Down-Syndrom

Die Diagnose steht fest - und jetzt?

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Down-Syndrom: Die Diagnose steht fest - und jetzt?

Kinder mit Down-Syndrom: behindert - oder nur ein wenig anders?

Durch pränataldiagnostische Untersuchungen kann man heutzutage während der Schwangerschaft ziemlich sicher feststellen, ob ein Kind mit Down-Syndrom zur Welt kommen wird. Für die werdenden Eltern ist diese Diagnose oft ein großer Schock - neun von zehn Frauen brechen die Schwangerschaft anschließend ab.

Im Einzelfall ist das sicher verständlich. Trotzdem möchten wir in diesem Artikel nicht nur über Entstehung und Auswirkungen des Down-Syndroms (oder auch Trisomie 21) informieren, sondern am Beispiel einer Familie zeigen, dass Leben mit einem so genannten Down-Kind herausfordernd, aber auch sehr bereichernd sein kann. Wenn Sie das interessiert, klicken Sie für einen ersten Eindruck einfach auf das erste Bild unserer Bildershow:

Max, ein Junge mit Down-Syndrom








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Die ausführliche Reportage über das Leben des kleinen Max, ein Kind mit Down-Syndrom, und seiner Eltern können Sie hier lesen.

Fragen und Antworten zum Down-Syndrom

Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen zum Down-Syndrom:

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Kommentare zu diesem Artikel
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  • von Anne am 1. Juli 2011, 15:05 Uhr

    Und noch einen letzten Kommentar zu den "Entwicklungsdaten" von "Eltern": Bei Kindern mit DS gibt es, genau wie bei "normalen" Kindern, alles - von sehr schnell bis sehr langsam in der Entwicklung. Und Zweiwortsätze sprechen die Kinder mit DS im Durchschnitt deutlich früher! Wie gesagt, in Ländern, in denen die Kinder schon immer besser und integrativer gefördert wurden, studieren Menschen mit DS! Und einen Herzfehler - so sagte unserer Geburtsarzt - haben auch normale Kinder viel häufiger als bemerkt - denn in den meisten Fällen handelt es sich lediglich um Löcher, die im Laufe des ersten Lebensjahres von alleine zuwachsen, also um harmlose Herzfehler. Die richtig schweren sind nicht bei der Hälfte der Kinder mit DS gegeben!


  • von Anne am 1. Juli 2011, 15:01 Uhr

    Und eine Frage noch alle, die sich gegen ein Kind mit DS entscheiden: Was macht ihr, wenn eure "normalen" Kinder nicht eure Erwartungen erfüllen? Schlecht in der Schule, keine Ausbildung? Oder gar mal einen Unfall haben und wirklich behindert sind, vielleicht Pflegefälle? Werft ihr sie dann in die Mülltonne?
    Ist es nicht ein Zeichen einer kranken Gesellschaft, dass man Kinder bis kurz vor der Geburt und dann bei der Geburt töten darf, weil sie nicht der Norm entsprechen? Und bei normgerechten Babys käme man ins Gefängnis! Vollkommen absurd. Dabei gibt es Menschen mit DS, die studieren, hingegen unzählige "normale", die nicht einmal genug IQ für eine normale Ausbildung haben - siehe Fachkräftemangel. Warum haben die denn mehr Lebensrecht?


  • von anne am 1. Juli 2011, 14:54 Uhr

    Ach ja: Wir haben einen kleinen Sohn mit Downsyndrom (zudem 2 Töchter ohne DS). Er war und ist der Sonnenschein der Familie und bezaubert jeden, der ihm begegnet, allein schon, weil er so offensichtlich sein Leben liebt. Eine Gabe, die anscheinend in der geld- und machtgeilen Zivilgesellschaft nichts mehr Wert ist?! Wir haben unser Baby als Herausforderung des Lebens gesehen, es geht nun mal nicht immer nur gerade aus - dachte ich. Und was soll ich sagen: Unser Leben ist viel einfacher geworden. Das dritte Kind ist viel "pflegeleichter" als die ersten beiden.
    Mir wird schlecht, wenn ich daran denke, dass diese wunderbaren Menschen hierzulande regelrecht ausgerottet werden. Das hatten wir ja leider alles schon mal - nur eben nicht so perfide, sondern offen-brutal.
    Sorry, aber wer "so ein" Kind nicht annehmen kann, sollte besser überhaupt keine Kinder kriegen, dem geht es wohl nicht um die Kinder, sondern nur um sich und darum, was wohl die Nachbarn sagen und solche Oberflächlichkeiten.


  • von Anne am 1. Juli 2011, 14:50 Uhr

    Um Gottes willen, lasst die Nackenfaltenmessung nicht machen! Denn danach kommt bei "Verdacht" zwangsläufig die Fruchtwasseruntersuchung. Und die WAhrscheinlichkeit, ein Baby bei der Fruchtwasseruntersuchung zu verlieren, ist 7 mal höher, als dass das Baby das DS hat!! Wie absurd und weit das deutsche Sicherheitsdenken geht, zeigt sich daran sehr deutlich. Und: Wollt Ihr eine Welt voller Designer-Babys, die nur geboren werden, um die Erwartungen ihrer Eltern zu erfüllen? Oder wollt Ihr wirklich ein Kind - so, wie es ist und nicht so, wie ihr es braucht, um friedlich (langweilig?) weiter mit euren Wohlstandsproblemen zu leben?


  • von Heike am 13. Januar 2011, 10:32 Uhr

    ....Aber ich merke, dass es langsam besser wird, denn sie ist eine kleine aufgeweckte, sehr viel brabbelnde und immer lachende kleine Hummel. Sie ist sehr lebhaft mit ihren 4 Monaten und möchte ihrem großen Bruder (3j, "normal gesund") heute schon am liebsten nachgrabbel/rennen! Aber trotzalledem was bringt die Zeit mit sich....wie wird sie sich entwickeln, wird sie mal allein klar kommen, ist Kindergrippe oder ein normale Schule möglich, muss der gr. Bruder immer für sie da sein, werden die beiden in der heutigen Gesellschaft klar kommen,bla, bla, bla.die Angst wird mich immer bekleiden, aber doch komme ich langsam in den Alltag wieder zurück,auch dank unserer Familie, die alle hinter uns stehen!


(20 Kommentare)

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