Vorgesetzte & Kollegen
Schwangerschaft im Job - wie war das bei Ihnen?

"Ich bin schwanger" - eine Neugikeit, die beim Partner, bei Freunden und den künftigen Großeltern meist große Freude auslöst. Beim Chef dagegen nicht unbedingt. Was haben Sie in Ihrer Firma als Schwangere erlebt? Erzählen Sie es uns!

Urteil stärkt schwangere Arbeitnehmerinnen

Schwangere Frau schreibt etwas auf
© Thinkstock, Catherine Yeulet

Erst kürzlich urteilte das Bundesarbeitsgerich in Erfurt, dass es sich durchaus um eine geschlechtsspezifische Benachteiligung handeln könne, wenn die Stelle, um die sich eine schwangere Arbeitnehmerin beworben hat, mit einem Mann besetzt wird. In dem Fall war eine Frau, deren Schwangerschaft bekannt war, als eine von drei Abteilungsleitern beschäftigt. Als die Stelle ihres Vorgesetzten frei wurde, bewarb sie sich darauf, hatte aber gegenüber einem männlichen Mitbewerber das Nachsehen. Die Frau forderte daraufhin eine Entschädigung wegen einer Benachteiligung aufgrund ihres Geschlechts. Sie erklärte, sie habe die Stelle wegen ihrer Schwangerschaft nicht bekommen. Als ihr Arbeitgeber die Entscheidung bekanntgab, habe er sie auf diese Tatsache angesprochen. 
Das Arbeitsgericht gab der Klage statt, das Landesarbeitsgericht wies sie ab. Das Bundesarbeitsgericht hob diese Entscheidung auf und verwies sie an das Gericht zurück. Die Klägerin habe Tatsachen vorgetragen, die eine geschlechtsspezifische Benachteiligung vermuten lassen, so die Richter. Die Behauptungen der Klägerin, sie sei Vertreterin des ausgeschiedenen Kollegen gewesen und dieser habe ihr seine Nachfolge in Aussicht gestellt, müsse das Landesarbeitsgericht berücksichtigen. Das gelte auch für die Behauptung der Klägerin, sie sei mit den Worten getröstet worden, sie solle sich auf ihr Kind freuen.
Als Konsequenz des Urteils könnten künftig die Arbeitgeber gezwungen sein, bei Streitfällen nachzuweisen, dass eine Entscheidung nichts mit der Schwangerschaft der Angestellten zu tun hat. Bislang lag die Beweislast in solchen Fällen bei der Arbeitnehmerin.

Wie behandelte Ihre Firma Sie während Ihrer Schwangerschaft?

Traurig, dass ein solches Urteil überhaupt nötig ist. Leider sind solche Verhaltensweisen von Vorgesetzten kein Einzelfall. Und auch so mancher Kollege entpuppt sich - vielleicht mit Blick auf drohende Mehrarbeit, wenn die Frau in Mutterschutz geht - plötzlich als Fiesliing.
Uns interessiert: Welche Erfahrungen haben Sie während Ihrer Schwangerschaft an Ihrem Arbeitsplatz gemacht? Wie hat Ihr Chef die Nachricht aufgenommen, dass Sie ein Kind erwarten? Hat er Sie unterstützt oder im schlimmsten Fall sogar versucht, Sie hinaus zu mobben? Haben die Kollegen mit Ihnen dem großen Ereignis entgegengefiebert oder hatten Sie das Gefühl, dass sich niemand mit Ihnen freut? Hat man vielleicht sogar versucht, Ihnen schon vor der Elternzeit wichtige Projekte abspenstig zu machen? Berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen und schreiben Sie uns eine Mail an userkommentare@eltern.de

Das haben unsere Userinnen erlebt:

