forum nachgelesen. Dort wurde rohe Kartoffel und Natron in lauwarmem Wasser empfohlen. Das hat dann schließlich zusammen mit einer weiteren Maloxan sehr langsam aber stetig geholfen.


    (3 Kommentare)

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