Blutgruppen

Rhesusfaktor ist heute kein Risiko

17. September 2008 Weiterleiten Drucken Bookmarks
Blutgruppen: Rhesusfaktor ist heute kein Risiko

Was ist eine Rhesus-Unverträglichkeit?

Babys sind im Mutterleib bestens versorgt und auch gut gegen Widrigkeiten geschützt. Doch manchmal kann für das Ungeborene das mütterliche Immunsystem zur Gefahr werden. Zum Beispiel, wenn sich bei einer Rhesus-Unverträglichkeit der Körper der Mutter schützen will und beginnt, durch Antikörper die roten Blutkörperchen des Kindes zu zerstören. Dank medizinischer Fortschritte lässt sich diese Unverträglichkeit aber heute gut therapieren, so dass das Baby gesund zur Welt kommen kann.

Wieso ist das zweite Kind gefährdeter?

Der Rhesusfaktor ist ein Blutgruppenmerkmal, das auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen sitzt und erblich bedingt ist. Der größte Teil der Bevölkerung hat dieses Merkmal und ist damit Rh-positiv. Bei etwa 17 Prozent fehlt jedoch dieser Rhesusfaktor.

Eine Rhesus-Unverträglichkeit kann entstehen, wenn eine Mutter, die Rh-negativ ist, ein Kind bekommt, das vom Vater den Rhesus-Faktor vererbt bekommen hat, also Rh-positiv ist. Bei der ersten Schwangerschaft ist eine solche Konstellation meist noch kein Problem. Jedoch gelangen bei jeder Schwangerschaft kleine Mengen kindlichen Blutes in den Blutkreislauf der Mutter, beispielsweise über den Mutterkuchen (Plazenta) oder bei der Geburt. Die Mutter bildet dann gegen die Rh-positiven Blutzellen des Kindes Antikörper, da der Körper sie als fremd einstuft und deshalb zerstören will. Das Immunsystem merkt sich diesen Vorgang, um beim nächsten Mal sofort eine große Zahl von Antikörpern bilden zu können - die Mutter ist sensibilisiert.


 
 
Kommentare zu diesem Artikel
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  • von mam1 am 21. Februar 2009, 12:08 Uhr

    hallo, ich weiss nicht so genau ob das jetzt hier hingehoert aber ich weiss einfach nicht was ich machen soll.
    Habe einen Bluttest gemacht vor ungefaehr 3 jahren da war ich noch A - (negativ). Jetzt habe ich einen Blutetest machen lassen weil ich in der 7.SSW bin und die Aerztin meinte ichj habe o +( positiv).
    Wie kann das sein und was fuer auswirkungen hat das nfuer mein Kind wenn mein Mann auch negativ ist...???
    Danke mam1


  • von Manu am 21. Mai 2008, 19:31 Uhr

    Hallo,
    Bei meinen beiden ersten Kindern bin ich auch Gespritzt worden,jetzt bei meiner Driten Schwangerschaft war der Test erst negativ aber in der 30 Wo. beim gegen Test kam ein Positiv raus also gegen Test der sagte das selbe und die werte waren sogar noch etwas schlechter als beim ersten Test, und damit einwenig Ratlosigkeit bei meinem Artzt,den das kommt nur 1 mal unter Tausenden vor naja also ab ins KH zum Testen der Test war auch Positiv aber dem Kind gerht es gut. Da aber wohl kein Artzt so richtig erfahrung damit hat wird meine kleine Tochter in der nächsten Wo. per Kaiserschnit geholt dan sind wir in der 35 SSW. Naja aber die Ärzte sagen Gewicht und Größe sind oky !!!


  • von Pupsi am 7. Mai 2008, 09:48 Uhr

    Schau, das haben sie bei mir gemacht. Der Suchtest war bei mir 2x negativ. Ich hoffe, durch meine Fehlgeburten ist das dann doch nicht kompliziert.

    Ich glaube übrigens, dass mein Schleimpropf gerade abgegangen ist.


    (3 Kommentare)

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