Schwanger = aussortiert 
von Manu76 

Ich bin seit fast 2 Jahren in einem mittelständischen Betrieb angestellt. Mein Chef war noch nie ein Menschenfreund aber ich konnte irgendwie mit seinen Macken umgehen. Wir hatten ein gutes Verhältnis, er war oft zufrieden mit meiner arbeit und lobte meinen Einsatz. Als ich ihm jedoch von meiner Schwangerschaft erzählte, sagte er, er wisse, er müsse mich nach der Elternzeit zurücknehmen, er würde mir dann aber sogleich kündigen, darauf könne ich mich schon einstellen. Er setzte sogleich eine Zeitzungsanzeige für eine unbefristete Nachfolge auf. Danach änderte sich sein Verhalten mir gegenüber drastsch zum negativen. Er verweigerte mir Arztbesuche, forderte Mehrstunden von mir (Überstunden gehörten sonst zu meinem Alltag) und dass ich meine Fehlstunden nacharbeite und begründete das mit den Worten, es sei ihm egal, was im MuSchu stünde. Dazu muss man sagen, dass ich nur 2 Mal während der Arbeitszeit beim Arzt war! Dumme Sprüche, wie Schwangerschaft ist keine Krankheit, man solle keine Kinder in die Welt setzen, wenn man während der Schwangerschaft Komplikatinen habe, etc. und haltlose Unterstellungen wie ich wäre Gedanklich nur noch mit meinem Kind beschäftigt, gehörten nun zum Alltag. Das hielt ich noch ganze 10 Wochen aus bis mein Arzt mich aufgrund von Komplikationen für mehrere Wochen krankschrieb. Da ich sehr liebe Kollegen habe blieb ich stets über die Stimmung im Unternehmen unterrichtet. Mein Chef nutzte sogleich die Gelegenheit meinen Schreibtisch leer zu räumen, mit der Aussage, ich würde nicht mehr wiederkommen (was zu dem Zeitpunkt noch gar nicht klar war). Außerdem verschenkte er meine privaten Sachen, wie Süßigkeiten aus meinem Schrank, an meine Kollegen und nutzte eine Betriebsversammlung dazu, mich vor allen Kollegen schlecht zu reden und mir zu unterstellen, ich würde all das mit Absicht machen. Das brachte das Fass bei mir zum überlaufen. Jemand der sich immer gewissenhaft mit 100% Engagement für die Firma eingebracht hat und dessen Arbeit eine, laut eigener Chef Aussage, Bereicherung für die Firma war, wurde nun haltlos an den Pranger gestellt. Mein Arzt hat mir daraufhin ein individuelles BV ausgestellt. Ich hätte unter anderen Umständen gerne weitergearbeitet, die Situation und der Psychoterror ließen es nicht zu. Traurig dass man bei manchen AG nur noch als Sklave gesehen wird, der solange er seine Leistung bringt, bleiben darf, sobald er schwanger wird aussortiert wird. Das hat nix mit sozialer Gerechtigkeit zu tun...

Im Gesundheitswesen: zur Arbeit augefordert trotz Beschäftigungsverbot durch den Betriebsarzt 
von TIm76 

Als ich meiner Verwaltungsdirektorin meine Schwangerschaft mitteilte, schickte Sie mich sofort zum Betriebsarzt. Da wir eine Mutter/Vater und Kind Kurklinik sind, muss bei Bekanntwerden einer Schwangeren ihr Immunstatus festgestellt werden. Sollte dieser nicht ausreichen, so wird ein Beschäftigungsverbot für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen ausgesprochen. Darüber klärte meine Verwaltungsdirektorin mich auch auf und so war es dann auch. Mein Immunstatus reicht nicht aus. Da ich aber als Verwaltungsangestellte arbeite und nicht dirketen Kontakt mit den Kindern habe, war meine Verwaltungsdirektorin der Meinung mich gerechtfertigter Weise zur Arbeit anzuhalten. Dieser Meinung war ich nicht, da mir die Kinder im Flur begegnen, sie die gleichen Türgriffe und Fahrstuhlbedienung nutzen, die Ruheliege für Schwangere im medizinischen Bereich der Kurklinik ist usw. Es war expliziert durch den Betriebsarzt formuliert, dass der Kontakt zu Kindern für mich auszuschließen sei. Als ich meiner Verwaltungsdirektorin widersprach, musste ich mich von ihr fragen lassen, ob ich denn keine Lust mehr hätte zu Arbeiten und es sei doch total weltfremd, denn um mich und mein ungeborenes Kind gänzlich zu schützen, müsste ich mich ja zu Hause einschließen. In einem Beschäftigungsverbot geht es allerdings lediglich um die berufliche Situation, die private ist mein eigenes Risiko. Erst nachdem ich den Sachverhalt durch die Arbeitsschutzbehörde habe aufklären lassen, bekam ich mein Beschäftigungsverbot vom Arbeitgeber bestätigt. 
Ich kann nur jeder Schwangeren im Gesundheitswesen empfehlen Ihren Rechten nachzugehen, wenngleich ich nicht damit rechne, das der Arbeitgeber sich auf die Rückkehr aus der Elternzeit freut, sondern man sich möglichst einen neuen Job suchen sollte. Zumindest wenn man so widrig behandelt wird wie ich.

