Nabelschnurblut
Haben Sie es eingelagert oder gespendet?

Mediziner hoffen, mit den im Nabelschnurblut enthaltenen Stammzellen später Krankheiten heilen zu können. Deshalb überlegen viele Eltern, dieses einzulagern oder zu spenden. Das ist allerdings ganz schön teuer. Haben Sie das Nabelschnurblut Ihres Babys eingelagert? Oder denken Sie darüber nach?

Nabelschnurblut einlagern - was halten Sie davon?

Nabelschnurblut: Haben Sie es eingelagert oder gespendet?

Nabelschnurblut enthält Stammzellen, die schon heute für die Forschung und zur Behandlung schwerer Erkrankungen wie Leukämie eingesetzt werden. Manche Wissenschaftler glauben sogar, in Zukunft mit ihrer Hilfe Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson heilen zu können.

Auch wenn das bislang eher Science Fiction als Realität ist - viele Eltern spielen mit dem Gedanken, dass Nabelschnurblut ihres Neugeborenen einzulagern. Sollte ihr Kind wirklich einmal schwer erkranken, so die Hoffnung, könnte der medizinische Fortschritt dann soweit sein, dass es mit Hilfe der Stammzellen aus dem eigenen Nabelschnurblut geheilt werden kann. Oder sie spenden das Nabelschnurblut, damit die Zellen anderen Menschen helfen können - bei Leukämie ist das beispielsweise schon heute möglich.

Allerdings verdienen private Nabelschnurblutbanken gut an dieser bislang doch eher vagen Hoffnung. Kritiker werfen ihnen sogar vor, mit falschen Versprechungen aus der Sorge der Eltern um ihre Kinder Profit zu schlagen.

Keine leichte Entscheidung also für Väter und Mütter. Deshalb möchten wir gerne wissen, wie Sie sich entschieden haben: Haben Sie das Nabelschnurblut Ihres Babys eingelagert beziehungsweise gespendet? Oder halten Sie das für Geldmacherei? Machen Sie mit bei unserer Umfrage - wir sind gespannt!

Haben Sie das Nabelschnurblut Ihres Babys eingelagert oder gespendet?
Von:Jennifer Litters