Ultraschall
Das Fenster zum Baby

Ultraschall erlaubt es Ärzten und Eltern, während der Schwangerschaft hautnah zu verfolgen, was das Baby im Bauch macht. Hier bekommen Sie alle Infos zu dieser wichtigsten Methode der Pränataldiagnostik.

Ultraschallbild
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© thinkstock- Fuse
Inhalt: 
Wie funktioniert eigentlich Ultraschall?Wie erleben werdende Eltern den Ultraschall?Wie häufig wird in der Schwangerschaft ein Ultraschall vorgenommen?Gibt es weitere Ultraschall-Untersuchungen für Schwangere?Ultraschall als "Baby-TV"?Wer zahlt die Untersuchung per Ultraschall?Kann Ultraschall meinem Baby schaden?Wie genau ist der Ultraschall?Was hat es mit den Mythen rund um den Ultraschall auf sich?

Wie funktioniert eigentlich Ultraschall?

Bis vor gut 30 Jahren wusste man nur wenig über das Leben vor der Geburt. Als zum ersten Mal eine Schwangere per Ultraschall untersucht wurde, war das eine Sensation - Wissenschaftler konnten nun genau beobachten, wie ein Kind im Mutterleib sich entwickelt.
Heute sind Untersuchungen mit Ultraschall Routine, im Mutterpass sind mindestens drei Termine vorgeschrieben. Per Ultraschall kann der Arzt das Kind von Kopf bis Fuß untersuchen und prüfen, ob es sich gesund entwickelt. Mögliche Fehlbildungen können so rechtzeitig erkannt und teilweise schon im Mutterleib behandelt werden.
Ganz gleich, ob 2D, 3D oder 4D - alle Ultraschall-Arten beruhen auf derselben Technik: Von einem Schallknopf werden unhörbare Schallwellen abgegeben, die vom Körpergewebe als Echo zurückgeworfen und in Bilder umgesetzt werden. Reflektiert wird der "Schallstrahl" überall dort, wo sich die Gewebeschicht ändert - zum Beispiel zwischen der Gebärmutterwand und dem Fruchtwasser. Oder zwischen Knochen und dem Muskelgewebe des Ungeborenen. Das Bild, das der Schallkopf auf dem Monitor zeichnet, ist wie ein Querschnitt durch den Körper. Es ist keine Fotografie, sondern nur eine schemenhafte Darstellung.