Chef hatte Verständnis - Kollegen weniger 
von Rieka12 

In der 12 SSW habe ich meinen Arbeitgeber informiert. Mein direkter Vorgesetzer hat mir freundlich gratuliert und gesagt, dass er durchaus Verständnis hat und er es gut findet, wenn Frauen heute noch Kinder bekommen wollen.
In meiner Abteilung sind 95 Prozent Männer. Meine Kollegen hatten wesentlich weniger Verständnis. Das Problem ist nämlich, dass wir alle in Schichtarbeit sind und eben auch Nachtschichten gehen. Das fällt nun für mich weg. Während mein direkter Vorgesetzter aber die Probleme hatte, den gesamten Schichtplan für den naechsten Monat umzuschreiben, hatten die anderen eigentlich keine Nachteile dadurch.
Leider waren die Kollegen aber dennoch sehr neidisch oder was auch immer. Sie dachten wohl, ich bekomme das Kind, weil ich keinen Bock mehr auf Schichtarbeit habe.
Dabei fand ich das mit den Schichten viel besser, weil man dann viel seltener kommen muss (12h-Schichten).

Irgendwie haben in dieser Situation einige nochmal ihr wahres Gesicht gezeigt, die ich vorher sehr nett fand. Ich versuche, mich möglichst wenig um das Getuschel hinter meinem Rücken zu kümmern, das zum Glück ja auch nur von einigen Spezialisten kommt.

Kein Verständnis 
von elfe 

Ich hatte erst als Aushilfe, dann als Teilzeitkraft und zum Schluss als Auszubildende dort gearbeitet weil ich mir sonst irgendwo ne Ausbildung gesucht hätte aber mein Chef mich behalten wollte. Also war ich in der Ausbildung als ich wusste das ich schwanger bin. Mein Chef war im Urlaub also berichtete ich es ihm am Telefon und erstmal schien er verständnisvoll. Während seines Urlaubs übernahm ich fast die komplette Büroarbeit und einen kleinen Teil eine ältere Kollegin. Wir waren die einzigen die diese Arbeit übernehmen konnten, alle anderen waren für den Shop, Waschanlage oder so zuständig. Shoparbeit etc. musste ich nebenbei natürlich auch machen. Es machte mir ja auch echt Spaß wenn ich zwischen Kunden und Büro wechseln konnte.
Nun war ich schwanger und hatte ziemlich schnell Probleme mit Übelkeit und Erbrechen und wurde erstmal für ein paar Tage krank geschrieben. Als ich zurück kam wurde ich erstmal von meinem Chef zusammengeschissen. Er meinte meine Kollegin wäre total fertig gewesen weil sie die ganze Arbeit allein machen musste und hätte wohl auch geweint weil ihr das alles zuviel war. Er meinte ich hätte mich doch erstmal nur für einen Tag krank schreiben lassen können und dann schauen sollen wie es mir geht anstatt direkt 3/5 Tage (weiß es nicht mehr genau)! Seit dem wurde ich auch von den Kollegen ziemlich blöd behandelt. Aber mehr so hintenrum. Ich habe natürlich auf alle meine Rechte gepocht, wie zum Beispiel: nichts über 5kg tragen.
Ich war kurz danach ne Woche im KH weil ich bisher kaum essen und trinken konnte und weder Medikamente noch Akupunktugeholfen hatten. Im KH war ich dann am Dauertropf. Danach klärte ich mit meinem Chef, dass ich Beurlaubt werde durch die FÄ indem wir sagen, dass die Gase durch die Tanksäulen schädigend sein könnten. Mein Chef wollte mich loswerden und mir war es sehr recht. Ich ging weiter zur Berufsschule (dort waren alle sehr sehr nett und schauten immer, dass es mir gut geht und mir/uns nichts passiert) und bekam auch weiter meine Vergütung. So war der Rest der SS weitestgehend schön.
Aber es ist traurig wie man als Schwangere heutzutage behandelt wird

