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Alle 52 Lebenswochen im Überblick

Baby 26 Wochen Die 26. Lebenswoche deines Babys

Ein Baby stützt sich mit den Armen ab und lächelt in die Kamera
© ANRproduction / Shutterstock
Wie geht es deinem Baby in dieser Woche? Merkst du schon die ersten Anzeichen des nächsten Wachstumsschubs? Wir haben alle wichtigen Infos zum 26-Wochen-Sprung und den Dingen, die dein Baby danach vermutlich besser kann als vorher. 

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Dein Baby ist mittlerweile in seiner 26. Woche. Wie geht es deinem Schatz aktuell? Machen sich der 26-Wochen-Sprung und damit auch der nächste Wachstumsschub bereits bemerkbar?

Entwicklung: Dein Baby in seiner 26. Woche

Die einschlägigen Anzeichen für einen Wachstumsschub kennst du von deinem Baby in der 26. Woche schon ganz genau. Unruhiger Schlaf gehört bei vielen Babys genauso dazu wie eine deutlich verlängerte Zeit, um überhaupt einzuschlafen. Auch das Essverhalten kann sich nun noch einmal verändern und dein Baby scheint weniger Appetit zu haben in dieser Zeit. Hier hilft eigentlich nur, auf die Bedürfnisse deines Babys während dieser Entwicklung bestmöglich einzugehen. Alleine spielen möchte dein Nachwuchs aktuell vermutlich gar nicht. Von den Eltern getragen und gekuschelt sowie bespaßt werden ist deutlich gefragter während des Wachstumsschubs. 

Kein Wunder, dass dein Baby Nähe braucht. Es gibt wieder unglaublich viel zu verarbeiten und da kann man als kleiner Mensch schon einmal überfordert und quengelig sein. Vielleicht spürst du aber in Woche 26 noch nichts von dem Schub oder ihr habt ihn sogar schon hinter euch gebracht. Das kann einerseits mit dem Geburtstermin zusammenhängen und andererseits entwickelt sich jedes Kind in seinem Tempo. Die Entwicklungen der Wachstumsschübe passieren in der angegebenen Reihenfolge, können aber je nach Baby stärker zeitlich variieren. Und vielleicht hast du ja auch das große Glück, dass dein Baby sich überhaupt nicht stark von den Schüben beeinflussen lässt. 

Nach diesem fünften Wachstumsschub kann dein Baby wieder eine ganze Menge neuer Dinge: Gefühle wie Freude, Angst und Wut werden differenzierter wahrgenommen und vielleicht auch geäußert und immer mehr Bewegung dominiert euren Alltag. Zusammenhänge aus Ursache und Wirkung ergeben für dein Baby jetzt weitaus mehr Sinn. So etwas wie "Wenn ich die Rassel fallen lasse, fällt sie auf den Boden und macht ein lustiges Geräusch". Mit immer mehr Lauten trainiert dein Nachwuchs außerdem seine:ihre Stimme. Alles viele kleine Schritte, die irgendwann zu ersten Worten werden.  

Familienleben: Die Zweiten? Die laufen so mit …

War das bei euch auch so? Das erste Kind hält man so lange es geht fern von Süßigkeiten, für Zwischendurch gibt es Apfelstückchen und es kommt nichts als Wasser in die Trinkflasche. Bei dem zweiten Kind läuft das dann oft anders. Klar, wenn im Sommer der Großen ein Eis spendiert wird, will der Kleine das natürlich auch. Es sieht auch einfach zu süß aus, wenn die Große dem Kleinen das Eis zum Probieren hinhält. Schmeckt natürlich super und ab dann kauft man zwei Eis. Da hilft nur eins, das Eis lieber selber machen, dann weiß man zumindest, was drin ist.

Gesundheit und Ernährung: Davon werden Babys (nicht) wund

Du öffnest die Windel und erblickst einen roten, wunden Po. Das ist erst einmal kein Grund zur Sorge. Denn wenn dein Baby neue Nahrungsmittel ausprobiert, kann es schon mal vorkommen, dass der Po wund wird. Schuld sind meist Säuren aus Zitrusfrüchten oder Beeren. Erste Hilfe: Den Po vorsichtig mit lauwarmem Wasser waschen und danach viel Luft an die Haut lassen. Eine Zeit lang ohne Windel herumtollen macht deinem Baby ohnehin bestimmt viel Spaß. Dafür lohnt es sich natürlich, eine wasserfeste Unterlage zu nutzen. 
 

Wunder Po

Spiel und Spaß: Stille (Rohr-)Post

Kleiner Aufwand, große Wirkung: Wie wäre es diesmal mit einer Klo- oder Küchenrolle als Spielzeug? Flüster deinem Baby durch die Rolle etwas zu, puste hinein, mache Tiergeräusche und lass es andersherum in dein Ohr brabbeln. Auch lustig: sich durch die Rolle gegenseitig in die Augen schauen.

Wichtig: Kinder entwickeln sich unterschiedlich. Das eine krabbelt früh, sein erstes "Mama" kommt ihm aber vielleicht spät über die Lippen. Das andere schläft schon acht Stunden durch, will sich aber noch nicht umdrehen. Und ein drittes kann früher als alle anderen in der Krabbelgruppe frei sitzen, wacht aber nachts immer noch dreimal auf. Am besten können Eltern ihr Kind unterstützen, indem sie ihm sein eigenes Entwicklungstempo lassen. Hast du trotzdem Zweifel, ob sich dein Kind altersgerecht entwickelt, ist dein:e Kinderärzt:in der:die richtige Ansprechpartner:in.

Verwendete Quellen: 

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