Abtreibung

Schwangerschaftsabbruch nach der Diagnose "Down Syndrom"?

Weiterleiten Drucken

Abtreibung oder ein behindertes Kind bekommen - eine unglaublich harte Entscheidung


Schwanger! Die Freude ist groß - und doch schleicht sich bei vielen auch die Angst ein: Hoffentlich ist es auch gesund! Durch viele pränataldiagnostische Untersuchungen lässt sich heute bereits im ersten Drittel der Schwangerschaft heraus finden, ob ein Kind krank oder behindert zur Welt kommen wird. Aber was macht man mit einer schlechten Nachricht, etwa nach einer Fruchtwasseruntersuchung? Eine Abtreibung vornehmen lassen? Das Kind austragen?

Uns interessiert, wie Sie sich entscheiden würden. Machen Sie mit bei unserer Umfrage!

Sagen Sie uns Ihre Meinung: Die Antworten:
Was würden Sie tun, wenn Sie nach einer Fruchtwasseruntersuchung die Diagnose "Down Syndrom" bekämen?

von Christiane Börger


Weiterleiten Drucken

Eltern.de User, die sich für Schwangerschaft, Geburt, Babys und alle weiteren Familien-Themen interessieren, treffen sich im Eltern.de Forum.

Fruchtbarkeitskalender, mobile Website und ganz neu die Eltern.de-App: Eltern.de für unterwegs.

 
  • von Julia am 1. November 2013, 00:08 Uhr

    Studien zeigen, dass rund 90% aller Frauen mit der Diagnose auf Down - Syndrom ABTREIBEN! Die schöne heile Welt mag es vielleicht hier bei der Umfrage geben, die Realität sieht aber anders aus!


  • von Denny am 23. Juli 2013, 11:59 Uhr

    Kinder gehören nicht den Eltern.Sie haben ein Recht auf Leben,auch wenn sie noch nicht geboren sind und auch dann,wenn sie nicht der DIN entsprechen.Das Problem in der Befreiung der Frauen.Was haben sie mit ihrer Freiheit angestellt?Sie dürfen jetzt legal ungeborene Babys umbringen und Fremdgehen.Sonst ist nicht viel geschehen.Die Väter dürfen nur noch zahlen.Zeit,dass wir Männer unsere Familien wieder beschützen,auch vor unseren eigenen Frauen.
    Die zweite Seite der Medallie sind die Abtreibungsärzte,die Ihren Eid brechen.Wer hat das Recht,die Kinder anderer Menschen zu zerstückeln?Würde so ein Schlächter es wagen,eines meiner Kinder abzuschlachten,würde ich mit ihm das Gleiche machen-nachgeburtliche Abtreibung und Zerstückelung bei lebendigem Leibe.Auch wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist durch eine Geburt,ist da kein Grund für eine Ausnahme.Wer Sex hat,muss mit den Konsequenzen leben, dazu gehört nicht nur AIDS,sondern eben auch eine Risikoschwangerschaft.Foto:femokratie.com


  • von sojic am 21. Mai 2012, 21:23 Uhr

    Ob man für oder gegen Abtreibung einen behindertes Kind lässt sich so pauschal, und ohne dass man tatsächlich in der Situation steckt, eigentlich gar nicht beantworten. Eine solche schwerwiegende Entscheidung möchte sicher keine von uns treffen müssen. Vorallem eine richtige Beratung und Versorgung sind zwei wichtige Punkte die Frauen zur Verfügung stehen müssen. Meine beste Freunding hatte vor kurzem eine Abtreibung vornehmen lassen (Untersuchungen zeigten Down Syndrom) und hatte dabei grosse Unterstützung in oberen Punkten von ihren Ärzte ( Woman and Health - http://www.ungewollteschwangerschaft.at).


  • von KAJ am 9. Mai 2012, 19:30 Uhr

    Ich finde es richtig, dass Eltern das Schicksal ihres Kindes vorbehaltlos annehmen. Ebenso richtig finde ich, dass Eltern, die sich dem nicht gewachsen fühlen, eine legale Alternative haben.

    Die moderne Diagnostik verschiebt das moralische Spektrum am Lebens-Anfang und -Ende. Ob Euthanasie Gnade oder Mord ist, lässt sich nicht dogmatisch, sondern nur von Fall zu Fall bestimmen.

    Eltern, die ihr Kind mit Trisomie 21 abtreiben, tun das meist im Glauben Leid zu verhindern.

    Als Student habe ich in einem Heim für schwerbehinderte Kinder gearbeitet. Dabei habe ich tragische Schicksale begleitet, die mich bis heute belasten. Es tut mir weh, 20 Jahre später, als Vater zweier Kinder, sicher zu sein, dass es manchen Eltern gut gestanden wäre, ihre Verantwortung früher als nach der Geburt zurückzulegen.

    Wer sich nicht im Stande fühlt seinem Kind Zuneigung, Liebe und ein bisschen Glück zu vermitteln, der sollte überlegen dürfen, ob er mit der Erfahrung Abtreibung besser leben kann.


  • von RosaPony am 20. September 2011, 14:04 Uhr

    Es ist unethisch und grausam sein schutzloses Kind im Mutterleib zu töten! Jeder Mensch hat ein Recht auf Leben, egal ob behindert oder nicht.
    Behindert kann man auch zu jedem Zeitpunkt seines Lebens werden, und da würde ja auch keiner sein bis dahin gesundes Kind einfach töten, oder?!


(52 Kommentare)

Kommentar schreiben »
Name
E-Mail

Kommentar (max. 1000 Zeichen)

Bild hochladen (optional)


* Bitte geben Sie eine gültige E-Mail Adresse ein. Diese wird später nicht auf unserer Seite zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink. Einfach anklicken und schon ist ihr Beitrag online.