Schwangere Chefin ist auch schwierig 
von Yvonne 

Hallo! Ich bin selbständig und habe ein Büro mit insgesamt 4 Mitarbeiterinnen - und wir haben das mit dem Kinderkriegen alle schon nacheinander gemacht.
Ich habe den Reigen angefangen - damals vor nun schon 6 Jahren mit meiner Tochter. Als ich verkündetet, dass ich schwanger war, hatten meine Mitarbeiterinnen verständlicherweise Angst um ihren Arbeitsplatz. Letztlich hat sich gezeigt, dass gemeinsames Zupacken auch eine schwangere und teiweise ausfallende Chefin überleben lässt. Ich hatte noch nicht entbunden, als die erste Mitarbeiterin nachzog und ebenfalls eine Schwangerschaft verkündetet. Sie war gerade wieder da, als ich erneut mit einer "Verkündung" dran war. Meine 2. Mitarbeiterin verkündete ca. 1 Jahr nach der Geburt meines Sohnes und kam gerade vom Mutterschutz wieder. So, und nun bin ich also wieder mit verkünden dran. Es wird sicherlich auch wieder schwierig - aber gemeinsam kann man es schaffen. Deshalb sollten auch Selbständige nicht vor einer Familie zurückschrecken!.

Chef nahm es locker. die Kollege nicht ganz so 
von Anja 

ich bin erst in der 6 SSW
es ist eigentlich zu früh jemanden darüber zu informieren, aber da ich wegen dauernder Übelkeit und Unterleibsschmerzen 
des öfters ausfallen musste, musste ich meinem Chef bereits jetzt schon stecken was los ist.
Damit nicht das Gerücht entstecht ich würde mir ein schönes Wochenende machen.
Mein Chef nahm es ganz locker und kam zu mir ins Büro
sagte mir er freut sich einerseits für mich
anderer Seits bedaure er es, dass ich bald gehen werde.
Da die Stelle nur befristet ist, ist auch die Zunkunft ungewiss.
Meine Kollegen waren nicht so begeistert, das ich ständig ausfalle und sie natürlich die Arbeit übernehmen müssen.
Aber so ist das nun mal!
Lasst euch nicht abschrecken
Wenne s euch nicht gut geht, dann müsst ihr euch eben ausruhen!
Nun hoffe ich einfach, das es dem kleinen Wurm gut geht und wir gemeinsam die nächsten Monate gut überstehen!

Horror 
von Püdding 

Ich habe schon seid ca. Januar wahnsinnig Streß mit meinen Vorgesetzten, bin (leider) noch in einer Ausbildung, die ich eigentlich Ende März beendet hätte, doch nachdem ich total unter Druck gesetzt worden bin, bin ich durch die Prüfung gerasselt und muss nun ein Jahr nachholen. 
Dann wollte ich im April heiraten, mein Personalleiter hat mir angeraten, die Hochzeit (im Januar) abzusagen. Das habe ich nicht getan, denn es war alles fertig geplant und ich hatte die volle Unterstützung meiner Familien und Freunde.
Jetzt bin ich trotz Pilleneinnahme schwanger geworden (laut Gyn vermutlich wegen des ganzen Stresses).
Diese Schwangerschaft hat mich nun vor einer untergeschobenen Kündigung (angeblich hätte ich mich einfach nicht vom Dienst abgemeldet) gerettet, denn da ich schwanger bin besteht ja der Kündigungsschutz.
Nun bin ich seid 6 Wochen krank geschrieben und seid gestern habe ich für 4 Wochen ein Beschäftigungsverbot aufgrund von Mobbing am Arbeitsplatz (Krankenpflege).
Donnerstag habe ich einen Termin beim Betriebsarzt und ich hoffe, dieser stellt mir ein vollständiges Beschäftigungsverbot aus, denn ich leide unter ziemlichen Unterleibsschmerzen und Rückenschmerzen, dem Baby geht es laut Untersuchung (alle 2 Wochen) zwar gut, dennoch habe ich Angst, bin erst in der 10. Woche. 
Gott sei dank steht mein Mann voll hinter mir, auch unsere Familien und Freunde sind voll da. Ohne die würde ich das alles nicht schaffen und hätte schon längst gekündigt. Ja, ich weiß, dann habe ich erst mal keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, doch ich lasse mich nicht kündigen indem mir etwas unterstellt wird!
Jetzt versuche ich, die Ausbildung woanders zu beenden, falls das nicht möglich ist, beginne ich eine neue Ausbildung, denn ein Leben lang ohne Arbeit kann und will ich mir nicht vorstellen...
Schade, dass einem der Traumberuf so madig gemacht wird und man sich wegen der Reaktion der Vorgesetzten nicht mal richtig über die Schwangerschaft freuen kann...
Viele Grüße, Püdding (24)

Horror in der Firma 
von Anna 

Gerade vorgestern habe ich meinem Chef mittgeteilt, dass ich schwanger bin. Erst kam: herzlichen Glückwünsch und dann bekomme ich zwei "Angebote" von ihm. Entweder einigen wir uns, der Vertrag wird aufgehoben und ich bekomme Abfindung oder er kündigt mich. 
Was soll ich dazu mehr schreiben. Jetzt die ganze Sache hat mein Anwalt übernommen und ich bin momentan krankgeschrieben. Ich habe solche Schmerzen im Unterleib bekommen, dass ich jetzt Angst um mein Baby habe. Morgen wird sich mein Anwalt bei mir melden und dann mal schauen wie es weiter läuft.

Mobbing und Schikane an der Tagesordnung 
von L.H. 

Ich bin 29 Jahre alt und in der 22. SSW mit meinem ersten Kind, und habe mich zum ersten Mal krankschreiben lassen. Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten und hab versucht meinen Chef darauf anzusprechen, nachdem er mich mal wieder vor versammelter Mannschaft und unseren Patienten zusammengefaltet hat. Einfach so, wegen gar nichts eigentlich! In der 7. SSW habe ich erfahren, dass ich schwanger bin. In der selben Woche habe ich ihm die Bescheinigung vom FA vorgelegt. Seitdem werde ich nur noch ignoriert, bzw. an allem möglichen beschuldigt, auch für Sachen, mit denen ich nichts zu tun habe.Ich werde schikaniert, angemotzt und einfach wie Dreck behandelt.Mein Chef lacht mich aus, wenn ich versuche weinend mit ihm drüber zu reden. Er schiebt alles auf die Hormone - ich würde es mir nur einbilden. Obwohl meine Arbeitskollegen dies auch schon längst bemerkt haben und sind zum Glück auf meiner Seite und stärken mir den Rücken. Dank ihnen habe ich es 3,5 Monate ausgehalten ohne zu Hause zu bleiben. Zum ersten Mal habe ich mit meiner FÄ darüber gesprochen und eine Krankmeldung für eine Woche bekommen. Ich bin nicht der Typ, der wegen jeder Kleinigkeit zu Hause bleibt. Diesmal konnte ich aber nicht anders. Ich zähle die Tage bis zum Mutterschaftsurlaub. Es ist mittlerweile so schlimm, dass dieser Stress an der Arbiet meine Freude auf mein Baby trübt. Und das ist schrecklich. Hab Schlafstörungen, Angst zur Arbeit zu gehen und bin einfach traurig. Mit Hormonen hat es nichts zu tun, bin die Selbe, wie vorher. Hab kaum Schwangerschaftsanzeichen gehabt. Mir geht es eigentlich sehr gut - körperlich... Na ja, da muss ich wohl durch. Danke. Hat gut getan, es zu schrieben.

Überrascht 
von MaxMo2009 

Als ich erfuhr das ich schwanger bin,freute ich mich sehr.Jedoch war ich auch sehr angespannt,da viele Mitarbeiterinnen meinten das unser Chef ein Ar...l... sein soll.Ich kam von anfang an gut mit ihm aus,hatte aber dann irgendwie angst es ihm zu sagen.Als der Tag gekommen war,verschob ich ständig die Zeit,bis ich dann den mut nahm und zu ihm ging.Er reagierte sehr verständniss voll und sagte nur:ich brauche dann die bestätigung vom Arzt um die schwangerschaft anzumelden.Ich war überrascht und sehr erleichtert.